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Pierer Mobility mit ersten Zahlen für 2024 und Vorstands-News

23.01.2025, 3032 Zeichen

Die Pierer Mobility-Gruppe hat vorläufige Zahlen veröffentlicht und teilt zudem mit, dass Gottfried Neumeister vom Co-CEO zum CEO avanciert. Stefan Pierer werde den Vorsitz im Vorstand der Pierer Mobility AG und der KTM AG an Gottfried Neumeister übergeben und ihn als Co-CEO weiterhin durch den Sanierungsprozess begleiten, heißt es seitens der Gesellschaft.

Zu den Zahlen: Für das Jahr 2024 wird mit einem Konzernumsatz von rund 1,9 Mrd. Euro gerechnet (Vorjahr: rund 2,7 Mrd. Euro), was einem Rückgang von rund 29 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 entspricht. "Aufgrund einer deutlich reduzierten Betriebsleistung und einmaliger Restrukturierungsaufwendungen" rechnet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2024 mit einem negativen EBITDA von rund 300 Mio. Euro (vor notwendigen Wertberichtigungen im Rahmen des Sanierungsverfahrens). Zu erwartende Impairments auf immaterielle Vermögensgegenstände und Firmenwerte werden das EBIT zusätzlich belasten, heißt es. Der Free Cashflow wird sich auf einen hohen negativen dreistelligen Millionenbetrag belaufen. Folglich ist auch mit einem weiteren Anstieg der Nettoverschuldung im 2. Halbjahr 2024 zu rechnen.

Wie berichtet, befinden sich einige Unternehmen im Kozern in einem Sanierungsverfahren: Wie das Unternehmen mitteilt, seien bis heute konzernweit in Summe mehr als 1.800 Mitarbeiter abgebaut worden. Darüber hinaus sei die Produktionsleistung gesenkt worden, um den Bestand an Motorrädern bei den Händlern als auch bei den Importeuren zu reduzieren. Durch die Reduzierung des Produktionsvolumens auf rund 230.000 Motorräder (-26 Prozent vs. 2023) hätten die weltweiten Lagerbestände um rund 40.000 Einheiten (- 18 Prozent) entlastet werden können, so das Unternehmen. "Damit ist ein erster wichtiger Schritt des Restrukturierungsplans gelungen," wird betont.

Im Geschäftsjahr 2024 verkaufte die Gruppe 292.497 Motorräder (davon rund 60.000 Stück über den indischen Partner Bajaj), das sind rund 21 Prozent weniger als im Jahr zuvor (372.511 Motorräder). Auf dem europäischen Markt wurden rund 110.000 Motorräder abgesetzt. Damit trug Europa 38 % zum Konzernabsatz bei; auf Nordamerika entfielen 24 %, auf Indien und Indonesien (über den Partner Bajaj) 21 % und auf die übrigen Absatzländer 17 %.

Positiv hebt die Gesellschaft "eine starke Endkundennachfrage" hervor. Vertriebspartner und Händler hätten rund 268.000 Motorräder an Endkunden verkauft, was dem Vorjahresniveau entspricht. In der Fahrrad-Sparte setzte die Gruppe 106.311 Elektrofahrräder und Fahrräder (Vorjahr: 155.859) ab, was einem Rückgang von rund 32 Prozent entspricht. Dieser Absatzrückgang resultiere aus dem Verkauf der Marke R Raymon, wie es heißt.

Aufgrund des laufenden Sanierungsverfahrens der wesentlichen Konzerngesellschaft KTM AG wird die Gesellschaft ihren Jahresfinanzbericht 2024 voraussichtlich in der zweiten Aprilhälfte 2025 veröffentlichen. Dementsprechend werden auch die 28. ordentliche Hauptversammlung und alle damit zusammenhängende Termine verschoben. 



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1. KTM 390 DUKE, Foto: KTM , (© Aussender)   >> Öffnen auf photaq.com



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