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Die Prozentrechnung an den Börsen (Christian Drastil)


Autor:
Christian Drastil

Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

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25.11.2008, 958 Zeichen
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Der Dow notiert aktuell year-to-Date um ca. 37 Prozent im Minus. Den ATX gibt es derzeit um 62 Prozent unter dem Wert von Anfang Jänner. Was ich derzeit (zu) oft höre, sind Rechnungen a la „der ATX muss um 25 Prozent steigen, damit er mit dem Dow wieder gleichzieht“. Das ist leider nicht ganz richtig. Richtig ist: Erst wenn der ATX bei ca. 2800 steht, hätte er mit dem „aktuellen Dow“ gleichgezogen. Dazu braucht es mittlerweile ein Plus von knapp 70 Prozent.

Ein Plus von 25 Prozent würde den Leitindex gerade einmal in die Region 2100 bewegen, was year-to-date noch immer ein Minus von deutlich mehr als 50 Prozent darstellen würde. Damit „sagen wir auch an“, dass wir heuer mit dem Real-Money-Depot auf jeden Fall besser als die Benchmark abschneiden werden.

Ein Vorsprung von 13 Prozentpunkten sieht zwar optisch nach nicht viel aus, aufgrund zuvor getätigter Rechnungen ist es aber ein Riesen-Polster. Zufrieden sind wir trotzdem nicht.
(25.11.2008)

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