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Commerzbank-Aktie: Am Ball bleiben (Ivan Tomasevic, Christoph Scherbaum)

Bild: © Martina Draper/photaq, Commerzbank

Autor:
Christoph Scherbaum

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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23.10.2017, 2725 Zeichen

Die Commerzbank -Aktie (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) gehörte am Montag zu den größten DAX -Verlierern. Allerdings dürften Anleger den kleinen Rücksetzer verkraften können, vor allem, wenn sie schon einige Zeit am Ball sind und Commerzbank-Anteile Ende 2016 oder später gekauft haben.

Allein seit Anfang 2017 steht ein sattes Kursplus von rund 60 Prozent zu Buche. Mit Lufthansa (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125)  und RWE  (WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129) gehört die Commerzbank-Aktie in 2017 damit zu den absoluten DAX-Spitzenreitern. Zuletzt sorgten unter anderem die Aussicht auf steigende Zinsen, Fortschritte beim Konzernumbau und Spekulationen um einen Verkauf der vom Bund gehaltenen Anteile von 15,6 Prozent an der Commerzbank für Anlegerfantasien. Als Abnehmer kämen laut Medienberichten BNP Paribas und UniCredit infrage.

Am Montag musste die Commerzbank-Aktie jedoch erst einmal den Rückwärtsgang einlegen. Schuld war ein wenig optimistischer Analystenkommentar. Die Marktexperten von Morgan Stanley haben zwar das Kursziel für die Commerzbank-Aktie von 9,85 auf 11,15 Euro nach oben geschraubt, das „Equal-weight“-Rating jedoch bestätigt. Schuld an der Einschätzung ist der in den Augen der Analysten zu steile Kursanstieg der Aktie.

Commerzbank-Chart: boerse-frankfurt.de

FAZIT. Auch wenn die Commerzbank im ersten Halbjahr 2017 wegen der Kosten für ein breit angelegtes Stellenabbauprogramm einen Verlust ausweisen musste, scheinen Anleger von den Möglichkeiten überzeugt zu sein. Derzeit bevorzugen sie sogar die Commerzbank im Vergleich zur Deutschen Bank. Dies zeigt sich an den jeweiligen Kursverläufen. Die anhaltende Erholungsrallye scheint ihnen Recht zu geben. Außerdem hat das Institut sein Erholungspotenzial noch nicht ausgeschöpft, genauso wenig wie die Aktie ihr Kurspotenzial ausgeschöpft haben dürfte.

Wer ebenfalls auf einen Aufwärtstrend der Commerzbank-Aktie setzt und sogar überproportional von steigenden Kursen profitieren möchte, schaut sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: VL22UW / ISIN: DE000VL22UW4) auf der Long-Seite an. Skeptiker haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten (WKN: VL2PYX / ISIN: DE000VL2PYX5) die Gelegenheit auf fallende Kurse der Commerzbank-Aktie zu setzen.

Wer sich wiederum vermehrt als Trader betätigen möchte und abseits von den großen Portalen mit Community-Hilfe ganz einfach traden (und es lernen) will, der sollte einmal auf tradingview gehen. Wir hatten bereits hier diese charmante Trading-Community näher beschrieben.

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(23.10.2017)

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Commerzbank
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Letzter SK:  36.40 ( 0.83%)

DAX Letzter SK:  36.40 ( 0.20%)
Lufthansa
Akt. Indikation:  8.50 / 8.60
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RWE
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Letzter SK:  46.91 ( 3.65%)

UniCredit Letzter SK:  46.91 ( 0.00%)


 

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    Allein seit Anfang 2017 steht ein sattes Kursplus von rund 60 Prozent zu Buche. Mit Lufthansa (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125)  und RWE  (WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129) gehört die Commerzbank-Aktie in 2017 damit zu den absoluten DAX-Spitzenreitern. Zuletzt sorgten unter anderem die Aussicht auf steigende Zinsen, Fortschritte beim Konzernumbau und Spekulationen um einen Verkauf der vom Bund gehaltenen Anteile von 15,6 Prozent an der Commerzbank für Anlegerfantasien. Als Abnehmer kämen laut Medienberichten BNP Paribas und UniCredit infrage.

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