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Number One 2015: Umsatzstärkster Broker Österreich-Aktien - Hello bank!

© photaq/Martina Draper

Autor:
Christian Drastil
Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

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Mit 855 Mio. Euro Handelsvolumen war die Hello bank! 2015 jener Broker, der den grössten Börse Wien-Umsatz aller Retailbroker erreichte. In einem insgesamt schrumpfenden Segment legte die Hello bank! deutlich zu, übertraf auch den 2014er-Siegerwert von brokerjet (820 Mio.), und es war zumindest in den offiziellen Statistiken weit und breit kein Herausforderer des Marktführers visibel. Konkurrenten wie z.B. Flatex lagen im zweistelligen Mio.-Bereich. Und Brokerjet, direktanlage.at Nun, im Sommer 2015 war die jahrelang „gelernte“ Konstellation „brokerjet und direktanlage fast Head-to-Head Nr. 1“ bei Retailbrokern in Österreich-Aktien innerhalb weniger Tage komplett über den Haufen geworfen worden. Anfang Juli kam die überraschende Meldung von der Schliessung brokerjets in die Medien,direktanlage.at folgte ihrerseits postwendend mit Breaking News. Nachdem bereits im Jahr 2014 die Muttergesellschaft der direktanlage.at die deutsche DAB Bank, von der französischen BNP Paribas Gruppe übernommen worden war, wurde im Sommer 2015 auch deren – im Frühjahr 2013 als erstes europäisches mobiles Banking-Konzept „Hello bank!“ – in Österreich gestartet. Dies als direkter Nachfolger des direktanlage.at-Auftritts – früher wurde man vor allem als Wertpapierbrokerage wahrgenommen; mit dem neuen Namen gelang der Sprung in die Vollbank-Welt, ohne Wertpapierkunden zu vergraulen. Dies lag auch am alten (= gelernten, bekannten), neuen Gesicht als CEO. Ernst Huber hatte schon die direktanlage.at zu einem Platzhirsch in Österreich gemacht und begab sich mit der Hello bank! wieder in Charge. Die erwähnten 855 Mio. Euro Handelsvolumen bedeuteten in der Statistik 2015 den 16. Rang aller Marktteilnehmer.

Morgan Stanley hat eigenen Feiertag

Ganz vorn im Umsatzranking fanden sich die üblichen Verdächtigen, nur in neuer Reihenfolge: Nr. 1 war 2015 Morgan Stanley mit 4,866 Mrd. Euro, das waren 8,28 Prozent vom Gesamtkuchen. Morgan Stanley legte 2015 um mehr als eine Mrd. Euro zu, was vor allem auf die MSCI-Umstellung am 29.5. mit allein fast 630 Mio. Umsatz in allein Immofinanz und VIG kumuliert zurückzuführen war. Morgan Stanley ist ja das „MS“ in MSCI und hat damit quasi einen eigenen Feiertag. Auf Rang 2 landete diesmal der langjährige Dauerchamp Deutsche Bank mit 4,552 (+10 Prozent) Mrd. Euro, auf Rang 3 die Erste Group mit 4,232 Mrd. (+17 Prozent), während Vorjahressieger RCB 7 Prozent auf 4,1 Mrd. Euro einbüsste. Insgesamt stiegen die Handelsvolumina vs. 2014 um satte 24 Prozent, wobei es neben der hier angeführten offiziellen Sicht (Wiener Börse) auch viele Detailsichten gibt: Das Wachstum hätten jedenfalls vor allem auch Algotrader in den ATX-Titeln getragen (hört man aus dem Markt), das direkte Kundengeschäft der Salesabteilungen habe diesen Anstieg nicht mitgemacht. 

About: Hintergrund Number One Awards (Christian Drastil) bzw. Input von Josef Schuch, Number One Awards Partner Deloitte (Christian Drastil)

Alle Sieger 2015Number One Awards 2015 (vgl. Number One Awards 2014)

Das Fachheft zu den AwardsDas Fachheft 40 im Fast Forward Modus

 

(27.01.2016)

Umsatzstärkster Broker Österreich-Aktien Hello bank!, (© photaq/Martina Draper)


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Details ...


