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adidas: Wie viel Kurspotenzial bleibt übrig? (Christian-Hendrik Knappe)

Bild: © Aussendung, adidas Futurecraft Speedfactory (Fotocredit: adidas)

19.04.2017, 4433 Zeichen



Die adidas -Aktie hat zuletzt etwas an Schwung verloren. Anleger fragen sich, ob es sich dabei nur um eine kleine Verschnaufpause handelt oder ob die Luft endgültig raus ist.

Dank einer spektakulären Rekordjagd hat die adidas-Aktie 2016 die beste Performance im DAX abgeliefert. Auch wenn die Aktie in den vergangenen Wochen an Schwung eingebüßt hat, gehört sie seit Jahresbeginn 2017 immer noch zur Spitzengruppe im deutschen Blue Chip Index. Zudem konnten die Herzogenauracher zuletzt einen ganz besonderen Erfolg verbuchen:

Das US-Marktforschungsinstitut NPD Group hatte ausgerechnet, dass der meistverkaufte Sneaker auf dem US-Markt 2016 zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder von adidas stammt. Europas größter Sportartikelhersteller punktete demnach vor allem mit dem bereits über 40 Jahre alten, jedoch 2014 überarbeiteten, Modell „Superstar“. In Sachen Größe kommt adidas damit trotzdem noch immer nicht an den US-Konkurrenten Nike heran. Allerdings wird man sich in Herzogenaurach über einen solchen Achtungserfolg dennoch gefreut haben.

Die jüngsten Verkaufserfolge in den USA stehen stellvertretend für die positive Entwicklung, die der adidas-Konzern zuletzt insgesamt an den Tag legen konnte. Längst vergessen scheinen die Probleme, die adidas das schwächelnde Geschäft in Russland und die Golfsparte TaylorMade bereitet hatten. Bei der Präsentation der 2016er-Geschäftsergebnisse am 8. März sprach Konzernchef Kasper Rorsted von einem außergewöhnlichen Jahr. Zudem durfte er verkünden, dass adidas erstmals in der Unternehmensgeschichte einen Rekordgewinn von mehr als 1 Mrd. Euro erzielt hatte. Die Umsätze wurden währungsbereinigt gegenüber dem Vorjahr deutlich um 18 Prozent auf 19,3 Mrd. Euro gesteigert. Zudem zeigte sich das Management für die kommenden Jahre noch optimistischer.

Die langfristige Prognose wurde deutlich angehoben. Das Unternehmen beabsichtigt, sein Umsatz- und Gewinnwachstum im Rahmen seines strategischen Geschäftsplans „Creating the New“ bis zum Jahr 2020 erheblich zu beschleunigen. Demnach erwartet adidas einen währungsbereinigten Anstieg des Umsatzes von durchschnittlich 10 bis 12 Prozent pro Jahr. Zuvor wollte adidas zwischen 2015 und 2020 im hohen einstelligen Bereich wachsen. Der Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen sollte ursprünglich im Schnitt um rund 15 Prozent zulegen. Jetzt traut man sich Zuwächse von 20 bis 22 Prozent pro Jahr zu.

Auch wenn adidas zuletzt immer wieder mit positiven Nachrichten aufwarten konnte, stellt sich die Frage, ob die erfreulichen Wachstumsaussichten nicht längst im Aktienkurs enthalten sind. Die seit fast zwei Jahren andauernde Kursrallye hat ihre Spuren unter anderem in Form einer alles andere als günstigen Bewertung der adidas-Aktie hinterlassen. Es stellt sich die Frage, wo kurzfristig neues Kurspotenzial herkommen soll, um für eine anhaltende Rekordjagd zu sorgen. Zudem muss sich adidas ausgerechnet im so wichtigen Fußball-Geschäft immer wieder neuer Angriffe des US-Konkurrenten Nike erwehren. In den USA haben wiederum Emporkömmlinge wie Under Armour den Respekt vor den Herzogenaurachern abgelegt.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der adidas-Aktie erwarten, könnten mit einem WAVE XXL Call der Deutschen Bank (WKN DL9WS8) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses WAVEs XXL liegt derzeit bei 3,74. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem WAVE XXL Put der Deutschen Bank (WKN DM19RL, aktueller Hebel 3,78) auf fallende Kurse der adidas-Aktie setzen.

Stand: 18.04.2017

© Deutsche Bank AG 2017Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Straße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.

Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.


(19.04.2017)

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Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung. Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.

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    Die adidas -Aktie hat zuletzt etwas an Schwung verloren. Anleger fragen sich, ob es sich dabei nur um eine kleine Verschnaufpause handelt oder ob die Luft endgültig raus ist.

    Dank einer spektakulären Rekordjagd hat die adidas-Aktie 2016 die beste Performance im DAX abgeliefert. Auch wenn die Aktie in den vergangenen Wochen an Schwung eingebüßt hat, gehört sie seit Jahresbeginn 2017 immer noch zur Spitzengruppe im deutschen Blue Chip Index. Zudem konnten die Herzogenauracher zuletzt einen ganz besonderen Erfolg verbuchen:

    Das US-Marktforschungsinstitut NPD Group hatte ausgerechnet, dass der meistverkaufte Sneaker auf dem US-Markt 2016 zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder von adidas stammt. Europas größter Sportartikelhersteller punktete demnach vor allem mit dem bereits über 40 Jahre alten, jedoch 2014 überarbeiteten, Modell „Superstar“. In Sachen Größe kommt adidas damit trotzdem noch immer nicht an den US-Konkurrenten Nike heran. Allerdings wird man sich in Herzogenaurach über einen solchen Achtungserfolg dennoch gefreut haben.

    Die jüngsten Verkaufserfolge in den USA stehen stellvertretend für die positive Entwicklung, die der adidas-Konzern zuletzt insgesamt an den Tag legen konnte. Längst vergessen scheinen die Probleme, die adidas das schwächelnde Geschäft in Russland und die Golfsparte TaylorMade bereitet hatten. Bei der Präsentation der 2016er-Geschäftsergebnisse am 8. März sprach Konzernchef Kasper Rorsted von einem außergewöhnlichen Jahr. Zudem durfte er verkünden, dass adidas erstmals in der Unternehmensgeschichte einen Rekordgewinn von mehr als 1 Mrd. Euro erzielt hatte. Die Umsätze wurden währungsbereinigt gegenüber dem Vorjahr deutlich um 18 Prozent auf 19,3 Mrd. Euro gesteigert. Zudem zeigte sich das Management für die kommenden Jahre noch optimistischer.

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