04.05.2019
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem Equity Weekly der Erste Group : Während Andritz unsere Q1-Schätzungen bei Auftragseingang, Umsatz erreichen oder übertreffen konnte, enttäuschten EBIT und Quartalsgewinn. Der Auftragseingang im 1. Quartal 2019 legte um 8,2% auf rund EUR 1,66 Mrd. zu getragen vom Bereich Pulp&Paper, während Hydro und Metals rückläufig waren. Der Auftragsstand per 31.3.2019 konnte im Quartalsabstand auf EUR 7,26 Mrd. leicht ausgebaut werden. Während der Quartalsumsatz einen kräftigen Sprung um 15,4% auf EUR 1,49 Mrd. verzeichnete, blieb die EBITA-Marge bei 5,6% nur stabil. Gestiegene Abschreibungen von immateriellen Vermögensgegenständen (einschließlich einer Wertminderung für Firmenwerte von EUR 4,5 Mio.) sowie ein negatives Finanzergebnis ließen den Quartalsüberschuss auf EUR 33,6 Mio. schrumpfen (-24% j/j). Für 2019 rechnet Andritz zwar unverändert mit einem deutlichen Umsatzplus, bei der Rentabilität wird statt einer Verbesserung nun eine stabile operative EBITA-Marge (2018 vor Sondereffekten: 6,9%) erwartet. Als Grund nennt das Management nicht eingetretene Verbesserungen im Bereich Metals Forming sowie eine gegenüber dem außerordentlich hohen Vorjahreswert geringfügig niedrigere Rentabilität im Bereich Pulp & Paper. CEO Dr. Leitner kündigte auch an, dass in den kommenden Wochen mögliche Restrukturierungsmaßnahmen im Bereich Metals Forming (Schuler) aufgrund der anhaltenden Schwäche am Automobilmarkt evaluiert werden.
Ausblick. Die Andritz-Aktie reagierte mit einem deutlichen Kursabschlag auf die Absenkung der Guidance und möglichen Restrukturierungsbedarf in der Division Metals. Bis die Details zum Umfang der möglichen Restrukturierung bekannt gegeben werden, erwarten wir keine signifikante Erholung des Aktienkurses. Fundamental sehen wir jedoch den schwachen Profitabilitätsausblick auf aktuellen Kursniveaus eingepreist.
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Aktien auf dem Radar:Frequentis, Zumtobel, AT&S, Austriacard Holdings AG, Polytec Group, Rosenbauer, Verbund, OMV, voestalpine, Porr, Fabasoft, Heid AG, Reploid Group AG, Marinomed Biotech, Wolftank-Adisa, Wiener Privatbank, BKS Bank Stamm, Wolford, Amag, Bawag, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, UBM.
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