Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Real Sociedad zieht nach Derby-Sieg ins Copa-del-Rey-Finale ( Finanztrends)

09.03.2026, 3877 Zeichen

Real Sociedad hat das Finale der Copa del Rey erreicht. Die Basken setzten sich im Halbfinale mit einem 1:0-Heimsieg gegen Rivalen Athletic Bilbao durch und machten so den 2:0-Gesamterfolg perfekt. Den entscheidenden Treffer erzielte Kapitän Mikel Oyarzabal per Elfmeter in der 87. Minute.

Ein Elfmeter in der Schlussphase entscheidet das Derby

Das Rückspiel in der Reale Arena war von taktischer Disziplin geprägt. Real Sociedad ging mit dem 1:0-Vorsprung aus dem Hinspiel in die Partie und kontrollierte lange. Die große Chance der ersten Hälfte verhinderte Bilbaos Torwart Alex Padilla, der einen Freistoß von Carlos Soler über die Latte lenkte.

Die Wende brachte eine Szene nach einer Ecke: Inigo Ruiz de Galarreta zog am Trikot von Yangel Herrera. Der Videoassistent schaltete sich ein, Schiedsrichter Cesar Soto Grado entschied auf Elfmeter. Oyarzabal verwandelte souverän. In der Nachspielzeit rettete Torhüter Unai Marrero mit einer Fußabwehr gegen Mikel Vesga den Sieg. Real Sociedad ist nun seit zehn Heimderbys gegen Bilbao ungeschlagen.

Matarazzos taktischer Umbruch trägt Früchte

Ein Schlüssel zum Erfolg ist die Arbeit von Trainer Pellegrino Matarazzo. Der US-Amerikaner übernahm das Team erst im Dezember und hat es spürbar stabilisiert. Nach dem Spiel zeigte er sich auf der Pressekonferenz zufrieden mit der Leistung der vergangenen Monate.

Auch die Spieler bestätigen den neuen Kurs. Verteidiger Jon Martin betonte, der Vorsprung aus dem Hinspiel habe geholfen, das Tempo zu kontrollieren. Die defensive Stabilität kombiniert mit schnellen Kontern erwies sich als Erfolgsrezept.

Das Finale gegen Atlético Madrid und seine Tücken

Am 18. April trifft Real Sociedad in Sevilla auf Atlético Madrid. Für die Basken geht es um den vierten Pokalsieg der Vereinsgeschichte. Das letzte Finale gewannen sie 2021. Bereits 1987 siegten sie gegen Atlético im Elfmeterschießen.

Eine Kuriosität betrifft das Heimrecht: Laut Regularien des spanischen Verbands ist im Finale auf neutralem Platz der ältere Verein das Heimteam. Da Atlético 1903 gegründet wurde und Real Sociedad erst 1909, laufen die Madrilenen formal zu Hause auf. Das bringt Vorteile wie die bevorzugte Kabinenwahl und bessere Trainingszeiten.

Ticket-Chaos und explodierende Fan-Kosten

Bereits einen Tag nach dem Sieg veröffentlichte der Verein Details zur Ticketvergabe. Rund 26.000 Karten stehen zur Verfügung, 85 Prozent gehen direkt an Fans. Eine Garantie erhalten 7.304 Mitglieder, die seit vor 2002 ununterbrochen dabei sind. Alle anderen Tickets werden verlost. Die Karten sind streng personalisiert.

Für viele Fans wird die Reise nach Sevilla jedoch teuer. Medienberichten zufolge schnellen die Flugpreise aus dem Baskenland in die Höhe. Direktflüge ab Bilbao kosten zwischen 437 und 503 Euro, ab San Sebastián sogar 700 bis 800 Euro. Das ist ein Vielfaches der üblichen Preise.

Was der Finaleinzug wirklich bedeutet

Der Erfolg festigt die Position von Real Sociedad im spanischen Fußball. Ein Sieg im prestigeträchtigen baskischen Derby steigert das sportliche Ansehen enorm.

Doch es geht auch um viel Geld: Der Pokalsieger qualifiziert sich direkt für die Gruppenphase der UEFA Europa League 2026/27. Zudem sichern sich beide Finalisten einen Startplatz in der Supercopa de España 2027. Diese Wettbewerbe bringen signifikante Einnahmen aus TV-Geldern und Sponsoring.

Der anspruchsvolle Weg bis nach Sevilla

Bis zum Finale muss Trainer Matarazzo die Belastung seiner Spieler clever managen. Die Mannschaft ist weiter im Liga-Alltag gefordert. Verletzungen von Leistungsträgern wie Oyarzabal oder Marrero gilt es zu vermeiden.

Pikanterweise treffen Real Sociedad und Atlético Madrid noch vor dem Finale in der Liga aufeinander. Dieses Duell gibt einen ersten Vorgeschmack auf das taktische Kräftemessen in Sevilla. Ein Pokalsieg würde eine anspruchsvolle Saison krönen und die europäische Zukunft finanziell absichern.


(09.03.2026)

BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Wiener Börse Party #1110: ATX mehr als 2 Prozent tiefer, Verbund gesucht, Andritz vielversprechend und Gabler statt Babler


 

Bildnachweis

1. Trading



Aktien auf dem Radar:FACC, CPI Europe AG, RHI Magnesita, Austriacard Holdings AG, Agrana, Kapsch TrafficCom, OMV, Verbund, DO&CO, Palfinger, RBI, Strabag, Uniqa, VIG, Mayr-Melnhof, Lenzing, Erste Group, ATX, AT&S, ATX NTR, Bawag, Bajaj Mobility AG, Wienerberger, voestalpine, ATX TR, ATX Prime, Amag, Porr, Polytec Group, Rath AG, SBO.


Random Partner

Frequentis
Frequentis mit Firmensitz in Wien ist ein internationaler Anbieter von Kommunikations- und Informationssystemen für Kontrollzentralen mit sicherheitskritischen Aufgaben. Solche „Control Center Solutions" entwickelt und vertreibt Frequentis in den Segmenten Air Traffic Management (zivile und militärische Flugsicherung, Luftverteidigung) und Public Safety & Transport (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Schifffahrt, Bahn).

>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Trading


 Latest Blogs

» Fraport Aktie: Belastungsprobe voraus ( Finanztrends)

» thyssenkrupp Marine Systems Aktie: Rekordkurs voraus? ( Finanztrends)

» Deutsche Telekom Aktie: Auf Expansionskurs ( Finanztrends)

» Glencore Aktie: ASX-Listing geprüft ( Finanztrends)

» Bayer Aktie: Weichenstellungen im März ( Finanztrends)

» BVB Aktie: Teures Aus ( Finanztrends)

» NuScale Power Aktie: Schwere Vorwürfe ( Finanztrends)

» Tencent Aktie: Strategische KI-Offensive ( Finanztrends)

» Helvetia Aktie: Kapitalerhöhung gestartet ( Finanztrends)

» Energy Fuels Aktie: Expansion kostet ( Finanztrends)