18.02.2026, 2668 Zeichen
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Der Wiener Aktienmarkt hat sich gestern Dienstag mit Gewinnen aus dem Handelstag verabschiedet. Der österreichische Leitindex ATX stieg um 0,53 Prozent auf 5.701 Punkte, der ATX Prime um 0,47 Prozent auf 2.837 Zähler. Damit folgte Wien den wichtigsten europäischen Leitbörsen, die einheitlich mit Zuwächsen schlossen. Das internationale Börsengeschehen wurde nach dem montäglichen US-Feiertag als bewegungsarm bewertet. Zumindest gab es positive Zinssignale aus den USA. Die US-Notenbank könne dieses Jahr mehrere Lockerungsschritte beschließen, falls sich die Inflation wieder auf das Ziel der Zentralbank von zwei Prozent zubewege, meinte der US-Währungshüter Austan Goolsbee. In Europa wiederum machen sich mittlerweile Deutschland und Frankreich für Vereinfachungen in der Regulierung von Finanzdienstleistungen stark.
In Österreich teilte der Nahrungsmittel- und Industriegüterkonzern Agrana mit, dass für das bis Ende Februar laufende Geschäftsjahr mit einem "nicht zahlungswirksamen Wertminderungsbedarf in der Größenordnung zwischen 45 und 55 Millionen Euro zu rechnen sei. Hinfällig ist damit auch die bisherige Ergebnisprognose, die von einem operativen Gewinn (Ebit) von 45 bis 60 Millionen Euro ausging. Die endgültige Höhe der Wertminderung werde im Zuge der Aufstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2025/26 festgestellt. Auf den Kurs hatte das kaum Auswirkungen. Die Aktie zeigte zum Tagesschluss bei 11,65 Euro unbewegt, nachdem sie im Verlauf ständig im Plus gelegen hatte.
Die Erste Group hat ihr Kursziel für die Aktie von KapschTrafficCom von 7,0 auf 5,8 Euro nach unten korrigiert. Die Experten verwiesen auf die jüngste Gewinnwarnung des Mautspezialisten. Das Anlagevotum wurde für die Kapsch-Papiere unverändert auf "Hold" belassen. Die Aktie verlor 3,5 Prozent, nachdem sie bereits am Montag im Zuge der gesenkten Prognosen um fast sieben Prozent abgerutscht war.
Die Erste Group kürzte auch das Kursziel für die Lenzing-Aktie leicht von 29,5 auf 29 Euro. Hier wurde ebenfalls die Empfehlung "Hold" für die Titel des Faserherstellers bestätigt. Bei Lenzing gab es einen satten Kursabschlag von 9,0 Prozent, womit die Papiere im ATX Prime-Segment Schlusslicht waren. Die schwergewichteten Banken tendierten zum Abschluss mit Aufschlägen. Bawag lagen bei plus 2,1 Prozent und waren damit der Topperformer im ATX Prime. Erste Group verbuchten einen Zuwachs von 1,5 Prozent und Raiffeisen Bank International von 1,2 Prozent.
Die Bauwerte kamen nach den starken Vortageszuwächsen wieder merklich zurück. Porr-Anteilsscheine fielen um 4,5 Prozent. Strabag-Titel ermäßigten sich um 1,2 Prozent."
Wiener Börse Party #1134: ATX schaut sich erstmals die 5900 an, Bawag erstmals die 150, dies am Tag 2 der Zürs-Konferenz
Kathrein Privatbank
Die Kathrein Privatbank AG mit Sitz in Wien wurde 1924 von Carl Kathrein gegründet und zählt zu den führenden Privatbanken im deutschsprachigen Raum. Ihre Kernkompetenz liegt in der Verwaltung von privatem, unternehmerischem und institutionellem Vermögen sowie dem Vermögen von Privatstiftungen. Als Tochter der Raiffeisen Bank International AG bietet die Privatbank die Vorteile eines flexiblen, eigenständigen sowie serviceorientierten Instituts und die Sicherheit einer stabilen, internationalen Bankengruppe.
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