07.10.2015, 2854 Zeichen
Der Opener der Roadshow war mit der „neuen“ Hello bank! das wohl in der werblichen Wahrnehmung auffälligste österreichische Kapitalmarktunternehmen dieses Sommers. „Neu“ deshalb unter Anführungszeichen, weil mit Mitte Juli die Hello bank! den seit 1995 agierenden österreichische Brokerage-Pionier direktanlage.at in puncto Auftritt abgelöst hatte. Zum „Change-Tag“ informierte man über 70.000 Kunden sowie Kunden-Assets von rund 4,5 Mrd. Euro. Die Hello bank! positionierte sich über den Sommer als digitale Vollbank, neue Angebote wie z.B. Girokonten sollten breitere Kundensegmente als bisher ansprechen. CEO Ernst Huber gab dem Reitersaal-Publikum ein zufriedenes Update: „Früher hatten wir pro Tag ca. 20 Neukunden, jetzt sind es 70 bis 100.“ Es sei unter dem Namen direktanlage.at schwer gewesen, sich bei Neukunden als Anbieter im Girokonto- und Zahlungsverkehr-Umfeld sowie bei Sparkonten zu positionieren, das sei nun glaubwürdig und leicht möglich. Der Erfolg zeige das, obwohl sich Huber, als er zum 1. Mal intern mit dem Namen Hello bank! konfrontiert wurde, fragte, „ob denn die jetzt spinnert geworden sind“. Doch sehr rasch kam die Überzeugung, dass es das ein genialer Name sei, die Vollbank-Story sei ein Erfolg.
Und trotz Vollbank-Thematik brummt das traditionelle Wertpapiergeschäft. Per Ende des 3. Quartals sei man bei der Transaktionsanzahl bereits besser als in den Gesamtjahren davor, auch das Kundenvolumen lege trotz – aufgrund der Börsesituation – negativer Preiseffekte rasant zu. Und: „Unser Fokus liegt jetzt ganz klar auf den mobilen Online-Services“, sagt Huber. Dies spiegle sich auch im Claim ‚So mobil wie Sie‘ wider. Dem Publikum zeigte der CEO in seinem Vortrag auch die eine oder andere weitere digitale Innovation, die in den kommenden Wochen und Monaten gelauncht werden würde; man liege da gut im Plan. Auch in der Vermögensverwaltung laufe das Geschäft gut, das gelte ebenso für die B2B-Aktivitäten der Bank.
Als die Sprache auf das Umfeld für den Österreichischen Kapitalmarkt kam, nahm sich Huber, der jetzt einige Jahre bei der DAB Bank in Deutschland war (mit dieser im Frühjahr 2015 auch einer der Partner beim impactstarken „Tag der Aktie“ in Frankfurt gewesen ist), kein Blatt vor den Mund: „Früher galt Österreich als das bessere Deutschland, was z.B. die Besteuerung bei Wertpapieranlagen betrifft. Nun lachen alle über Österreich.“ Er bleibe auch Jahre nach der Einführung dabei: Die WP-KESt sei in dieser Form eine glatte Fehlentwicklung und habe dem Standort Schaden zugefügt, bringe auch kaum Beiträge für das Budget.
Siehe auch: Das war unsere ATX-Kandidaten-Roadshow im Reitersaal der OeKB (Christian Drastil)
Fotos: BSN / finanzen.at Roadshow Börse Wien, Teil 1 - BSN / finanzen.at Roadshow Börse Wien, Teil 2
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