Input von Josef Schuch, Number One Awards Partner Deloitte (Christian Drastil)

Bild: © Martina Draper

Autor:
Christian Drastil

Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

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"Jede entwickelte Volkswirtschaft braucht mehrere Standortfaktoren, um längerfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Das sind eine innovationsfreudige Gesellschaft, risikobereite Unternehmer, ein hoher Ausbildungsstandard, tüchtige Menschen und eine zukunftsorientierte Regulierung. Letztere umfasst vor allem zeitgemäße Arbeitszeitregeln, eine wachstumsorientierte Steuerpolitik und ein ständiges Bekämpfen von Überregulierung, denn der größte Feind guter Regulierung ist zu viel Regulierung. Ein ganz wesentlicher Standortfaktor ist der Zugang zu Kapital, sowohl zu Bankenfinanzierung, als auch zum Kapitalmarkt. 

Leider wirft die Politik dem österreichischen Kapitalmarkt schon lang Prügel zwischen die Füße. Der österreichische Kapitalmarkt wird regelrecht systematisch kaputt gemacht. Das geht ins Rückgrat unserer Wohlstandsgesellschaft. Denn in Verbindung mit einer rekordverdächtigen Bankenbesteuerung wird der österreichischen Wirtschaft damit ­jener Atem genommen, den sie sowohl für Sprints als auch für die Langstrecke brauchen wird, um österreichische ­Arbeitsplätze und unseren Wohlstand auch künftig sichern zu können. Wenn Finanzminister der jüngeren Geschichte eine einstündige Rede zur Lage der Nation halten können, ohne darin das Wort „Industrie“, geschweige denn „Kapitalmarkt“ oder „Börse“ zu verwenden, dann ist das alarmierend. 
 
Dennoch: Es ist nie zu spät, dass die nächste Generation ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt und sich „financial literacy“ aneignet, auch wenn unsere Gesellschaft es nicht mehr schafft, die Werte, auf denen unser Erfolg gebaut ­wurde, nämlich Risikoappetit und Eigenverantwortung über die institutionalisierten Bahnen auf einem nachhaltigen Niveau zur Verfügung zu stellen. Man denke nur: Im Frankreich des 19. Jahrhunderts war nicht nur die Zins-, sondern auch die Zinseszinsrechnung im Lehrplan der Grundschulen. Mit einem Blick auf unsere Jugend kann man nur sagen: Gott sei Dank ist heutzutage so viel Wissen im Internet, go for it!
 
(Josef Schuch, Partner in der Steuerberatung bei ­Deloitte in Wien. Er berät Unternehmen und Privatpersonen schwerpunktmäßig im internationalen Steuerrecht) 
 
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Josef Schuch (Deloitte), Christian Drastil (CD Comm.), (© Martina Draper)


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Leider wirft die Politik dem österreichischen Kapitalmarkt schon lang Prügel zwischen die Füße. Der österreichische Kapitalmarkt wird regelrecht systematisch kaputt gemacht. Das geht ins Rückgrat unserer Wohlstandsgesellschaft. Denn in Verbindung mit einer rekordverdächtigen Bankenbesteuerung wird der österreichischen Wirtschaft damit ­jener Atem genommen, den sie sowohl für Sprints als auch für die Langstrecke brauchen wird, um österreichische ­Arbeitsplätze und unseren Wohlstand auch künftig sichern zu können. Wenn Finanzminister der jüngeren Geschichte eine einstündige Rede zur Lage der Nation halten können, ohne darin das Wort „Industrie“, geschweige denn „Kapitalmarkt“ oder „Börse“ zu verwenden, dann ist das alarmierend. 
 
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