23.08.2017, 2314 Zeichen
Die Google -Mutter Alphabet (WKN: A14Y6H / ISIN: US02079K1079) setzt beim Wachstum auf Zukäufe. Auf diese Weise bekommt der Internet-Riese immer wieder Zugang zu neuer Technologie – bleibt nur die Frage, wann und wie die Investitionen in Erträge umgewandelt werden.
Übernahmehunger. Von den vier GAFA-Unternehmen (Die Abkürzung GAFA steht für Google, Apple , Facebook , Amazon , konkurriert um die FANG-Vorherrschaft und ersetzt Netflix (WKN: 552484 / ISIN: US64110L1061) durch Apple WKN: 865985 / ISIN: US0378331005)) ist die Google-Mutter Alphabet aktivste, wenn es um Übernahmen geht.
Laut Angaben von CB Insights hat Alphabet zwischen 2006 und 2016 die stolze Zahl von 194 M&A-Deals über die Bühne gebracht. Größte Transaktion war dabei die Motorola-Übernahme im Jahr 2012 für 12,5 Mrd. US-Dollar, die allerdings zwei Jahre später wieder Geschichte war. Facebook (WKN: A1JWVX / ISIN: US30303M1027) dagegen kommt im selben Zeitraum auf vergleichsweise bescheidene 77 Transaktionen und wird nur noch vom Online-Händler Amazon (WKN: 906866 / ISIN: US0231351067) unterboten.
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista
Innovationseinkauf. Die Gründe, warum Google so aktiv auf dem M&A-Markt ist, sind klar. Die Werbeeinnahmen sprudeln zwar weiterhin satt, aber die Konkurrenz steht mit Facebook in den Startlöchern. Grundsätzlich profitiert Google noch immer von seiner weltumspannenden Rolle als Marktführer bei der Online-Suche und damit auch der Online-Werbung. Doch das muss nicht auf Dauer so bleiben. Daher entstand auch die Umfirmierung in Alphabet, bei der Google nur noch ein Teil des Alphabets sein soll. Die fehlenden Buchstaben werden Stück für Stück hinzugekauft.
Für die Alphabet-Aktie war diese Strategie bisher sehr erfolgreich, sie konnte auf Dollar-Basis die Vierstelligkeit erreichen und somit weiteres Aufwärtspotenzial erschließen. Aus langfristiger Sicht ist die Alphabet-Aktie für uns ein Basisinvestment.
In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage
Ihre dieboersenblogger.de-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt
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