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AT&S gesellt sich heute zu Palfinger (Christian Drastil)


Autor:
Christian Drastil

Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

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20.05.2008, 2273 Zeichen
Heute startet AT&S an der Wiener Börse. AT&S ist neben Palfinger der einzige Titel aus dem wilden Emissionsjahr 1999, der 9 Jahre später (!) im Plus liegt.
Aber der Reihe nach.

1999 kann man als das Jahr beschreiben, in dem die Wiener Börse gegenüber dem Neuen Markt in Frankfurt und der paneuropäischen Easdaq in Brüssel (später: Nasdaq Europe) wieder nachhaltig und entscheidend Terrain zurückgewinnen konnte, wenngleich sich dies erst gegen Jahresende deutlich zeigen sollte.

Das 99er-Emissionsjahr war eines mit elf Emissionen. Leider haben es einige Vertreter des IPO-Jahrgangs aber einfach nicht geschafft. Eines sollte aber keinesfalls vergessen werden: Wer bei den legendären 1999er- IPOs wie Libro, CyberTron, AT&S, Plaut oder Sanochemia am Sekundärmarkt geschickt mit Limits operierte, konnte ein Vermögen verdienen. Viele Aktien machten schnell hundert, einige sogar mehrere hundert Prozent. Es war das Jahr, in dem man alles Gelernte über den Haufen werfen musste. Es klingt zwar hart, aber wer es hier versäumt hat, auch mal Gewinne mitzunehmen, ist selbst schuld. Das gehört einfach zum Spiel. Man hatte die einmalige Chance, von einer völlig überzogenen Bewertung zu profitieren (wann hat man das schon?). Anlegerschützer brauchen sich über diese Zeit nicht zu beschweren, taten es leider trotzdem. Am Sekundärmarkt sind sicher viele Fehler gemacht worden, im Primärmarkt hat das Meiste, z.B. verglichen mit Deutschland, gepasst.

Die Börseplatzfrage

Aber zurück zur Börseplatzfrage: Für die Wiener Börse war es zweifellos - auf gut wienerisch - eine "Watschn", dass Kapazunder und potenzielle Werbeträger wie Hannes Androsch (AT&S) nach Frankfurt gingen und nebenbei auch noch ihren Senf zum "Kasperlmarkt Wien" geben mussten. Erst im Herbst drehte die Stimmung: Die Österreicher gingen in Frankfurt unter oder sorgten für peinliche Irrtümer (Plaut verschob den Termin der Erstnotiz last minute, weil man Österreich doch nicht ganz die Rote Karte zeigen wollte und daher letztendlich den Nationalfeiertag als IPO-Tag doch nicht so toll gefunden hatte). Die Nasdaq Europe in Brüssel war hingegen überhaupt kein Thema mehr. 1999 war also ein Jahr, in dem Aktionäre einen Haufen Geld gewinnen und verlieren konnten und die Wiener Börse wieder zur Heimatbörse wurde. 
(20.05.2008)

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