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Barrick Gold: Nicht allzu üppig (Michael Vaupel, Christoph Scherbaum)

Bild: © finanzmarktfoto.at/Martina Draper, Barrick Gold

Autor:
Christoph Scherbaum

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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16.02.2017, 2300 Zeichen

Barrick Gold (WKN: 870450 / ISIN: CA0679011084 hat am Mittwoch die Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2016 und damit auch für das Gesamtjahr 2016 veröffentlicht.

Und hier die Eckdaten – ich beziehe mich dabei auf die Angaben des Unternehmens zum Gesamtjahr:

  • 2016 hat Barrick Gold insgesamt 5,52 Mio. Feinunzen Gold produziert.
  • Die Produktionskosten lagen bei 798 Dollar je Feinunze (= „cost of sales“) bzw. 730 Dollar („all in sustaining costs“).
  • Welche der beiden Kennzahlen man auch nimmt – sie liegen beide deutlich unter den erzielten Verkaufspreisen, weshalb Barrick Gold sowohl im vierten Quartal als auch im Gesamtjahr 2016 wieder einen ordentlichen Gewinn erzielte.
  • Der Gewinn pro Aktie (bereinigter Netto-Gewinn) lag im Gesamtjahr demnach bei 0,70 Dollar und im vierten Quartal 2016 bei 0,22 Dollar. Die Erwartungen hatten im Bereich 0,20 Dollar gelegen.

Barrick Gold: Der Gewinn pro Aktie überzeugt

Und dann die Prognose für 2017:

  • Die Goldproduktion soll auf 5,6 bis 5,9 Mio. Feinunzen gesteigert werden,
  • die Produktionskosten („cost of sales“) sollen im Bereich 780-820 Dollar je Feinunze liegen,
  • die Schuldenlast soll bis Ende 2018 um insgesamt 2,9 Mrd. Dollar verringert werden – wobei etwa die Hälfte dieses Rückgangs in 2017 erreicht werden soll.

Vor diesem Hintergrund ist es klar, dass die Dividendenzahlung nicht allzu üppig ausfällt, um es einmal so zu formulieren. Immerhin soll die Quartalsdividende von 2 auf 3 Cents erhöht werden. Insgesamt schöne Zahlen. Nur würde ich die Aktie auf dem aktuellen Kursniveau dennoch nicht kaufen – denn das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt auf Basis des Gewinns 2016 bei hohen 27,6.

Barrick-Gold-Chart: finanztreff.de

Und hier noch das Zitat zum Tag:

„Ich habe große Achtung vor den Menschenkenntnis meines Hundes. Er ist schneller und gründlicher als ich.“ – Fürst Otto von Bismark

Ein Beitrag von Michael Vaupel

Michael Vaupel, diplomierter Volkswirt und Historiker (M.A.), Vollblut-Börsianer. Nach dem Studium Volontariat und Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Internet, Derivate, Rohstoffe). Er ist gefragter Interview- und Chatpartner (N24, CortalConsors). Ethisch korrektes Investieren ist ihm wichtig.
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(16.02.2017)

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Wiener Börse Party #1097: ATX deutlich stärker, Freitag ist Verfallstag - Uniqa top, dazu Michael Buhl und der Personenindex




Barrick Gold
Akt. Indikation:  16.79 / 16.82
Uhrzeit:  21:59:09
Veränderung zu letztem SK:  -0.39%
Letzter SK:  16.87 ( -1.76%)

Gold Letzter SK:  16.87 ( 2.73%)


 

Bildnachweis

1. Barrick Gold , (© finanzmarktfoto.at/Martina Draper)   >> Öffnen auf photaq.com

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    • Die Produktionskosten lagen bei 798 Dollar je Feinunze (= „cost of sales“) bzw. 730 Dollar („all in sustaining costs“).
    • Welche der beiden Kennzahlen man auch nimmt – sie liegen beide deutlich unter den erzielten Verkaufspreisen, weshalb Barrick Gold sowohl im vierten Quartal als auch im Gesamtjahr 2016 wieder einen ordentlichen Gewinn erzielte.
    • Der Gewinn pro Aktie (bereinigter Netto-Gewinn) lag im Gesamtjahr demnach bei 0,70 Dollar und im vierten Quartal 2016 bei 0,22 Dollar. Die Erwartungen hatten im Bereich 0,20 Dollar gelegen.

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