14.10.2016, 3158 Zeichen
- Die Stimmung war gestern an den Aktienmärkten eingetrübt, die chinesischen Exporte gaben im September um 10% nach und die Importe gingen um 1,9% zurück. Aber auch die Aussicht, dass die US-Notenbank wohl noch in diesem Jahr die Zinsen anhebt, belastete die Stimmung. "Nun dürften die Spekulationen um eine Yuan-Abwertung wieder zunehmen", sagt ein Analyst. Bereits in den vergangenen Tagen hat die chinesische Notenbank den Yuan in kleinen Schritten abgewertet. Eine stärkere Abwertung könnte die Importe noch einmal kräftig drücken - mit negativen Auswirkungen unter anderem für die Automobilkonzerne. Angeführt wurde der Abschwung an den Börsen in Europa von den China-abhängigen Rohstoffwerten. Ihr Branchenindex im Stoxx fiel um 3%. Der Branchenindex der Automobiltitel verlor 1,5%. Der ATX verlor 1,1%, verkauft wurden RBI (-3,1%), Andritz (-2,7%) und VIG (-2,6%). Die Wall Street konnte ihre Verlust im Späthandel wieder teilweise aufholen, der Dow-Jones schloss über der 18.000er Marke.
- Erfreuliche Konjunkturdaten aus China bescheren den asiatischen Märkten am Freitag einen versöhnlichen Wochenausklang. Erstmals seit mehr als vier Jahren sind die Erzeugerpreise in der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft wieder gestiegen. Die langanhaltende Deflation bei den Erzeugern wurde im September mit einem Anstieg von 0,1% damit beendet. Die Verbraucherpreise stiegen ebenso leicht über den Erwartungen mit 1,9% (erwartet waren +1,6%). Nach den schwachen Exportzahlen vom Vortag treibt das Investoren zurück in den Aktienmarkt, zumal die Daten geldpolitischen Lockerungen in China dennoch nicht im Wege stehen (das Ziel der chinesischen Zentralbank bei den Verbraucherpreisen liegt bei 3%). Es zeichnet sich damit ein Nachlassen der globalen deflationären Kräfte ab, damit setzen sich erste Zeichen der erfolgreichen "Reflationierung" weltweit fort. Tenzenziell unterstützt dies die Assetklasse Aktien.
- Die europäischen Aktienmärkte sind vorbörslich leicht positiv indiziert. Die asiatischen Börsen schließen mehrheitlich im Plus. Von der Makroseite wurden heute Früh die Automobilabsatzzahlen in der EU (September) mit einem Anstieg von 7,4% gegenüber dem Vorjahr gemeldet, am Nachmittag werden US-Konsumdaten gemeldet. Von der Unternehmensseite melden Citigroup, Wells Fargo und JP Morgan Chase in den USA heute die Zahlen.
UNTERNEHMEN
RHI
Der Aufsichtsrat der RHI AG hat in seiner gestrigen Sitzung den Beschlussanträgen des Vorstandes hinsichtlich des Erwerbs des kontrollierenden Anteils von mindestens 46% und maximal 50% plus eine Aktie am Grundkapital von Magnesita seine Zustimmung erteilt.
Der Abschluss der Transaktion unterliegt unter anderem (i) der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörden, (ii) der Verlegung des Sitzes von RHI in die Niederlande, (iii) der Börsennotierung der Aktien von RHI Magnesita im Premiumsegment der „Official List“ am „Main Market“ der London Stock Exchange sowie (iv) der Bedingung, dass die Ausübung von Austrittsrechten durch RHI Aktionäre im Zusammenhang mit der gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierung vor der Verlegung des Sitzes aus Österreich einen Betrag von mehr als € 70 Millionen nicht übersteigt.
Kapitalmarkt-stimme.at daily voice: Muttertag - für Mama - das Vorwort zum Fanboy-Buch zur Wiener Börse mit Songwidmung
Andritz
Uhrzeit: 19:02:52
Veränderung zu letztem SK: -0.40%
Letzter SK: 74.90 ( -1.45%)
ATX
Uhrzeit:
Veränderung zu letztem SK: 0.04%
Letzter SK: 5883.65 ( -0.97%)
JP Morgan Chase
Uhrzeit: 19:04:04
Veränderung zu letztem SK: -0.06%
Letzter SK: 256.50 ( -1.36%)
RBI
Uhrzeit: 19:02:52
Veränderung zu letztem SK: 0.76%
Letzter SK: 45.78 ( -0.48%)
RHI Letzter SK: 45.78 ( 0.00%)
VIG
Uhrzeit: 19:04:14
Veränderung zu letztem SK: 0.52%
Letzter SK: 67.00 ( 0.75%)
Wells Fargo
Uhrzeit: 19:04:04
Veränderung zu letztem SK: -0.57%
Letzter SK: 64.56 ( -4.45%)
Bildnachweis
1.
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