05.05.2025, 2810 Zeichen
Eisenstadt (OTS) - Vom Personenbetreuer über den Spenglermeister hin
zum Masseur: „Die
Firma bin ich“ – eine Aussage, die für Ein-Personen-Unternehmen im
wahrsten Sinne des Wortes zutrifft. Mit Ende 2022 gab es im
Burgenland 13.323 EPU, 2024 belebten laut jüngsten Zahlen bereits
13.770 die heimische Wirtschaft. Damit sind mittlerweile 64,1 Prozent
aller Unternehmen im Land Ein-Personen-Unternehmen. „EPU sind wahre
unternehmerische ,Alleskönner‘, die sich bewusst für eine Ausbildung
entschieden haben, die ihnen Freude bereitet. Hier wird die ganze
Arbeit von der Firmenleitung persönlich und allein erledigt. EPU sind
Experten auf ihren Gebieten und legen großen Wert auf Präzision und
Perfektion. Das garantiert den Kunden eine erstklassige
Dienstleistung, die von einem echten Profi erbracht wird“, verweist
Landessprecherin Daniela Jagschitz auf die Bedeutung der Ein-Personen
-Unternehmen für die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes.
Der Großteil der EPU im Burgenland zählt zur Sparte Gewerbe und
Handwerk (58,3 Prozent), gefolgt vom Handel (20,3 Prozent) sowie
Information und Consulting (13,2 Prozent). Dabei sind
Unternehmerinnen bereits in der Mehrzahl: 58,8 Prozent der
burgenländischen EPU werden von Frauen geführt – der höchste Wert im
Bundesländervergleich.
Regional gesehen finden sich die meisten Ein-Personen-Unternehmen
im Burgenland in den einwohnerstärksten Bezirken Neusiedl am See (
20,7 Prozent), Eisenstadt und Umgebung (20,3 Prozent) sowie Oberwart
(17,8 Prozent).
Zwtl.: Entlastungen für EPU rasch umsetzen
Interessenpolitisch hat die Wirtschaftskammer wichtige
Verbesserungen für EPU erreicht. So werden diese mittlerweile
steuertechnisch durch die Anhebung des Gewinnfreibetrags, der Kfz-
Luxustangente und die NoVA-Befreiung von Klein-Lkw entlastet. Im
Regierungsprogramm sind zudem bürokratische Erleichterungen
vorgesehen, wie etwa die Anhebung der Basispauschalierung und die
Abschaffung der Belegausstellungspflicht bis 35 Euro. „Entscheidend
ist nun eine rasche Umsetzung, damit die Erleichterungen schnell und
direkt bei den EPU ankommen“, fordert Wirtschaftskammerpräsident
Andreas Wirth. „Denn diese wollen nicht im Büro sitzen und sich mit
Bürokratie beschäftigen, sondern ihre Fähigkeiten und Talente bei der
Kundschaft ein- und umsetzen.“
Um den Erfolg von EPU langfristig zu sichern, hat die
Wirtschaftskammer Österreich ihre Serviceangebote im Rahmen der
Offensive „ALL IN ONE“ weiter ausgebaut – von praktischen Ratgebern
bis hin zu hilfreichen Tools. Aktuell erhalten EPU außerdem eine
kostenlose Jahreslizenz auf „wîse up“, der digitalen Aus- und
Weiterbildungsplattform. Unterstützung, die ankommt – rund 90 Prozent
der EPU sind mit den Services der Wirtschaftskammer zufrieden.
Alle EPU-Services der Wirtschaftskammer:
wko.at/epu/all-in-one-alle-epu-services-auf-einen-blick
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