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UPside award an Runtastic vor LineMetrics und willhaben.at

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(mit historischen Bildtexten)

Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner und LineMetrics-CMO Wolfgang Hafenscher nach einem Laufevent in Linz. Das Fotosetup haben die beiden, frisch informiert über die Top-Plätze beim UPside award, selbst in die Hand genommen. Es war ein Kräftemessen auf hohem Niveau.

Sylvia Dellantonio landete mit willhaben.at auf dem 3. Rang. (Bild: willhaben.at)

UPside award-Initiator Christian Drastil, imagine (finanzmarktfoto.at/Michaela Mejta)

Richard Schenz, WKO

Barbara Edelmann, Senior Manager Deloitte Österreich (Bild: Deloitte)

Gregor Rosinger, CEO Rosinger Group (Bild: Rosinger Group)

UPside award Doppelseite im Fachheft 20

Fachheft 20




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Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner und LineMetrics-CMO Wolfgang Hafenscher nach einem Laufevent in Linz. Das Fotosetup haben die beiden, frisch informiert über die Top-Plätze beim UPside award, selbst in die Hand genommen. Es war ein Kräftemessen auf hohem Niveau.

Lange war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden oberösterreichischen Unternehmen Runtastic und LineMetrics. Im Schlussspurt hatte die Lauf-/ Fitnessapp Runtastic jedoch den eindeutig längeren Atem, während das Online-Anzeigenportal willhaben.at (namensgerecht) noch den Rang 2 vom Industriedatenerfasser Line-Metrics haben wollte, was jedoch knapp nicht gelang. Der Endstand des UPside award lautete daher nach 12 Jury-Votings:

1. Runtastic 37 Punkte 2. LineMetrics 28 Punkte 3. willhaben.at 27 Punkte

Je 5, 4, 3, 2, 1 Punkte hatten Chefanalysten, Fondsmanager, Bankvorstände, Private Equity-Experten und die ÖIAG für chancenreiche österreichische Startups und -Wachstumsunternehmen zu verteilen gehabt. Die Fragestellung lautete: Welche Idee ist einzigartig? Was kann man am besten in andere Märkte oder auf vergleichbare Anwendungen ausrollen? Welches Geschäftsmodell hat die größte Upside? Dafür gab es eine Gesamtnote zu vergeben. Hinter dem Spitzentrio, das sich deutlich absetzte, folgten mit je 19 Punkten Zoomsquare und Whatchado.

LineMetrics-CMO Wolfgang Hafenscher, Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner

Im Vorfeld war über die sehr aktive und reaktive „Austrian Startup Pinwall“ (http://on.fb. me/1iUPdAi ) via Facebook aufgerufen worden, gemeinsam zehn Startups auszuwählen. Nicht gemessen an Umsatz oder Gewinn, sondern nach Uniqueness und Upside. Einfach ein Sample potenzieller Leader der kommenden Jahre. Nach ca. 75 Postings, siehe auch den Beitrag auf dem Initiator-Blog http://bit.ly/1fj7xm8, war das mit der Community gemeinsam erarbeitete Ergebnis fixiert. Freilich gab es viele weitere Nominierungsvorschläge, aber irgendwann musste man einen Schlussstrich ziehen und die Top 10 festlegen. Die zuvor genannten Top 5 standen eigentlich von den ersten Postings an bereits ausser Frage, sodass das Ergebnis auch durch die Crowd bestätigt wurde. Ob es freilich zu einem ähnlichen Ranking gekommen wäre, weiss man nicht, aber das stand hier auch nicht zur Wahl; schliesslich sollten die spannenden Startups bzw. Wachstumsunternehmen über den gewählten Award-Prozess lose mit dem Kapitalmarkt verbunden werden. Ein bisschen mehr mediale Aufmerksamkeit schadet den Börsethemen sowieso nicht, und die ausgewählten Unternehmen sind einfach gut. Und: Wer weiss, vielleicht gibt es eines Tages entsprechenden Mittelbedarf, um den großen Durchbruch zu schaffen und die 3 Fs (Family, Friends and Fools) schon ausgeschöpft sind. Auch der Kapitalmarkt kann angezapft werden. Also Win/Win.