Indizes
ATX 2798 -0.47 % 2809 0.37% 12:17:48
DAX 11757 -0.00 % 11795 0.32% 12:17:48
Dow 20624 0.02 % 20616 -0.04% 12:17:48
Nikkei 19235 -0.58 % 19165 -0.36% 12:17:48
Gold 1242 0.43 % 1235 -0.55% 22:59:59



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Mit 855 Mio. Euro Handelsvolumen war die Hello bank! 2015 jener Broker, der den grössten Börse Wien-Umsatz aller Retailbroker erreichte. In einem insgesamt schrumpfenden Segment legte die Hello bank! deutlich zu, übertraf auch den 2014er-Siegerwert von brokerjet (820 Mio.), und es war zumindest in den offiziellen Statistiken weit und breit kein Herausforderer des Marktführers visibel. Konkurrenten wie z.B. Flatex lagen im zweistelligen Mio.-Bereich. Und Brokerjet, direktanlage.at Nun, im Sommer 2015 war die jahrelang „gelernte“ Konstellation „brokerjet und direktanlage fast Head-to-Head Nr. 1“ bei Retailbrokern in Österreich-Aktien innerhalb weniger Tage komplett über den Haufen geworfen worden. Anfang Juli kam die überraschende Meldung von der Schliessung brokerjets in die Medien,direktanlage.at folgte ihrerseits postwendend mit Breaking News. Nachdem bereits im Jahr 2014 die Muttergesellschaft der direktanlage.at die deutsche DAB Bank, von der französischen BNP Paribas Gruppe übernommen worden war, wurde im Sommer 2015 auch deren – im Frühjahr 2013 als erstes europäisches mobiles Banking-Konzept „Hello bank!“ – in Österreich gestartet. Dies als direkter Nachfolger des direktanlage.at-Auftritts – früher wurde man vor allem als Wertpapierbrokerage wahrgenommen; mit dem neuen Namen gelang der Sprung in die Vollbank-Welt, ohne Wertpapierkunden zu vergraulen. Dies lag auch am alten (= gelernten, bekannten), neuen Gesicht als CEO. Ernst Huber hatte schon die direktanlage.at zu einem Platzhirsch in Österreich gemacht und begab sich mit der Hello bank! wieder in Charge. Die erwähnten 855 Mio. Euro Handelsvolumen bedeuteten in der Statistik 2015 den 16. Rang aller Marktteilnehmer.

Morgan Stanley hat eigenen Feiertag

Ganz vorn im Umsatzranking fanden sich die üblichen Verdächtigen, nur in neuer Reihenfolge: Nr. 1 war 2015 Morgan Stanley mit 4,866 Mrd. Euro, das waren 8,28 Prozent vom Gesamtkuchen. Morgan Stanley legte 2015 um mehr als eine Mrd. Euro zu, was vor allem auf die MSCI-Umstellung am 29.5. mit allein fast 630 Mio. Umsatz in allein Immofinanz und VIG kumuliert zurückzuführen war. Morgan Stanley ist ja das „MS“ in MSCI und hat damit quasi einen eigenen Feiertag. Auf Rang 2 landete diesmal der langjährige Dauerchamp Deutsche Bank mit 4,552 (+10 Prozent) Mrd. Euro, auf Rang 3 die Erste Group mit 4,232 Mrd. (+17 Prozent), während Vorjahressieger RCB 7 Prozent auf 4,1 Mrd. Euro einbüsste. Insgesamt stiegen die Handelsvolumina vs. 2014 um satte 24 Prozent, wobei es neben der hier angeführten offiziellen Sicht (Wiener Börse) auch viele Detailsichten gibt: Das Wachstum hätten jedenfalls vor allem auch Algotrader in den ATX-Titeln getragen (hört man aus dem Markt), das direkte Kundengeschäft der Salesabteilungen habe diesen Anstieg nicht mitgemacht. 

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