03.03.2026, 1562 Zeichen
Die Analysten von NuWays stufen die DO & CO-Aktie weiterhin mit Buy und Kursziel 266,0 Euro ein. Die Aktie ist am Montag aufgrund der Eskalation in Nahost mehr als 13 Prozent gefallen. Für die NuWays-Analysten erscheint dies unverhältnismäßig. DO & CO ist im Konfliktgebiet nicht direkt operativ tätig. Das Unternehmen betreibt keine Küchen im Iran oder in direkt betroffenen Ländern. Das Risiko ist daher hauptsächlich indirekt. Am Wochenende wurden die meisten Flüge in die betroffenen Regionen gestrichen. Flugausfälle bis einschließlich Montag scheinen gemäß den Verträgen mit DO & CO vollständig kompensiert zu sein. Ab Dienstag werden Einnahmen aus Flugausfällen nicht mehr kompensiert. Aufgrund der aktuellen Luftraumbeschränkungen werden die entgangenen Einnahmen auf etwa einen mittleren einstelligen Millionen-Euro-Betrag pro Woche geschätzt. "Angesichts des Konzernumsatzes von fast 2,5 Mrd. Euro (eNuW) ändert dies nichts an unserer Prognose, selbst wenn die Beeinträchtigungen mehrere Wochen andauern sollten," meinen die NuWays-Analysten. Sie gehen sogar davon aus, dass eine vierwöchige Schließung des Luftraums im Nahen Osten den Umsatz von DO & CO im Geschäftsjahr nur um ca. 1 Prozent und das EBIT um ca. 2 Prozent senken würde (eNuW).
Die Analysten gehen davon aus, dass die Auswirkungen vorübergehend, operativ abfederbar und finanziell tragbar sind. Sofern sich die Störungen nicht wesentlich ausweiten oder anhalten, sehen sie nur ein begrenztes Risiko für die mittelfristige Ertragsentwicklung. Daher erscheint der Kursrückgang übertrieben.
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Do&Co, Airline Catering, Iberia, Fotoquelle: doco.com
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