23.05.2016, 3564 Zeichen
| Hugo Boss ist einer der führenden Schneider im Premiumsegment. Das Unternehmen aus Metzingen erwirtschaftete 2015 mit etwa 15.000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz in Höhe von 2,8 Mrd. EUR. Der Konzern besitzt ein umfassendes Produktportfolio, bestehend aus Bekleidung, Düften, Accessoires und Schuhen. Die ersten drei Monate des Jahres waren für Hugo Boss schwierig. Der Umsatz des Unternehmens sank um 3,7 Prozent auf 642,6 Millionen EUR im Vergleich zu dem ersten Quartal 2015. Die größte Problematik liegt jedoch beim Nettoergebnis, das sich auf 38,5 Millionen EUR fast halbiert hat. Die Ursachen des schwachen Quartals waren laut Unternehmen Peisanpassungen in China, sowie die niedrige Nachfrage in den USA. Die USA sind mit 24 Prozent Anteil an dem Konzernumsatz der Zweitwichtigste Markt nach Europa. In China, hat Hugo Boss die Preise um etwa 20 Prozent gesenkt um die Nachfrage zu stützen. Der Konzern konnte durch diese Maßnahme die Verkaufszahlen um 10 Prozent steigern. Insgesamt sank der Umsatz in China um 11 Prozent. In Europa sank der Umsatz um 2 Prozent, weil weniger Touristen kamen, so Hugo Boss. Seit Jahresbeginn hat die Aktie von Hugo Boss etwa 27 Prozent verloren und stellt die schlechteste Performance der MDAX-Werte. Viele Analysten sind jedoch der Meinung, dass die Aktie sich in einen Seitwärtsmarkt befinden könnte. Als neuer CEO will Mark Langer bis Ende 2016 50 Millionen EUR einsparen. In der Verwaltung und insbesondere bei den Marketingausgaben könnten die Ausgaben gekürzt werden. Des Weiteren hat der CEO bereits angekündigt, dass der Konzern sich auf das Kerngeschäft der Herrenmode konzentrieren wird. Analysten von Bloomberg setzen das 12-Monats-Kursziel auf 64,47 EUR. 16 Analysten setzen auf Buy, 15 auf Hold und 5 auf Sell. Da der weitere Kursverlauf der Aktie von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen & ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Mit freundlichen Grüßen Ihr Vontobel Zertifikate-Team |
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| *Stand: 23.05.2016 Wichtige Risiken: Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses des o.g. Unternehmens von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Der Aktienkurs kann sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft. Emittenten- /Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. |
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