17.06.2026, 6231 Zeichen
UBM leitet die erste Phase des Portfolio-Rebalancings ein und verkauft ein Teilportfolio aus dem sogenannten „Paket 6“. Das veräußerte Portfolio umfasst mehrere Nahversorgungs-Standorte in Wien und Schwechat. Daraus konnten insgesamt 34,8 Mio. Euro erlöst werden. UBM ist 50 Prozent Eigentümer des Portfolios. Die daraus der UBM zuzurechnenden Mittel fließen künftig direkt in die strategische Neuausrichtung für „Bezahlbares Wohnen“, wie UBM mitteilt. Verkäuferin ist die Ekazent Realitätengesellschaft m.b.H., die zu jeweils 50 Prozent im Eigentum der UBM Development AG und der Ferris Wheel Zwei GmbH, einer Gesellschaft die durch die Kollitsch Invest gemanagt wird, steht. Erworben wurde das sogenannte „Paket 6“ im November 2016, Teil-Portfolios daraus wurden auch schon in der Vergangenheit veräußert.
Die Nova Ljubljanska Banka (NLB) will den Preis des freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots für die Addiko Bank AG noch einmal erhöhen, und zwar auf 37,00 Euro je Aktie. Vor einigen Tagen hat die NLB bereits von ursprünglich 29,0 Euro auf 33,5 Euro angehoben. Das nachgebesserte Angebot liegt damit um 10,50 Euro je Aktie über dem konkurrierenden Angebot der Raiffeisen Bank International (RBI), das am 14. Mai 2026 veröffentlicht wurde und bei 26,5 Euro liegt. Die RBI hat erst in der Vorwoche mitgeteilt, dass sie Annahmeerklärungen für mehr als 50 Prozent der Addiko-Aktien erhalten hat. Die Annahmefrist für Aktionäre läuft noch bis zum 22. Juli. Für beide Institute zählt das Erreichen der Mindestannahmeschwelle von mehr als 75 Prozent zu den Vollzugsbedingungen.
RBI (
Akt. Indikation: 53,00 /53,15, 1,48%)
Addiko Bank (
Akt. Indikation: 29,40 /31,40, 15,15%)
Am 12.Juni ist das Angebot der B&C Holding für Semperit-Aktien zu 15,0 Euro je Stück ausgelaufen. Bis zum Ende der Annahmefrist wurden insgesamt Annahmeerklärungen bezüglich 1.022.192 Semperit-Aktien eingereicht. Die B&C-Gruppe hält somit insgesamt rund 63,4 Prozent (davor 58 Prozent) der auf Inhaber lautenden Stückaktien der Semperit. Patrick Lackenbucher, Geschäftsführer der B&C-Gruppe: "Mit dem Angebot ist es uns gelungen, unseren Anteil an Semperit trotz der geringen Liquidität an der Börse durch den Erwerb von über einer Million Aktien in kurzer Zeit auf 63,4 Prozent zu erhöhen. Damit konnten wir unsere Beteiligung stärker ausbauen als in den vergangenen Jahren über die Börse und bewegen uns insgesamt mit dem Resultat am oberen Ende unserer Erwartungen." Die Abwicklung des Angebots erfolgt spätestens am Freitag, den 26. Juni 2026. Es gibt keine Nachfrist.
Die Analysten von NuWays bestätigen nach dem Ende der Übernahme-Angebotsfrist die Kauf-Empfehlung und das Kursziel in Höhe von 21,5 Euro für Semperit. Die Analysten meinen: "Wichtig ist, dass wir nicht erwarten, dass die erhöhte Beteiligung wesentliche Auswirkungen auf die Strategie, die Governance-Struktur oder die Kapitalallokation von Semperit haben wird. Die erhöhte Beteiligung dürfte weder die Kontrollsituation noch die strategische Ausrichtung des Unternehmens verändern. Wir sind weiterhin der Ansicht, dass der Aktienkurs das weitere Aufwärtspotenzial der Positionierung von Semperit im Vorfeld eines mehrjährigen operativen Verbesserungszyklus noch nicht widerspiegelt. Weder die Kosteneinsparungen noch das Potenzial zur Umsatzsteigerung sind derzeit im Ergebnis der vergangenen zwölf Monate erfasst."