But who will win? Ein Unternehmen wollte nicht, Shpock hatte via freundlicher Kontaktaufnahme gebeten, dass wir von einer Berücksichtigung Abstand nehmen. Diese Möglichkeit war im Vorfeld avisiert worden, kochabo.at rückte nach. Das waren letztlich die URLs der Top 10 in alphabetischer Reihenfolge:

https://www.blossom.io
http://www.iq-foxx.com
http://www.kochabo.at
https://linemetrics.com/de/
http://mysugr.com
https://www.runtastic.com
http://www.whatchado.com
http://www.wikifolio.com
http://www.willhaben.at
http://www.zoomsquare.com

Der Jury wurden ausschliesslich die URLs genannt, viele hatten Detailwissen zur o.a. Auswahl, einiges suchte man sich über das Web heraus. Wir baten die Jurymitglieder auch um Statements, diese würden anonymisiert wiedergegeben werden. Das alles kontrolliert hat Schirmherr Richard Schenz; ihm und den Award-Partnern Deloitte und Rosinger Group sowie den Nominierern der Austrian Startup Pinwall sowie der Jury gilt der Dank der Veranstalter. 

Jury zu Runtastic (11 Nennungen, 2x Nr. 1)
„Toller Aufbau/Auftritt. Für verschiedene Modelle nutzbar – sehr gut“
„Sensationelle App. Sollte nur auf der Homepage sichtbarer erklärt werden“
„Konzept und Marktdurchdringung bereits jetzt sehr stark, alles kann via sozialer Medien verknüpft werden“
„Die nächste Red Bull aus Österreich, wenn das Unternehmen beweist, dass man auf Dauer Geld verdienen kann“.

JuryzuLineMetrics (9, 3)
„Die Zukunft wird ‚messbarer‘ sein müssen“
„Ein Unternehmenssegment, das von den Großen nicht abgedeckt wird“
„CEO hat bereits bei der Puls 4-Show 2 Minuten, 2 Millionen überzeugt“.
 
Sylvia Dellantonio landete mit willhaben.at auf dem 3. Rang. (Bild: willhaben.at)

Jury zu willhaben (10, 3)
„Toller Aufbau, selbsterklärend“
„Super, da verschiedene Branchen/Suchgebiete angeboten werden. Zu wenig Input zum Unternehmen, nur ganz unten auf der Seite“
„Etabliert und gut. Aber die Frage war das Potenzial. Etwas zu regional“.
 

Weitere Zitate

„Wohl der Geheimtipp schlechthin. Man glaubt gar nicht, was es in Österreich alles gibt“ (zu Blossom)
„Indexideen haben sicher hohes Potenzial, die grossen Anbieter haben viel zu viel Macht“ (zu iQ-Foxx)

„Absolut zeitnah, toller Aufbau und Mix aus Produktpalette: Nährwert- und Fettangaben fehlen bei vielen Gerichten“ (zu kochabo.at) „Eine wirklich grosse Hilfe für Diabetiker, die Frage stellt sich, wie man so etwas nachhaltig vermarkten kann“ (zu mySugr)

„Tailormade Jobs sind die Zukunft“ (zu Whatchado)

„Eines der revolutionärsten Konzepte der letzten Zeit, der Erfolg ist schon da, ein Ende ist aber bei Weitem noch nicht absehbar, außer, es kommt zu einer Regulierung“ (zu wikifolio)

„UPside-Potenzial relativ zum Status quo auf Sicht von einigen Jahren sehr groß, weil durch die portalübergreifenden Suchfunktionen sowie Grätzelsuche, Analyse des Umfelds usw. dem User interessante und zeitsparende Tools zur Hand gegeben werden“ (zu Zoomsquare). 

 

Veranstalter-Statement

UPside award-Initiator Christian Drastil, imagine (finanzmarktfoto.at/Michaela Mejta)

 „You may say I'm a dreamer. But I'm not the only one“ singt John Lennon in „Imagine“. Und ja, die Fähigkeit zu träumen, die mussten wohl alle hier abgebildeten Personen mitbringen. Zum Glück gibt es mehrere Träumer. Ich bin auch einer. Und was gibt es Schöneres als verwirklichte Träume? Ich sitze hier im Eingangsbereich von Michael Tojners Montana vor dem Imagine-Bild. Tojner hat mit betandwin.com (ich durfte den ersten Wettgutschein ever einlösen, yeah!) Anfang der Nullerjahre ein Unternehmen mit gewaltiger Upside mitentworfen. bwin entwickelte seine Kraft vor allem über gut getimte Börsetransaktionen. Wenn das Window of Opportunity offen ist und man bereit, muss man schnell sein. Auch mit unseren Portalen boerse-social.com, runplugged.com und finanzmarktfoto.com haben wir UPside, da bin ich überzeugt. Man braucht das richtige Netzwerk.

