11.05.2016, 3379 Zeichen
| Neben vielen anderen Banken muss sich auch die Credit Suisse der Realität stellen. Das aktuelle Marktumfeld ist geprägt von einer Passivität der Marktakteure und einer geringen Auftragslage hinsichtlich Börsengängen, Übernahmen und Fusionen. Tidjane Thiam, CEO der Credit Suisse, verkündete jüngst, dass das erste Quartal des Jahres 2016 als eines der schwierigsten überhaupt zählt. Laut Unternehmensbericht ist der Umsatz des Investment Bankings der Schweizer Großbank im vergangenen Jahr um 80 Prozent auf 262 Millionen CHF implodiert. Rund 400 Millionen CHF Verlust sind stark risikobehafteten Obligationen zuzuschreiben. Insgesamt beläuft sich der Verlust im ersten Quartal des operativen Geschäftes auf 635 Millionen CHF. Laut eigenen Angaben behauptet Thiam nichts von diesen problematischen Obligationen gewusst zu haben. Seit vielen Jahren verspricht Credit Suisse eine Restrukturierung des Investment Bankings, doch scheint der Erfolg auszubleiben. Nichtsdestotrotz betont Thiam, dass die neusten roten Zahlen deutlich hinter den Erwartungen geblieben sind. Grund dessen ist die noch minimale Rückführung der Kosten gegenüber den Ertragsverlusten. Doch mit Hilfe der „Strategic Resolution Unit" möchte sich die Großbank von Altlasten trennen, sagte Thiam. Die zu meisternde Hürde scheint der momentane illiquide Markt zu sein, der den Verkauf erschweren könnte. Die weitere Entwicklung des Unternehmens bleibt jedoch abzuwarten. Analysten von Bloomberg setzen das 12-Monats-Kursziel auf 16,80 CHF. 10 Analysten setzen auf Buy, 15 auf Hold und 7 auf Sell. Da der weitere Kursverlauf der Aktie von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen & ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Mit freundlichen Grüßen Ihr Vontobel Zertifikate-Team |
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| *Stand: 11.05.2016 Wichtige Risiken: Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses des o.g. Unternehmens von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Der Aktienkurs kann sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft. Emittenten- /Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. |
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