24.11.2025, 1754 Zeichen
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Nach der Erholung der Vortage sind am Freitag an der Wiener Börse schon wieder dunklere Wolken aufgezogen. Der ATX schloss 0,64 Prozent im Minus auf 4.789,17 Punkten. Auf Wochensicht bedeutet das einen Kursverlust von 1,3 Prozent, womit der heimische Leitindex im europäischen Vergleich noch glimpflich davonkam. Der ATX Prime fiel am Freitag um 0,53 Prozent auf 2.384,30 Zähler.
Die stärksten Kursverluste verzeichneten in Wien mitunter die größten Gewinner im bisherigen Jahresverlauf. AT&S folgten den negativen Sektorvorgaben und fielen um zwei Prozent. Schwäche zeigten auch Titel der Strabag, Voestalpine und Porr mit Verlusten zwischen 1,2 und 3,8 Prozent. Im Bankensektor gaben Erste Group und BAWAG bis zu 0,7 Prozent ab. Die Ausnahme bildeten die Papiere der RBI, die ein Prozent zulegten, sowie die der UNIQA. Für letztere bekräftigte die Bank Berenberg die Kaufempfehlung mit Kursziel 16,10 Euro; die Titel gewannen 2,2 Prozent auf 13,92 Euro. Die Bewertung gemessen am vorausschauenden KGV für 2027 sei angesichts des starken Wachstumsprofils sehr attraktiv, so Analyst Michael Huttner. Auch bei anderen Titeln standen Analysteneinschätzungen im Fokus. Oddo BHF nahm DO&CO mit "Outperform" und einem Kursziel von 240 Euro neu auf - die Aktie trat bei 180 Euro auf der Stelle. Die Erste Group bestätigte ihre Halteempfehlung für die Post, senkte jedoch das Kursziel von 33,7 auf 31,0 Euro. Die Neunmonatszahlen hätten den Schätzungen entsprochen, schrieb Erste-Analyst Christoph Schultes in der Analyse. Die neue Prognose für das Geschäftsjahr 2025 deute jedoch darauf hin, dass Umsatz und EBIT niedriger ausfallen, als ursprünglich erwartet. Post-Anteile gaben um ein Prozent auf 29,60 Euro nach."
Wiener Börse Party #1128: ATX am Gründonnerstag rot, Extremes zu AT&S und RBI, dazu Input zu Edda Vogt und New Orders ab Dienstag
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