02.03.2026, 2824 Zeichen
Die Bank Of Ireland legt zum Start in die Woche beeindruckende Zahlen vor. Für das Geschäftsjahr 2025 weist das Institut einen Vorsteuergewinn von 1,4 Milliarden Euro aus – und kündigt gleichzeitig Aktionärsausschüttungen in Höhe von 1,2 Milliarden Euro an. Das entspricht einer Gesamtausschüttungsquote von satten 100 Prozent.
Die Eigenkapitalrendite lag bei soliden 10,9 Prozent. Dabei profitierte die Bank von einem Zinsüberschuss von 3,37 Milliarden Euro, während die Betriebskosten mit 2,03 Milliarden Euro zu Buche schlugen. Besonders erfreulich: Sowohl das irische Kreditbuch als auch die Einlagen wuchsen um jeweils 6 Prozent.
Ein Glanzpunkt war die Entwicklung im Wealth-Bereich. Die verwalteten Vermögenswerte stiegen um 9 Prozent auf einen neuen Höchststand von 60 Milliarden Euro. Auch die Provisionseinnahmen legten kräftig zu:plus 7 Prozent auf 816 Millionen Euro, getrieben vor allem durch das Wealth- und Versicherungsgeschäft.
Allerdings musste das Institut auch Sonderbelastungen von 430 Millionen Euro verkraften. Davon entfielen 264 Millionen Euro auf Rückstellungen im Zusammenhang mit der britischen Autofinanzierung und 153 Millionen Euro auf Restrukturierungskosten.
Die Kreditrisikovorsorge belief sich auf 193 Millionen Euro, was 23 Basispunkten entspricht. Die Quote notleidender Kredite verbesserte sich im zweiten Halbjahr um 40 Basispunkte auf 2,2 Prozent zum Jahresende.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Bank Of Ireland?
Mit einer harten Kernkapitalquote von 15,1 Prozent steht die Bank auf solidem Fundament. Die organische Kapitalgenerierung lag bei 270 Basispunkten. Die reguläre Dividende von 667 Millionen Euro – das sind 70 Cent je Aktie – bedeutet ein Plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hinzu kommt ein genehmigtes Aktienrückkaufprogramm über 530 Millionen Euro.
Für 2026 rechnet die Bank mit einem Zinsüberschuss von rund 3,4 Milliarden Euro, einem Kreditwachstum von etwa 4 Prozent und einem Anstieg der Einlagen um circa 3 Prozent. Betriebskosten und Restrukturierungsaufwendungen sollen sich auf 2,2 Milliarden Euro summieren. Die Bank kündigte zudem an, sich aus dem US-Geschäft mit Leveraged Acquisition Finance zurückzuziehen. Das Kreditbuch von 1,2 Milliarden Euro soll in den nächsten drei Jahren abgebaut werden.
Bank Of Ireland-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Bank Of Ireland-Analyse vom 2. März liefert die Antwort:
Die neusten Bank Of Ireland-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Bank Of Ireland-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 2. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Bank Of Ireland: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
Börsepeople im Podcast S23/21: Martin Seiter
3 Banken Generali
Die 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft m.b.H. ist die gemeinsame Fondstochter der 3 Banken Gruppe (Oberbank AG, Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft, BKS Bank AG) und der Generali Holding Vienna AG. Die Fonds-Gesellschaft verwaltet aktuell 8,65 Mrd. Euro - verteilt auf etwa 50 Publikumsfonds und 130 Spezial- bzw. Großanlegerfonds (Stand 06/17)
>> Besuchen Sie 53 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
» BaFin und ESMA verschärfen Prüfungen für Finanzberichte 2025 ( Finanztre...
» DAX: Kriegsschock trifft Märkte ( Finanztrends)
» Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. 20 Jahre Martin Seiter Oberbank, Netfli...
» KI-Phishing: Neue Angriffswelle trifft deutsche Unternehmen ( Finanztrends)
» Siemens Energy Aktie: Dividende zurück ( Finanztrends)
» Österreichische Post: Markus Leitgeb, der Post-Poster, blickt zum Dienst...
» ATX-Trends: Erste Group, AMAG, Kapsch TrafficCom ...
» Börsepeople im Podcast S23/21: Martin Seiter
» Oberbank vor Changes: Wer der designierte Generaldirektor Martin Seiter ...
» Ernährung 2026: Essen für Körper, Geist und Darm ( Finanztrends)