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Volkswagen und seine Baustellen (Ivan Tomasevic, Marc Schmidt)

Bild: © photaq.com, VW, Volkswagen, Käfer, Hintergrund Maibaum

Autor:
Marc Schmidt

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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26.08.2015, 2556 Zeichen

Die Volkswagen-Aktie (WKN 766403) hat gegenüber ihrem zu Jahresbeginn verzeichneten Allzeithoch bei 262 Euro inzwischen etwas mehr als 35 Prozent an Wert eingebüßt. Zudem erscheinen die DAX-Papiere angesichts eines 2016er-KGV von 6,6 extrem günstig. Und trotzdem heißt das noch nicht, dass die Einstiegsgelegenheit so gut ist wie sie auf den ersten Blick erscheint. Schließlich sind Licht und Schatten bei den Wolfsburgern derzeit sehr nahe beieinander.

Zumindest konnten die Querelen an der Konzernspitze rund um Konzernchef Martin Winterkorn und den lange Zeit als übermächtig gehandelten Aufsichtsratschefs Ferdinand Piëch beendet werden. Gleichzeitig konnten zuletzt auf den Automärkten in den USA und Europa erfreuliche Entwicklungen festgestellt werden. Dafür bleiben aber auch einige große Baustellen. Dazu gehört weiterhin die relativ geringe Profitabilität bei der Kernmarke VW. Die operative Marge lag zuletzt bei 2,7 Prozent. Konzernweit wurde immerhin ein Wert von 7,0 Prozent erreicht. Darüber hinaus sind es ausgerechnet die Zukunftsmärkte China, Russland und Brasilien, die immer mehr Probleme bereiten. So musste VW konzernweit zwischen Januar und Juli 2015 im Vorjahresvergleich einen Absatzrückgang um 1,0 Prozent auf 5,83 Millionen verkaufte Autos hinnehmen.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Während die Bewertung der VW-Aktie und die jüngsten Kursrücksetzer zum Einstieg einladen, spricht unter anderem das groß angelegte Sparprogramm bei der Kernmarke dafür, dass es zukünftig mit besseren Ergebnissen auch einiges an Kurspotenzial geben sollte. Zudem konnte man ja die Marge bei der Kernmarke von 2,0 Prozent im Auftaktquartal 2015 auf 2,7 Prozent nach sechs Monaten anheben. Allerdings wird dieses Kurspotenzial derzeit vom allgemeinen Marktumfeld und insbesondere den sich eintrübenden Aussichten für den wichtigsten VW-Markt China begrenzt. VW-Bullen könnten jedoch mit der WKN HY6AQ1 gehebelt auf steigende Kurse der VW-Aktie setzen.

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Bildquelle: Pressefoto Volkswagen


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