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Number One 2016: BKS für Primärmarkt-Transparenz - exakte Investorenbilanz

© photaq/Martina Draper

Autor:
Christian Drastil
Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

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Die Kapitalerhöhung der BKS 2016 war sicher nicht die grösste  Primärmarktangelegenheit in der Geschichte der Wiener Börse, aber immerhin: In einem Jahr, das aktienmarktseitig eher von grossen Platzierungen (zB. bei Lenzing oder Buwog, ebenfalls zu begrüssen) geprägt war, ging es bei der BKS-Kapitalerhöhung um eine echte Aufstockung des Kapitals. Im September wurden insgesamt 3.603.600 neue Stamm-Stückaktien ausgegeben und das Grundkapital von 72.07 auf 79.27 Mio. Euro ausgeweitet. Die Transaktion konnte voll platziert werden und auf Basis des Ausgabe- und Bezugspreises von 15,90 Euro je  Junger Aktie errechnete sich ein Bruttoerlös aus der Kapitalerhöhung von rund 57 Mio. Euro. Sehr transparent war das Wording im Zusammenhang mit der Transaktion: Man habe bei der Kapitalerhöhung 746 neue Aktionäre gewinnen können, teilte CEO Herta Stockbauer via Aussendung mit. Das ist erstens eine stolze Zahl und zweitens eine mutig-innovative Art der Kapitalmarktkommunikation. Warum man diese Zahl so genau nennen kann, liegt auch an der Transaktionskonstellation mit einem Folgeangebot. Denn davor waren die Bezugsrechte-Besitzer, also die bestehenden Aktionäre, an der Reihe.  

Alte Freunde. Die Altaktionäre wurden natürlich von den langjährigen Freunden aus dem Syndikat (Oberbank AG, Bank für Tirol und Vorarlberg und Generali 3Banken Holding AG)  angeführt, die allesamt ihre Bezugsrechte ausübten, insgesamt wurden 43 Prozent der Bezugsrechte mit Zeichnungsauftrag versehen. 

Privatanleger. Die erwähnten neuen Zeichner im Rahmen des öffentlichen Folgeangebots waren dann vor allem private und institutionelle Investoren aus Österreich. Die BKS ist damit auf den Spuren der deutlich grösseren Oberbank, bei der auf die Kapitalerhöhungen in der Regel auch eine Belebung am Sekundärmarkt folgte, auch in Richtung Volumina. Letzteres steht bei der BKS noch aus. Die Mittel aus dem Erlös der Kapitalerhöhung bringen eine Erhöhung des Kernkapitals und sollen das angestrebte  organische  und anorganische Wachstum sowie den Ausbau des Kreditgeschäfts unterstützen. 

 

Aus dem "Börse Social Magazine #1" - 1 Jahr, 12 Augaben, 77 Euro. Ca. 100 Seiten im Monat, ca. 1200 Seiten Print A4

Alle Sieger 2016: Number One Awards 2016 (vgl. Number One Awards 2015, 2014)

About: Number One Partnerschaft: Weber & Co. nennt Motive

(16.02.2017)


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Number One Awards 2016 - Kommunikation Kapitalerhöhung BKS, (© photaq/Martina Draper)


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Alte Freunde. Die Altaktionäre wurden natürlich von den langjährigen Freunden aus dem Syndikat (Oberbank AG, Bank für Tirol und Vorarlberg und Generali 3Banken Holding AG)  angeführt, die allesamt ihre Bezugsrechte ausübten, insgesamt wurden 43 Prozent der Bezugsrechte mit Zeichnungsauftrag versehen. 

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