Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Netflix Aktie: 20-Milliarden-Budget steht ( Finanztrends)

28.03.2026, 3004 Zeichen

Nach dem Rückzug aus dem Übernahmepoker um Warner Bros. Discovery richtet Netflix den Blick wieder nach innen. Um das ehrgeizige Content-Budget für 2026 zu finanzieren, bittet der Streaming-Gigant seine US-Kunden ab sofort stärker zur Kasse. Die Strategie zielt darauf ab, das Wachstum aus eigener Kraft voranzutreiben, anstatt auf teure Zukäufe zu setzen.

Höhere Tarife für mehr Inhalte

Seit dem 26. März gelten für Neukunden in den USA angepasste Tarife. Das werbeunterstützte Abonnement verteuert sich um einen US-Dollar auf 8,99 Dollar pro Monat, während die werbefreien Standard- und Premium-Varianten um jeweils zwei Dollar steigen. Bestandskunden erhalten in den kommenden Wochen entsprechende Benachrichtigungen.

Die Mehreinnahmen fließen direkt in ein auf 20 Milliarden Dollar aufgestocktes Budget für das laufende Jahr. Neben klassischen Serien und Filmen stehen dabei zunehmend Live-Sportevents und Video-Podcasts im Fokus der Investitionen.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Netflix?

Unabhängig von der Milliarden-Entschädigung

Finanzchef Spence Neumann betonte, dass die Preisanpassungen unabhängig von der kürzlich erhaltenen Ausfallgebühr in Höhe von 2,8 Milliarden Dollar geplant wurden. Diese Summe floss Ende Februar an Netflix, nachdem das Management von Warner Bros. Discovery einem konkurrierenden Angebot von Paramount Skydance den Vorzug gegeben hatte. Anstatt das Geld in andere Übernahmen zu stecken, priorisiert das Unternehmen nun eine flexible Bilanz und den Ausbau des eigenen werbefinanzierten Geschäftsmodells.

Analysten heben Prognosen an

Marktbeobachter reagieren positiv auf die strategische Neuausrichtung und die erwarteten Mehreinnahmen. Mehrere Investmentbanken passten am heutigen Freitag ihre Einschätzungen an:

  • Oppenheimer: Erhöht das Kursziel von 125 auf 135 Dollar und belässt die Einstufung auf "Outperform".
  • JPMorgan: Rechnet mit 1,7 Milliarden Dollar an zusätzlichen Jahreseinnahmen durch die neuen Tarife.
  • Bernstein: Bestätigt die Kaufempfehlung mit einem Ziel von 115 Dollar und erwartet ein zweistelliges Umsatzwachstum für 2026.
  • TD Cowen: Prognostiziert einen Anstieg des durchschnittlichen Umsatzes pro Nutzer in Nordamerika um sechs Prozent.

Mit über 325 Millionen weltweiten Abonnenten und einem Umsatz von 12,05 Milliarden Dollar im Schlussquartal 2025 verfügt das Unternehmen über eine solide Ausgangsbasis für die neuen Investitionen. Ein zentraler Baustein für das laufende Jahr bleibt das Werbesegment: Das Management geht davon aus, dass sich die Werbeeinnahmen 2026 auf rund drei Milliarden Dollar verdoppeln werden.

Anzeige

Netflix-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Netflix-Analyse vom 28. März liefert die Antwort:

Die neusten Netflix-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Netflix-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Netflix: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


(28.03.2026)

BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Wiener Börse Party #1127: Mehrfach 1. April, aber zum Glück nicht, was den starken ATX und die zweistellig festere AT&S angeht


 

Bildnachweis

1. Trading



Aktien auf dem Radar:UBM, CA Immo, Agrana, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Zumtobel, Marinomed Biotech, Frequentis, Rosgix, EVN, Kapsch TrafficCom, Andritz, Addiko Bank, Linz Textil Holding, Mayr-Melnhof, Porr, Stadlauer Malzfabrik AG, Semperit, Oberbank AG Stamm, Flughafen Wien, Amag, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Dow Jones, Boeing, Caterpillar, Fresenius Medical Care, Münchener Rück, Deutsche Boerse, Hannover Rück.


Random Partner

Societe Generale
Société Générale ist einer der weltweit größten Derivate-Emittenten und auch in Deutschland bereits seit 1989 konstant als Anbieter für Optionsscheine, Zertifikate und Aktienanleihen aktiv. Mit einer umfangreichen Auswahl an Basiswerten aller Anlageklassen (Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen und Zinsen) überzeugt Société Générale und nimmt in Deutschland einen führenden Platz im Bereich der Hebelprodukte ein.

>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Trading


 Latest Blogs

» Österreich-Depots: Feiner April-Start (Depot Kommentar)

» Börsegeschichte 1.4.: Bitte wieder so wie im Horrorjahr 2008 (Börse Gesc...

» Nachlese: Alexander von Schirmeister Nomentia, Cyan, Thomas Winkler UBM ...

» PIR-News: Research zu Porr (Christine Petzwinkler)

» (Christian Drastil)

» Starker Auftakt ins zweite Quartal: ATX legt kräftig zu, AT&S mit zweist...

» Wiener Börse Party #1127: Mehrfach 1. April, aber zum Glück nicht, was d...

» Von Mexiko über eBay bis zur Treasury-Software: Alexander von Schirmeist...

» Wiener Börse zu Mittag deutlich fester: AT&S, Do&Co und FACC gesucht

» ATX-Trends: Addiko, RBI, OMV, ams Osram ...



Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


Meistgelesen
>> mehr


PIR-Zeichnungsprodukte

Börse Social Club Board
>> mehr
    BSN Vola-Event Infineon
    Star der Stunde: Porr 0.95%, Rutsch der Stunde: OMV -1.28%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 15-16: RBI(1), Telekom Austria(1)
    Star der Stunde: Austriacard Holdings AG 1.65%, Rutsch der Stunde: EVN -0.7%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 14-15: Semperit(2), OMV(1)
    BSN Vola-Event RBI
    Star der Stunde: AT&S 1.32%, Rutsch der Stunde: Bajaj Mobility AG -0.63%
    Star der Stunde: DO&CO 1.47%, Rutsch der Stunde: Zumtobel -1.31%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 12-13: Österreichische Post(2), OMV(2), Wienerberger(1), FACC(1), Bawag(1)