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Erste Zwischenverteilung an die Einlagensicherung aus Anglo Austrian-Konkurs (ehemals Meinl Bank)

19.05.2022, 1266 Zeichen

Im März 2020 wurde über das Vermögen der Anglo Austrian AAB AG, ehemals Meinl Bank, ein Konkursverfahren eröffnet, am 17. Mai 2022 fand laut KSV am Handelsgericht Wien die Zwischenverteilungstagsatzung statt. Aus Verwertungserlösen sowie aus erfolgreich geltend gemachten Anfechtungsansprüchen konnten Einnahmen zugunsten der Insolvenzmasse erwirtschaftet werden, welche nunmehr eine erste Zwischenverteilung an die Einlagensicherung in der Höhe von rund 39 Prozent ermöglichen, wie der KSV mitteilt.

Da es sich um einen Bankenkonkurs handelt, genießt die Einlagensicherung aufgrund der anzuwendenden Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Sanierung und Abwicklung von Banken (BaSAG) eine „Vorrangstellung“ gegenüber den anderen Gläubigern. Die Einlagensicherung hat eine Insolvenzforderung in der Höhe von knapp 59 Millionen Euro angemeldet. Die Quote wird nach Rechtskraft des Verteilungsentwurfs an die Einlagensicherung ausgeschüttet.

„Die übrigen Gläubiger im gegenständlichen Konkursverfahren erhalten erst dann eine Quote, wenn die Insolvenzforderung der Einlagensicherung zur Gänze abgedeckt ist.“, erklärt Jürgen Gebauer vom KSV1870.

Die weitere konkursmäßige Abwicklung der Bank werde aufgrund der Komplexität jedenfalls noch längere Zeit in Anspruch nehmen.



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