Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Pearson Aktie: CFO wechselt ( Finanztrends)

27.02.2026, 3933 Zeichen

Der britische Bildungskonzern Pearson hat am heutigen Freitag seine Jahreszahlen für 2025 vorgelegt – und gleichzeitig einen Führungswechsel in der Finanzabteilung bekanntgegeben. CFO Sally Johnson verlässt das Unternehmen nach 26 Jahren, um zu einem großen Privatunternehmen zu wechseln. Ihr Nachfolger Simon Robson kommt vom Medienkonzern Sky und übernimmt das Amt am 8. Mai 2026.

Die Aktie reagierte unbeeindruckt: Der Kurs verharrte bei 960 Pence, weit entfernt vom 52-Wochen-Hoch von 1.401 Pence. Die Zahlen selbst bewegten sich im erwarteten Rahmen, die KI-Offensive des Konzerns konnte den Markt nicht überzeugen.

Zahlen im Plan, Aktienkurs unter Druck

Das bereinigte operative Ergebnis stieg um 6 Prozent auf 614 Millionen Pfund und lag damit am oberen Ende der Guidance zwischen 610 und 615 Millionen Pfund. Der Umsatz legte währungsbereinigt um 4 Prozent zu, nominal erreichte Pearson 3,577 Milliarden Pfund. Die operative Marge verbesserte sich von 16,9 auf 17,2 Prozent.

Der bereinigte Gewinn je Aktie kletterte um 4 Prozent auf 64,5 Pence. Der statutory Gewinn vor Steuern fiel hingegen von 510 auf 457 Millionen Pfund. Belastend wirkten Abschreibungen in Höhe von 87 Millionen Pfund auf eine Plattform-Konsolidierung sowie negative Währungseffekte, die den Umsatz um 112 Millionen Pfund und das bereinigte operative Ergebnis um 28 Millionen Pfund schmälerten.

Starker Cashflow, steigende Verschuldung

Der freie Cashflow legte um 8 Prozent auf 527 Millionen Pfund zu, was einer Umwandlungsrate von 125 Prozent entspricht. Bereinigt um eine einmalige Steuerrückzahlung der britischen Steuerbehörde HMRC in Höhe von 97 Millionen Pfund liegt die Conversion Rate bei 98 Prozent. Die Nettoverschuldung erhöhte sich von 853 Millionen auf 1,07 Milliarden Pfund, nachdem Pearson 352 Millionen Pfund für ein Aktienrückkaufprogramm ausgegeben hatte.

Die Dividende steigt um 5 Prozent auf 25,2 Pence je Aktie. Ein weiteres Rückkaufprogramm über 350 Millionen Pfund läuft bereits seit Januar 2026.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Pearson?

KI-Strategie im Fokus

CEO Omar Abbosh betonte den Fortschritt bei der Integration künstlicher Intelligenz ins Geschäftsmodell. Rund 90 Prozent des bereinigten operativen Gewinns stammten aus Bewertungs- und Qualifizierungsdienstleistungen – Bereiche, die laut Pearson zentral für die KI-getriebene Nachfrage nach Kompetenzvalidierung sind.

Die Sparte Assessment and Qualifications wuchs währungsbereinigt um 4 Prozent auf 1,604 Milliarden Pfund Umsatz. Virtual Learning legte um 8 Prozent auf 511 Millionen Pfund zu, das bereinigte operative Ergebnis schoss währungsbereinigt um 29 Prozent auf 81 Millionen Pfund nach oben. Die Zahl der eingeschriebenen Studenten im Herbstsemester 2025/26 stieg um 13 Prozent, zwei neue Schulen erweiterten das Netzwerk auf 41 Standorte in 31 US-Bundesstaaten.

Ausblick moderat

Für 2026 peilt Pearson ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich an. Das bereinigte operative Ergebnis soll bei einem Wechselkurs von 1,35 Dollar je Pfund zwischen 640 und 685 Millionen Pfund liegen. Die Cashflow-Conversion wird bei 90 bis 100 Prozent erwartet. Morgan Stanley bewertet die Guidance als weitgehend konsenskonform und hält an seiner Neutral-Einstufung mit Kursziel 1.170 Pence fest.

Mittelfristig strebt der Konzern ein durchschnittliches währungsbereinigtes Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich sowie eine kontinuierliche Margenverbesserung um durchschnittlich 40 Basispunkte jährlich an.

Anzeige

Pearson-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Pearson-Analyse vom 27. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Pearson-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Pearson-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Pearson: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


(27.02.2026)

BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Börsepeople im Podcast S24/10: Erich Kocina


 

Bildnachweis

1. Trading



Aktien auf dem Radar:UBM, Agrana, CA Immo, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Polytec Group, Frequentis, Rosgix, EVN, Uniqa, Österreichische Post, AT&S, Rosenbauer, Lenzing, Addiko Bank, Frauenthal, SBO, Verbund, BTV AG, Athos Immobilien, Oberbank AG Stamm, Amag, Flughafen Wien, CPI Europe AG, Semperit, Telekom Austria, Münchener Rück, RWE, Allianz, DAIMLER TRUCK HLD..., Fresenius Medical Care.


Random Partner

UBM
Die UBM fokussiert sich auf Immobilienentwicklung und deckt die gesamte Wertschöpfungskette von Umwidmung und Baugenehmigung über Planung, Marketing und Bauabwicklung bis zum Verkauf ab. Der Fokus liegt dabei auf den Märkten Österreich, Deutschland und Polen sowie auf den Asset-Klassen Wohnen, Hotel und Büro.

>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Trading


 Latest Blogs

» Über Tramwayschienenritzenkratzer zu Herrengasse / Wiener Börse: Ein Pre...

» Börsepeople im Podcast S24/10: Erich Kocina

» Handelsvolumen an der Wiener Börse steigt um 45 Prozent und Drastil als ...

» Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. AT&S, RBI, Edda Vogt und Bernadette Hän...

» Von der Apotheke zur Optionshändlerin: Wie eine Wienerin ihren Weg an di...

» LinkedIn-NL: Wer will mein(e) Nachbar(in) in 1090 Wien werden?

» Börsepeople im Podcast S24/09: Bernadette Händlhuber

» Österreich-Depots: Osterbilanz (Depot Kommentar)

» Börsegeschichte 2.4.: Extremes zu RBI (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)

» Nachlese: Thomas Winkler, Dorothee Bauer (audio cd.at)