  

 

Richard Schenz, WKO

Bei dieser Gelegenheit grossen Dank an Richard Schenz; der langjährige OMV-Chef und Ex-Kapitalmarktbeauftragte im BMF war Schirmherr und zugleich Controller der Auswertung. Mit ihm hatte ich davor jahrelang analyst-award.at gemacht. Nun waren die Analysten nicht die Nominierten, sondern Teil der Jury. Ich finde, sie haben den Job gut gemacht. Gratulation an die Sieger!

Christian Drastil, Börse Social Network 

(anbei die OTS-Aussendung der WKÖ: 

WKÖ-Vize zum UPside award an Runtastic (am Tag der Arbeit), RZB Jahresfinanzbericht, Novomatic bleibt in Österreich, THI-Investor und HAA-Ergebnis (OTS Extended) )

 

Risikoappetit und Innovation gehen Hand in Hand

Jurymitglied Barbara Edelmann, Senior Manager Deloitte Österreich 

Barbara Edelmann, Senior Manager Deloitte Österreich (Bild: Deloitte)

 Als Berater zahlreicher Hightech-Start-ups folgt Deloitte den Entwicklungen in der österreichischen Startup-Community stets mit großem Interesse. Durch jüngste Erfolgsstorys, gelungene Networking-Events und Initiativen wie den „UPside award“ hat die mediale Aufmerksamkeit für die heimische Gründerszene spürbar zugenommen. Hochambitionierte, dynamische Teams lassen mit innovativen Ideen aufhorchen. Aber nicht nur das Potenzial der verfolgten Geschäftsideen an sich, sondern auch der Professionalisierungsgrad in der Umsetzung haben im Laufe der letzten Jahre deutlich zugenommen. Die Rahmenbedingungen für die Gründer sind aber – gerade im internationalen Vergleich – verbesserungsbedürftig. So hat sich zwar die Erkenntnis, dass ein prosperierender Wirtschaftsstandort Österreich ohne initiatives Jungunternehmertum nicht haltbar sein wird, in den Köpfen der Stakeholder durchgesetzt. Aber die Politik ist über Lippenbekenntnisse (Stichwort: „Entfesselung der Wirtschaft“) nicht hinausgekommen. Aus unserer Beratungspraxis verorten wir momentan das größte Defizit in der zu schwach ausgeprägten Investorenkultur, die österreichischen Startups, verglichen mit der internationalen Konkurrenz (z.B. Schweiz, UK, USA), den Zugang zu ausreichend Eigenkapital erschwert. Das beginnt in Österreich leider sehr grundsätzlich, mit unterdurchschnittlicher Financial Literacy (Schulpolitik!) und setzt sich in mangelnder Risikofreude fort, wo doch Risikoappetit und Innovation Hand in Hand gehen. Umso erfreulicher ist es, an dieser Stelle besonders vielversprechende Projekte vor den Vorhang zu holen, die bewiesen haben, dass mit Startups „Made in Austria“ zu rechnen ist.

Idee + Kapital + Know-how + Kontaktnetzwerk 

Jurymitglied Gregor Rosinger, CEO Rosinger Group 

Gregor Rosinger, CEO Rosinger Group (Bild: Rosinger Group)

 Als ich gefragt wurde, ob ich heuer beim „PE-Award“ oder beim „UPside award“ in der Jury sitzen möchte, entschied ich mich für den „UPside award“. Eine auf den ersten Blick unlogische Entscheidung, weil ich seit 1985 in etablierte Unternehmen investiere und seit 1993 als Vater des Konzepts der „Regionalen Mittelstands Sicherung“ gelte, also einem Investitionsansatz, der vordergründig nur mit etablierten Unternehmen zu tun hat. Dennoch gibt es viele Gemeinsamkeiten zwischen Investments in Startups und Investments in etablierte Mittelständler, insbesondere ist immer das „Upside-Potenzial“ – das aus Teilkomponenten wie Markt, Wettbewerbsfähigkeit, Alleinstellungsmerkmalen, usw. abgeleitet wird – ein entscheidender Faktor; weiters gilt die Erfolgsformel: [(Kapital + Know-how + Kontaktnetzwerk) x Investor = Regionale Mittelstands Sicherung], die bei Start-ups um die „Idee“ ergänzt wird. Gerade in einer Zeit, in der Großunternehmen den Standort Österreich infrage stellen, ist ein Wettbewerb wie der „UPside award“ wichtiger denn je. Dieser Preis dokumentiert, dass Österreich eine junge dynamische Gründer-Szene hat. Aus dem einen oder anderen Startup von heute könnte mit etwas Glück ein Marktführer von morgen werden. In Zeiten des wirtschaftlichen Wandels brauchen unsere Volkswirtschaft und insbesondere der Arbeitsmarkt dringend eine dynamische Gründerszene. Diese gilt es zu ermutigen, zu fördern und zu fordern und über Investoren und den Kapitalmarkt zu kapitalisieren. 

