26.03.2026, 7201 Zeichen
Für die Porr war das abgelaufene Geschäftsjahr das beste in der Geschichte, aber 2026 hat aus heutiger Sicht, das Potenzial noch besser zu werden, meinte CFO Klemens Eiter bei der Pressekonferenz. Der Auftragsbestand ist um 11,7 Prozent auf 9,5 Mrd. Euro gestiegen. Vor allem Infrastruktur-Aufträge in den Kernmärkten tragen einen wesentlichen Teil dazu bei. Im Fokus liegt bekanntlich die EBIT-Marge, die 2025 auf 3,1 Prozent geklettert ist (2024: 2,6 Prozent). Gelungen ist das mit einer Kombination aus Effizienzsteigerung und Kostensenkung. Das Ziel ist eine EBIT-Marge von 3,5 Prozent bis 4,0 Prozent bis 2030. Der Cashflow konnte 2025 um 68,6 Prozent auf 232,9 Mio. Euro erhöht werden. Die Dividende für 2025 liegt bei 1,05 Euro je Aktie (vs. 0,9 Euro je Aktie für 2024). Aufgrund der Lerneffekte aus den vergangenen Krisen habe man sich bei der Materialbeschaffung breiter aufgestellt und auch was die Energie-Kosten anbelangt sind die kommenden Monate aufgrund von Hedging preislich abgesichert. Porr ist bekanntlich auch in Katar vertreten. Das Unternehmen hat vor einigen Jahren ein Fußballstadion vor Ort errichtet und auch andere Aufträge werden derzeit noch abgearbeitet. Aktuell sei noch eine kleine Mannschaft vor Ort. Ob es zu weiteren Aufträgen kommen wird, speziell was Wiederaufbau anbelangt, sei derzeit noch nicht absehbar, so Konzern-Chef Karl-Heinz Strauss.
Porr (
Akt. Indikation: 34,00 /34,25, -2,78%)
Der Umsatz von Kontron ging im Jahr 2025 aufgrund von Portfolioanpassungen, insbesondere der Entkonsolidierung des COM-Geschäfts und der Schließung einzelner Standorte, auf 1.607,3 Mio. Euro (Vj.: 1.684,8 Mio. Euro) zurückging. Der Operative Cashflow des Konzerns erreichte mit 167,7 Mio. Euro laut Kontron ein neues Rekordniveau (Vj.: 99,0 Mio. Euro). Das EBITDA verbesserte sich um 23,8 Prozent auf 237,4 Mio. Euro und bereinigt um Einmaleffekte auf 220,5 Mio. Euro im Vergleich zu 191,8 Mio. Euro im Vorjahr. Das Konzernergebnis nach Steuern erhöhte sich um 55,6 Prozent auf 141,1 Mio. Euro, nach 90,7 Mio. Euro im Vorjahr. Wie berichtet, startet das Unternehmen ein neues Aktienrückkaufprogramm, dieses ersetzt die Dividende, wie CFO Clemens Billek im Conference Call meinte. Stark zeigte sich das margenstarke Segment Software + Solutions, während sich die GreenTec Division schwach entwickelte. Es ist geplant dieses Geschäftsfeld auf wenige, aber profitable Produkte zu redimensionieren, es sollen auch 500 Stellen abgebaut werden. Die Restrukturierungsaufwendungen werden von Kontron mit rund 25 Mio. Euro beziffert. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet Kontron einen Umsatzanstieg auf rund 1,75 Mrd. bis über 1,8 Mrd. Euro abhängig von der Entwicklung des Wallboxgeschäfts. Das entspricht einem organischen Wachstum von etwa 8 Prozent, wobei die Divisionen Defense und Transportation mit Wachstumsraten von über 20 Prozent besonders dynamisch bleiben dürften. Parallel prüft das Unternehmen gezielte Akquisitionen zur Stärkung der strategischen Kernbereiche. Zudem treibt Kontron die Internationalisierung weiter voran. Der Anteil der Umsätze in den USA und China soll bis 2030 von derzeit 15 auf rund 30 Prozent verdoppelt werden, unterstützt durch lokale Produktionskapazitäten sowie eine Verstärkung der Kooperation mit Ennoconn und Foxconn. Kontron erwartet 2026 ein bereinigtes EBITDA von 225 Mio. Euro vor Restrukturierungsaufwendungen von rund 25 Mio. Euro zur Verschlankung des Bereichs GreenTec, der bereits im vierten Quartal 2026 wieder in die Gewinnzone zurückkehren soll, wie das Unternehmen betont. Bis 2030 wird ein Umsatzanstieg auf 2,6 Mrd. Euro bei einem EBITDA von 420 Mio. Euro in Aussicht gestellt.