Semperit (
Akt. Indikation: 15,00 /15,05, 0,17%)
Frequentis erhöht die Beteiligung an der spanischen Nemergent Solutions S.L. von derzeit 25 Prozent auf 51 Prozent. Zudem wird auch die strategische Partnerschaft mit Lyfo B.V. in den Niederlanden vertieft. „Diese Partnerschaften unterstreichen unser Engagement für ein führendes MCX-Ökosystem. Kunden können sich auf Frequentis verlassen, wenn es um langfristige Stabilität, Innovation und operative Exzellenz geht. Die Kooperationen bestätigen auch unsere Bereitschaft, großflächige Implementierungen zu unterstützen, darunter FRMCS-Bahnprogramme und landesweite einsatzkritische Netzwerke für Behörden der öffentlichen Sicherheit, und dabei einen zukunftssicheren, interoperablen und vollständig europäischen Stack bereitzustellen“, sagt Manuel Hintermayr, Frequentis Director Mission-Critical Services.
Frequentis (
Akt. Indikation: 74,40 /75,30, 2,25%)
Aktienkäufe: AT&S-Vorstand Gerrit Steen hat am 16. Juni 300 Aktien zu je 200,0 Euro erworben, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.
AT&S (
Akt. Indikation: 210,00 /211,00, 7,40%)
Das Grazer Deep-Tech-Unternehmen Emerald Horizon AG startet am 26. Juni an der Wiener Börse. Mit der Billigung des Kapitalmarktprospekts durch die FMA sei ein wesentlicher Meilenstein dafür erreicht worden. Zugleich sei der Antrag auf Zulassung der Aktien zum Handel an der Wiener Börse gestellt worden, so das Unternehmen. Der angestrebte Referenzpreis je Aktie beträgt 760 Euro. Die Aktie wird unter der ISIN AT0000A3UZE1 und voraussichtlich unter dem Tickersymbol SMRX geführt. CEO Florian Wagner: „Der Gang an die Wiener Börse ist für uns ein Bekenntnis zu Transparenz, Verbindlichkeit und langfristiger Verantwortung. Es ist aber auch ein Bekenntnis zu Österreich und zu Europa. Wir brauchen auf diesem Kontinent sichere, planbare und saubere Energie, und wir wollen mit SMRX dazu einen substanziellen Beitrag leisten. Eine börsennotierte Emerald Horizon AG ist für unsere Kundinnen und Kunden, unsere Partner und unsere Aktionärinnen und Aktionäre ein starkes Signal: Wir bauen ein Unternehmen, das den strengen Maßstäben des Kapitalmarkts standhält und seine Technologie verlässlich in die Welt bringt."
Nach dem Börsengang an der US-Technologiebörse Nasdaq am 4. Juni 2026 ist die in Österreich verwurzelte Innio ab 18. Juni auch an der Wiener Börse im global market fortlaufend handelbar, wie die Börse mitteilt. Innio ist unter seinen Produktmarken Jenbacher und Waukesha auf die Entwicklung, Produktion und Wartung leistungsstarker Energiesysteme spezialisiert. Das Unternehmen, mit Verwaltungssitz in München, verfügt über weitere Hauptbetriebsstätten in Jenbach (Tirol, Österreich), Welland (Ontario, Kanada) und Waukesha (Wisconsin, USA).
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 17.06.)
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Buwog
Die Buwog Group ist deutsch-österreichischer Komplettanbieter im Wohnimmobilienbereich. Insgesamt verfügt die Buwog Group über ein Portfolio mit rd. 51.000 Wohnungen. Mit einem Neubauvolumen von jährlich rund 700 Wohnungen im Großraum Wien ist die Buwog Group einer der aktivsten Wohnbauträger und Immobilienentwickler in Deutschland und Österreich.
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