Die Doppelseite im Fachheft 20

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(30.04.2014)


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DAX 11804 -1.20 % 11842 0.32% 22:14:57
Dow 20822 0.05 % 20802 -0.09% 23:49:13
Nikkei 19284 -0.45 % 19140 -0.75% 23:49:13
Gold 1256 1.48 % 1257 0.07% 22:59:56



Fachheft aktuell

Geschäftsberichte

UPside award an Runtastic vor LineMetrics und willhaben.at


Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner und LineMetrics-CMO Wolfgang Hafenscher nach einem Laufevent in Linz. Das Fotosetup haben die beiden, frisch informiert über die Top-Plätze beim UPside award, selbst in die Hand genommen. Es war ein Kräftemessen auf hohem Niveau.

Lange war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden oberösterreichischen Unternehmen Runtastic und LineMetrics. Im Schlussspurt hatte die Lauf-/ Fitnessapp Runtastic jedoch den eindeutig längeren Atem, während das Online-Anzeigenportal willhaben.at (namensgerecht) noch den Rang 2 vom Industriedatenerfasser Line-Metrics haben wollte, was jedoch knapp nicht gelang. Der Endstand des UPside award lautete daher nach 12 Jury-Votings:

1. Runtastic 37 Punkte 2. LineMetrics 28 Punkte 3. willhaben.at 27 Punkte

Je 5, 4, 3, 2, 1 Punkte hatten Chefanalysten, Fondsmanager, Bankvorstände, Private Equity-Experten und die ÖIAG für chancenreiche österreichische Startups und -Wachstumsunternehmen zu verteilen gehabt. Die Fragestellung lautete: Welche Idee ist einzigartig? Was kann man am besten in andere Märkte oder auf vergleichbare Anwendungen ausrollen? Welches Geschäftsmodell hat die größte Upside? Dafür gab es eine Gesamtnote zu vergeben. Hinter dem Spitzentrio, das sich deutlich absetzte, folgten mit je 19 Punkten Zoomsquare und Whatchado.

LineMetrics-CMO Wolfgang Hafenscher, Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner

Im Vorfeld war über die sehr aktive und reaktive „Austrian Startup Pinwall“ (http://on.fb. me/1iUPdAi ) via Facebook aufgerufen worden, gemeinsam zehn Startups auszuwählen. Nicht gemessen an Umsatz oder Gewinn, sondern nach Uniqueness und Upside. Einfach ein Sample potenzieller Leader der kommenden Jahre. Nach ca. 75 Postings, siehe auch den Beitrag auf dem Initiator-Blog http://bit.ly/1fj7xm8, war das mit der Community gemeinsam erarbeitete Ergebnis fixiert. Freilich gab es viele weitere Nominierungsvorschläge, aber irgendwann musste man einen Schlussstrich ziehen und die Top 10 festlegen. Die zuvor genannten Top 5 standen eigentlich von den ersten Postings an bereits ausser Frage, sodass das Ergebnis auch durch die Crowd bestätigt wurde. Ob es freilich zu einem ähnlichen Ranking gekommen wäre, weiss man nicht, aber das stand hier auch nicht zur Wahl; schliesslich sollten die spannenden Startups bzw. Wachstumsunternehmen über den gewählten Award-Prozess lose mit dem Kapitalmarkt verbunden werden. Ein bisschen mehr mediale Aufmerksamkeit schadet den Börsethemen sowieso nicht, und die ausgewählten Unternehmen sind einfach gut. Und: Wer weiss, vielleicht gibt es eines Tages entsprechenden Mittelbedarf, um den großen Durchbruch zu schaffen und die 3 Fs (Family, Friends and Fools) schon ausgeschöpft sind. Auch der Kapitalmarkt kann angezapft werden. Also Win/Win.