Jefferies hat die Kauf-Empfehlung mit Kursziel 27,0 Euro für Kontron nach Zahlen bestätigt. Die Umsatzerwartungen seien verfehlt worden, die Profitabilität jedoch habe sich deutlich verbessert, so die Analysten.
Kontron (
Akt. Indikation: 17,47 /17,52, -16,93%)
Bajaj Mobility hat im 2. Halbjahr 2025 eine "starke Erholung" des Geschäfts erlebt, wie das Unternehmen mitteilt. Die Retail-Verkäufe sind um rund 60 Prozent gegenüber dem 1. Halbjahr gestiegen. Die Lagerbestände wurden um 101.153 Einheiten – von 248.580 auf 147.427 Fahrzeuge - abgebaut. Es wurden weltweit, auch über den Partner Bajaj, insgesamt 275.593 Fahrzeuge (KTM, Husqvarna, Gasgas, MV Augusta ... ) verkauft, das ist ein Minus gegenüber 2024 von 31,5 Prozent. Wie bereits berichtet, weist das Unternehmen für 2025 Umsätze von 1,009 Mrd. Euro aus, ein EBITDA von 874 Mio. Euro, ein EBIT von 748 Mio. Euro und einen Net Profit von 590 Mio. Euro. Berücksichtigt ist hier ein Sanierungsgewinn von 1.193 Mio. Euro. Laut CFO Petra Preining sind 2025 mit verschiedenen Maßnahmen die Voraussetzungen für ein profitables 2026 geschaffen worden. Gelingen soll dies mit Effizienzsteigerungen, der Straffung von Strukturen, einer fokussierten Steuerung des Produkt- und Projektportfolios sowie einer Stärkung der internationalen Produktions- und Vertriebsorganisation. Zudem wird es wichtige Modellneuheiten wie die KTM 990 RC R, die KTM 1390 Super Adventure S Evo sowie neue LC4-Modelle und aktualisierte Husqvarna 701-Modellen geben. Begleitend wurde die Premium Manufacturer’s Warranty ausgeweitet: die vierjährige Garantie gilt ab Modelljahr 2025 erstmals für alle straßenzugelassenen KTM- und Husqvarna-Modelle. Diese Ausweitung stellt laut Bajaj Mobility einen zentralen Baustein einer Qualitätsoffensive dar. CEO Gottfried Neumeister: „Wir sind fulminant in das Jahr 2026 gestartet. Besonders erfreulich ist, dass unsere neuen Modelle sehr positiv von unseren Kunden angenommen werden. Bereits Stand heute konnten wir mehr als doppelt so viele Motorräder verkaufen als im ersten Quartal des Vorjahres. Auch der Abbau des Lagers schreitet äußerst gut voran."
Bajaj Mobility AG (
Akt. Indikation: 15,10 /15,36, 3,89%)
Weiterer Auftrag für Andritz: Energotehnika Južna Bačka hat Andritz damit beauftragt, zehn neue Turbinen für die Modernisierung der Vlasinske-Wasserkraftwerke zu liefern. Der Auftragswert liegt im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich und ist im Auftragseingang von Andritz für das erste Quartal 2026 enthalten. Der Vertrag umfasst die Konstruktion, Fertigung, Installationsüberwachung und Inbetriebnahme von vier Pelton- und sechs Francisturbinen sowie der zugehörigen Ausrüstung.
Andritz (
Akt. Indikation: 63,20 /63,35, -0,20%)
Ab 1. April startet die Post mit ihrer Mobilfunkmarke Yelllow. Es wird u.a. vier Handy-Tarife ohne Vertragsbindung geben (Mobile S, M, L, 65 Plus) zwischen 8,09 und 18,89 Euro/Monat. Darüber hinaus zwei unlimitierte Internettarife zwischen 18,89 und 28,79 Euro/Monat. CEO Walter Oblin: „Mit Yelllow setzen wir auf eine simple Idee: Mobilfunk muss einfach, günstig und nah bei den Menschen sein. Wir schaffen eine Alternative zu komplexen Angeboten mit Bindung und reinen Online-Discountern, und das mit klaren Leistungen, günstigen Preisen und persönlicher Beratung. Yelllow ist unsere Einladung an ganz Österreich: Immer da, wenn du uns brauchst.“
Österreichische Post (
Akt. Indikation: 34,25 /34,35, 0,15%)
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 26.03.)
Kapitalmarkt-stimme.at daily voice: Die Börsezahl des Quartals, die drei meistgehörten Podcasts und das erste Mail an mich als Senator
Österreichische Post
Die Österreichische Post ist der landesweit führende Logistik- und Postdienstleister. Zu den Hauptgeschäftsbereichen zählen die Beförderung von Briefen, Werbesendungen, Printmedien und Paketen. Das Unternehmen hat Tochtergesellschaften in zwölf europäischen Ländern.
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