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Yahoo: Das schmerzt (Marc Schmidt)

Bild: © www.shutterstock.com, Schmerz, Zahnschmerz, kühlen, Kühlung, krank, Krankheit, Zahnweh, http://www.shutterstock.com/de/pic-184549283/stock-photo-y...

Autor:
Marc Schmidt

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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15.12.2016, 1972 Zeichen

Der US-Internetkonzern Yahoo (WKN: 900103 / ISIN: US9843321061) wird von vielen Anlegern kritisch beäugt. Diesem Schritt könnten nun auch die Kunden folgen, nachdem bekannt wurde, dass eine Milliarde Nutzer von einem erneuten Hackerangriff betroffen ist. Weitaus tragischer wäre es, wenn die Telefongesellschaft Verizon (WKN: 868402 / ISIN: US92343V1044) vom Kauf des Webgeschäfts zurücktreten würde.

Der nun bekannt gewordene Angriff fand zwar offenbar bereits vor drei Jahren statt, dennoch erschüttert der Umfang der Attacke das Vertrauen in das Interneturgestein. Im Vergleich der publik gewordenen Hackerangriffe steht Yahoo sehr schlecht da:

Infografik: Rekord-Datendiebstahl bei Yahoo | Statista
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Aus Anlegersicht wird es nun kritisch, denn Verizon hat bereits angekündigt über den 4,8 Mrd. US-Dollar teuren Deal zumindest nachzudenken – ein solch unsicherers Internetunternehmen will man offenbar nur bedingt im eigenen Konzern haben. Sollte der Deal platzen würde Yahoo! wieder dastehen wie zuvor. Auf der einen Seite die wertvolle Beteiligung am chinesischen Internethändler Alibaba (WKN: A117ME / ISIN: US01609W1027) und auf der anderen Seite ein werbebasiertes Internetgeschäft mit großer Vergangenheit, aber wohl wenig Zukunft.

Yahoo-Chart: finanztreff.de

Die Aktie lief zuletzt – dank des Verizon-Deals – richtig gut. Die Kursentwicklung der Alibaba-Aktie hat ebenfalls ihre Spuren hinterlassen. Aber das war es dann auch schon an guten Nachrichten. Wer direkt von Alibaba profitieren will, kauft die Aktie direkt. Bei Yahoo wiederum locken zwar die Einnahmen aus dem Verkauf des Webgeschäfts – aber ob die tatsächlich an die Aktionäre gehen, muss sich erst noch zeigen. Ein langfristig ertragreiches Investment hat jedenfalls weniger Fragezeichen.

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Letzter SK:  44.01 ( 0.73%)



 

Bildnachweis

1. Schmerz, Zahnschmerz, kühlen, Kühlung, krank, Krankheit, Zahnweh, http://www.shutterstock.com/de/pic-184549283/stock-photo-young-woman-with-toothache-and-ice-bag-isolated-on-white.html , (© www.shutterstock.com)   >> Öffnen auf photaq.com

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