But who will win? Ein Unternehmen wollte nicht, Shpock hatte via freundlicher Kontaktaufnahme gebeten, dass wir von einer Berücksichtigung Abstand nehmen. Diese Möglichkeit war im Vorfeld avisiert worden, kochabo.at rückte nach. Das waren letztlich die URLs der Top 10 in alphabetischer Reihenfolge:

https://www.blossom.io
http://www.iq-foxx.com
http://www.kochabo.at
https://linemetrics.com/de/
http://mysugr.com
https://www.runtastic.com
http://www.whatchado.com
http://www.wikifolio.com
http://www.willhaben.at
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Der Jury wurden ausschliesslich die URLs genannt, viele hatten Detailwissen zur o.a. Auswahl, einiges suchte man sich über das Web heraus. Wir baten die Jurymitglieder auch um Statements, diese würden anonymisiert wiedergegeben werden. Das alles kontrolliert hat Schirmherr Richard Schenz; ihm und den Award-Partnern Deloitte und Rosinger Group sowie den Nominierern der Austrian Startup Pinwall sowie der Jury gilt der Dank der Veranstalter. 

Jury zu Runtastic (11 Nennungen, 2x Nr. 1)
„Toller Aufbau/Auftritt. Für verschiedene Modelle nutzbar – sehr gut“
„Sensationelle App. Sollte nur auf der Homepage sichtbarer erklärt werden“
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„Die nächste Red Bull aus Österreich, wenn das Unternehmen beweist, dass man auf Dauer Geld verdienen kann“.

JuryzuLineMetrics (9, 3)
„Die Zukunft wird ‚messbarer‘ sein müssen“
„Ein Unternehmenssegment, das von den Großen nicht abgedeckt wird“
„CEO hat bereits bei der Puls 4-Show 2 Minuten, 2 Millionen überzeugt“.
 
Sylvia Dellantonio landete mit willhaben.at auf dem 3. Rang. (Bild: willhaben.at)

Jury zu willhaben (10, 3)
„Toller Aufbau, selbsterklärend“
„Super, da verschiedene Branchen/Suchgebiete angeboten werden. Zu wenig Input zum Unternehmen, nur ganz unten auf der Seite“
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Weitere Zitate

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„Absolut zeitnah, toller Aufbau und Mix aus Produktpalette: Nährwert- und Fettangaben fehlen bei vielen Gerichten“ (zu kochabo.at) „Eine wirklich grosse Hilfe für Diabetiker, die Frage stellt sich, wie man so etwas nachhaltig vermarkten kann“ (zu mySugr)

„Tailormade Jobs sind die Zukunft“ (zu Whatchado)

„Eines der revolutionärsten Konzepte der letzten Zeit, der Erfolg ist schon da, ein Ende ist aber bei Weitem noch nicht absehbar, außer, es kommt zu einer Regulierung“ (zu wikifolio)

„UPside-Potenzial relativ zum Status quo auf Sicht von einigen Jahren sehr groß, weil durch die portalübergreifenden Suchfunktionen sowie Grätzelsuche, Analyse des Umfelds usw. dem User interessante und zeitsparende Tools zur Hand gegeben werden“ (zu Zoomsquare). 

 

Veranstalter-Statement

UPside award-Initiator Christian Drastil, imagine (finanzmarktfoto.at/Michaela Mejta)

 „You may say I'm a dreamer. But I'm not the only one“ singt John Lennon in „Imagine“. Und ja, die Fähigkeit zu träumen, die mussten wohl alle hier abgebildeten Personen mitbringen. Zum Glück gibt es mehrere Träumer. Ich bin auch einer. Und was gibt es Schöneres als verwirklichte Träume? Ich sitze hier im Eingangsbereich von Michael Tojners Montana vor dem Imagine-Bild. Tojner hat mit betandwin.com (ich durfte den ersten Wettgutschein ever einlösen, yeah!) Anfang der Nullerjahre ein Unternehmen mit gewaltiger Upside mitentworfen. bwin entwickelte seine Kraft vor allem über gut getimte Börsetransaktionen. Wenn das Window of Opportunity offen ist und man bereit, muss man schnell sein. Auch mit unseren Portalen boerse-social.com, runplugged.com und finanzmarktfoto.com haben wir UPside, da bin ich überzeugt. Man braucht das richtige Netzwerk.

