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Reingehört bei Knaus Tabbert (boersen radio.at)

01.12.2023, 2813 Zeichen

Knaus Tabbert IR-Manager Manuel Taverne im börsenradio-Interview zur aktuellen Entwicklung der Caravan-Industrie: „Die Branche kommt aus einer sehr dynamischen Entwicklung, jetzt kommen wir wieder in eine Normalisierung. Es ist wieder ein Verkäufermarkt geworden und es ist nicht mehr so, dass die Kunden nehmen, was sie bekommen, wie es während der Pandemie war. Wir sehen auch, dass der Gebrauchtwagen-Markt nicht überhitzt ist und auch keine Veränderung im Zulassungsverhalten in Deutschland. Es ist eine Normalisierung, aber kein Einbruch. Wir haben immer noch einen Auftragsstand, der über einer Mrd. Euro liegt, der wird saisonal bedingt im Dezember etwas geringer werden. Die Aufträge ziehen dann während der Messe-Saison wieder an, das ist im September, Oktober, November. Dezember ist generell ruhig, da denken die Menschen eher ans Schifahren, aber im Jänner startet die CMT in Stuttgart, das ist die zweitgrößte Messe für unsere Branche. Die wichtigste Messe ist der Caravan Salon in Düsseldorf, der im September stattfindet. Unsere Saison geht immer von September bis August.“
Zum aktuellen Geschäftsjahr: "Es wird das beste Jahr in der Unternehmensgeschichte, wenn man den Umsatz betrachtet. Wir haben uns in den abgelaufenen drei Jahren de facto verdoppelt. Das Gute ist, dass wir auch sehr gute Erträge erwirtschaften können und in der Ergebnis-Qualität kontinuierlich besser geworden sind. Wir verfolgen auch weiterhin das Ziel, bis 2027 die 2 Mrd. Marke beim Umsatz zu erreichen, und das organisch.
Zu den Herausforderungen in der Mobilität, Stichwort Elektrifizierung: "Hybrid-Fahrzeuge haben eine zu geringe Zuglast für Wohnwagen, das heißt wird müssen bei den Wohnwagen leichter werden. Wir müssen auch Wohnwagen für Elektro-Fahrzeuge entwickeln, die sie ziehen dürfen. Das Problem ist, wenn man 1,5 t an ein E-Fahrzeug hängt, reduziert man die Reichweite bis zu 60 Prozent und man muss öfter laden. Der Start in das Urlaubserlebnis wird getrübt durch mehrmaliges Laden. Diesem Problem stellen wir uns, wir haben bereits eine elektrische Caravan-Achse in Erprobung. Es gibt auch Gespräche mit Behörden über die Zulassung in den nächsten Jahren. Diese Achse hat zwei elektrische Motoren, die das Fahrzeug unterstützen können und gleichzeitig den Wohnwagen aufgrund der Batterien, die verbaut sind, autark machen. D.h. man braucht den Wohnwagen am Campingplatz nicht anstecken. Wir haben Wohnwagen, die das Fahrzeug, wenn es elektrisch ist, als Energiequelle nutzen können. Die Königsdisziplin ist, wie elektrifiziere ich ein ganzes Wohnmobil. Da sind wir mit einem Erprobungsfahrzeug dran. Wir haben mit einem Partner ein Wohnmobil mit einem elektrischen Antrieb entwickelt, das eine Reichweite von 600 km hat.“

(Der Input von boersen radio.at für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 01.12.)


(01.12.2023)

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