04.03.2026, 2493 Zeichen
Bei Energy Fuels stehen die Zeichen auf Wandel. Während das Unternehmen operativ glänzt und die Produktionsziele für 2025 deutlich übertrifft, drückten hohe Expansionskosten das Ergebnis tiefer in die roten Zahlen. Mitten in dieser Transformationsphase vom reinen Uranproduzenten zum breiter aufgestellten Rohstoffkonzern bereitet sich das Unternehmen nun auf einen Führungswechsel an der Konzernspitze vor.
Operativ konnte Energy Fuels überzeugen und die eigenen Prognosen schlagen. Im Geschäftsjahr 2025 wurden über 1,7 Millionen Pfund Uran abgebaut und rund 1,015 Millionen Pfund verarbeitet. Doch das aggressive Wachstum hat seinen Preis: Der Nettoverlust weitete sich auf 86,1 Millionen US-Dollar aus, verglichen mit 47,8 Millionen US-Dollar im Vorjahr.
Verantwortlich für das Minus waren primär gestiegene Kosten für Verwaltung und Vertrieb, die im Zuge der Übernahme von Base Resources Limited und dem damit verbundenen Personalaufbau um rund 15 Millionen US-Dollar kletterten. Anleger honorierten den Expansionskurs dennoch bisher: Die Aktie liegt seit Jahresanfang mit über 26 Prozent im Plus.
Finanziell zeigt sich der Konzern robust gepolstert. Dank einer stark überzeichneten Wandelanleihe verfügt Energy Fuels über ein Working Capital von 927 Millionen US-Dollar. Dieses Kapital fließt gezielt in die Diversifizierung: Neben dem Kerngeschäft Uran baut das Unternehmen die Produktion Seltener Erden aus. Ein zentraler Baustein ist hierbei die geplante Übernahme von Australian Strategic Materials für rund 299 Millionen US-Dollar, um eine Lieferkette unabhängig von China aufzubauen.
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Diese strategische Neuausrichtung wird künftig von einer neuen Hand geführt. Am 15. April 2026 übernimmt der designierte Präsident Ross Bhappu den Posten des CEO von Mark Chalmers, der in den Ruhestand geht. Für das laufende Jahr plant das neue Management bereits eine Steigerung der Uranproduktion auf bis zu 2,5 Millionen Pfund.
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Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.
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