  

 

Richard Schenz, WKO

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(anbei die OTS-Aussendung der WKÖ: 

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Risikoappetit und Innovation gehen Hand in Hand

Jurymitglied Barbara Edelmann, Senior Manager Deloitte Österreich 

Barbara Edelmann, Senior Manager Deloitte Österreich (Bild: Deloitte)

 Als Berater zahlreicher Hightech-Start-ups folgt Deloitte den Entwicklungen in der österreichischen Startup-Community stets mit großem Interesse. Durch jüngste Erfolgsstorys, gelungene Networking-Events und Initiativen wie den „UPside award“ hat die mediale Aufmerksamkeit für die heimische Gründerszene spürbar zugenommen. Hochambitionierte, dynamische Teams lassen mit innovativen Ideen aufhorchen. Aber nicht nur das Potenzial der verfolgten Geschäftsideen an sich, sondern auch der Professionalisierungsgrad in der Umsetzung haben im Laufe der letzten Jahre deutlich zugenommen. Die Rahmenbedingungen für die Gründer sind aber – gerade im internationalen Vergleich – verbesserungsbedürftig. So hat sich zwar die Erkenntnis, dass ein prosperierender Wirtschaftsstandort Österreich ohne initiatives Jungunternehmertum nicht haltbar sein wird, in den Köpfen der Stakeholder durchgesetzt. Aber die Politik ist über Lippenbekenntnisse (Stichwort: „Entfesselung der Wirtschaft“) nicht hinausgekommen. Aus unserer Beratungspraxis verorten wir momentan das größte Defizit in der zu schwach ausgeprägten Investorenkultur, die österreichischen Startups, verglichen mit der internationalen Konkurrenz (z.B. Schweiz, UK, USA), den Zugang zu ausreichend Eigenkapital erschwert. Das beginnt in Österreich leider sehr grundsätzlich, mit unterdurchschnittlicher Financial Literacy (Schulpolitik!) und setzt sich in mangelnder Risikofreude fort, wo doch Risikoappetit und Innovation Hand in Hand gehen. Umso erfreulicher ist es, an dieser Stelle besonders vielversprechende Projekte vor den Vorhang zu holen, die bewiesen haben, dass mit Startups „Made in Austria“ zu rechnen ist.

Idee + Kapital + Know-how + Kontaktnetzwerk 

Jurymitglied Gregor Rosinger, CEO Rosinger Group 

Gregor Rosinger, CEO Rosinger Group (Bild: Rosinger Group)

 Als ich gefragt wurde, ob ich heuer beim „PE-Award“ oder beim „UPside award“ in der Jury sitzen möchte, entschied ich mich für den „UPside award“. Eine auf den ersten Blick unlogische Entscheidung, weil ich seit 1985 in etablierte Unternehmen investiere und seit 1993 als Vater des Konzepts der „Regionalen Mittelstands Sicherung“ gelte, also einem Investitionsansatz, der vordergründig nur mit etablierten Unternehmen zu tun hat. Dennoch gibt es viele Gemeinsamkeiten zwischen Investments in Startups und Investments in etablierte Mittelständler, insbesondere ist immer das „Upside-Potenzial“ – das aus Teilkomponenten wie Markt, Wettbewerbsfähigkeit, Alleinstellungsmerkmalen, usw. abgeleitet wird – ein entscheidender Faktor; weiters gilt die Erfolgsformel: [(Kapital + Know-how + Kontaktnetzwerk) x Investor = Regionale Mittelstands Sicherung], die bei Start-ups um die „Idee“ ergänzt wird. Gerade in einer Zeit, in der Großunternehmen den Standort Österreich infrage stellen, ist ein Wettbewerb wie der „UPside award“ wichtiger denn je. Dieser Preis dokumentiert, dass Österreich eine junge dynamische Gründer-Szene hat. Aus dem einen oder anderen Startup von heute könnte mit etwas Glück ein Marktführer von morgen werden. In Zeiten des wirtschaftlichen Wandels brauchen unsere Volkswirtschaft und insbesondere der Arbeitsmarkt dringend eine dynamische Gründerszene. Diese gilt es zu ermutigen, zu fördern und zu fordern und über Investoren und den Kapitalmarkt zu kapitalisieren. 

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(30.04.2014)

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