Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Studie: Social Media schadet Jugendlichen, Gaming nicht nur negativ ( Finanztrends)

10.03.2026, 3473 Zeichen

Eine neue Mega-Studie bestätigt die Risiken von Social Media für die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Die im Fachjournal JAMA Pediatrics veröffentlichte Meta-Analyse wertete Daten von über 360.000 jungen Menschen aus. Ihr zentrales Ergebnis: Starker Social-Media-Konsum hängt klar mit depressiven Symptomen und Verhaltensproblemen zusammen. Bei Videospielen zeigt sich dagegen ein differenzierteres Bild.

Social Media als größter Risikofaktor

Die Forscher der James Cook University analysierten 153 Einzelstudien. Soziale Netzwerke erwiesen sich als der problematischste Bereich. Hohe Nutzung geht mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für Depressionen, Verhaltensauffälligkeiten und schlechtere Schulleistungen einher.

Anzeige

Der ständige Druck und die Informationsflut digitaler Medien können die Konzentrationsfähigkeit massiv beeinträchtigen. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen mit 11 praktischen Übungen, wie Sie Ihren Fokus stärken und mental fit bleiben. Gehirntraining-Report mit Übungen kostenlos anfordern

Besonders alarmierend: Die frühe Adoleszenz zwischen 12 und 14 Jahren ist die vulnerabelste Phase. „Frühe Nutzungsgewohnheiten verfestigen sich und werden zunehmend schwerer zu kontrollieren“, erklärt Leitforscherin Dr. Sam Teague. Die Studie liefert damit wissenschaftlichen Rückhalt für striktere Schutzmaßnahmen in diesem Alter.

Überraschendes Ergebnis bei Videospielen

Während Social Media fast durchweg negativ abschneidet, zeichnet die Analyse bei Videospielen ein komplexeres Bild. Zwar kann Gaming mit mehr Aggression einhergehen. Gleichzeitig fanden die Forscher aber auch eine Verbindung zu verbesserten Aufmerksamkeitswerten und kognitiven Funktionen.

Was bedeutet das? Nicht alle Bildschirmzeit ist gleich schädlich. Entscheidend sind die Art der Inhalte und die geforderten mentalen Prozesse. Diese Erkenntnis fordert eine Abkehr von pauschalen Zeitlimits hin zu einer qualitativen Bewertung digitaler Aktivitäten.

Algorithmen im Fokus der Kritik

Die negativen Effekte haben sich in den letzten zwölf Jahren verstärkt. Die Forscher führen das auf einen Wandel der digitalen Landschaft zurück: Jugendliche verbringen heute mehr Zeit auf algorithmisch gesteuerten Plattformen, die auf maximale Bindung ausgelegt sind.

Anzeige

Mentale Fitness ist in jedem Alter entscheidend, um den Herausforderungen einer reizüberfluteten digitalen Welt gesund zu begegnen. Entdecken Sie die 7 Geheimnisse für ein leistungsfähiges Gehirn und testen Sie Ihre kognitive Stärke mit dem gratis PDF-Guide. Kostenlosen Ratgeber für mentale Fitness sichern

„Junge Gehirne werden dadurch häufiger suchterzeugenden Mechanismen ausgesetzt“, warnt Mitautorin Professor Delyse Hutchinson. Ihr Appell: Der Fokus muss sich von der Quantität auf die Qualität der digitalen Umgebungen verlagern. Das Problem lasse sich nicht allein auf die Erziehungsebene der Eltern abschieben.

Druck auf Tech-Konzerne wächst

Die Studie liefert Munition für die laufende Debatte um die Regulierung digitaler Räume. In Australien gilt bereits ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige. Gesundheitsexperten sehen in den konsistenten Ergebnissen einen klaren Arbeitsauftrag an Politik und Tech-Unternehmen.

Künftige Richtlinien dürften das Konzept der digitalen Balance stärker in den Vordergrund rücken. Der Druck auf Konzerne wächst, ihre Plattformen umzugestalten – gefordert werden etwa altersgerechte Algorithmen und der Schutz minderjähriger Nutzer vor suchtfördernden Mechanismen.


(10.03.2026)

BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Wiener Börse Party #1134: ATX schaut sich erstmals die 5900 an, Bawag erstmals die 150, dies am Tag 2 der Zürs-Konferenz


 

Bildnachweis

1. Trading



Aktien auf dem Radar:Rosenbauer, Österreichische Post, RBI, EuroTeleSites AG, Semperit, Austriacard Holdings AG, Amag, VIG, Uniqa, Bajaj Mobility AG, Bawag, Frequentis, CA Immo, Erste Group, SBO, AT&S, SW Umwelttechnik, BKS Bank Stamm, Athos Immobilien, BTV AG, Oberbank AG Stamm, CPI Europe AG, Telekom Austria, RHI Magnesita.


Random Partner

Vontobel
Als internationales Investmenthaus mit Schweizer Wurzeln ist Vontobel auf die Bereiche Private Clients und Institutional Clients spezialisiert. Der Erfolg in diesen Bereichen gründet auf einer Kultur der Eigenverantwortung und dem Bestreben, die Erwartungen der Kundinnen und Kunden zu übertreffen.

>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Trading


 Latest Blogs

» ATX durchbricht erstmals die 5900-Punkte-Marke – BAWAG-Deal treibt den M...

» Österreich-Depots: Stärker (Depot Kommentar)

» Börsegeschichte 14.4.: Post, Telekom und bitte wieder so wie 2009 (Börse...

» Nachlese: Richard Dittrich (audio cd.at)

» PIR-News: Bawag, Kontron, Andritz, Marinomed, CPI Europe, Reploid, AT&S,...

» Wiener Börse Party #1134: ATX schaut sich erstmals die 5900 an, Bawag er...

» (Christian Drastil)

» Wiener Börse zu Mittag schon wieder auf Rekordkurs: AT&S, Bawag und Freq...

» ATX-Trends: Post, Marinomed, VIG ...

» Österreich-Depots: Starker Wochenstart (Depot Kommentar)



Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


Meistgelesen
>> mehr


PIR-Zeichnungsprodukte

Börse Social Club Board
>> mehr
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 20-21: Strabag(1)
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 19-20: Porr(1), OMV(1)
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 18-19: RBI(1), Frequentis(1)
    Star der Stunde: Kapsch TrafficCom 1.31%, Rutsch der Stunde: Strabag -5.79%
    BSN Vola-Event RHI Magnesita
    Star der Stunde: Frequentis 1.63%, Rutsch der Stunde: OMV -1.05%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 16-17: SBO(1), Andritz(1), voestalpine(1), Frequentis(1), Zumtobel(1)
    Star der Stunde: Porr 0.62%, Rutsch der Stunde: AT&S -0.87%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 15-16: Porr(5), AT&S(2), OMV(2)