10.09.2015, 2092 Zeichen
Die ungelöste Griechenland-Frage, chinesische und damit weltweite Konjunktursorgen, ein unsicheres Regulierungsumfeld und rigoros vorgehende US-Behörden bei den Ermittlungen zu Verfehlungen im Zuge der Finanzkrise oder zu Zinsmanipulationen sorgen nicht gerade für ein ideales Umfeld für Bankenwerte. Allerdings kann die Deutsche Bank (WKN 514000) zumindest mit dem Wechsel in der zuletzt von Anlegerseite wenig geliebten Führungsriege punkten.
Das ist auch einer der Gründe, warum die Analysten bei Berenberg das Rating für die Aktie der Deutschen Bank von „Sell“ auf „Hold“ (Kursziel: 25,00 Euro) geändert haben. Laut Analysteneinschätzung scheine es, als würde sich mit John Cryan als neuem Co-Chef endlich die Erkenntnis durchgesetzt haben, dass stetige Kapitalerhöhungen die Probleme von Deutschlands größter Bank nicht lösen könnten.
Allerdings sind es noch einige Baustellen um die sich Cryan kümmern muss. Zum Beispiel bleiben neben den hohen Kosten die vielen Rechtsstreitigkeiten. Darüber hinaus hatten die Analysten bei Société Générale die Kapitalausstattung bemängelt. Wer jedoch der Ansicht ist, dass der neue Co-Chef mit den bis Ende Oktober versprochenen Details der neuen Strategie und des Sparpakets überzeugen wird und daher gehebelt auf steigende Kurse der Deutsche-Bank-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN CK491K ins Auge fassen.
Diese Publikation wird mit Unterstützung der Emittenten von strukturierten Wertpapieren erstellt.
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Wiener Börse Party #1194: ATX deutlich schwächer, AT&S und Kontron als Deutsche Börse Champions, Award für die Telekom Austria-IR
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