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E.ON: Viele offene Fragen (Marc Schmidt)

Bild: © www.shutterstock.com, E.ON, EON, 360b / Shutterstock.com , 360b / Shutterstock.co

Autor:
Marc Schmidt

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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12.09.2016, 1602 Zeichen

Nach der operativen Abspaltung hat E.ON (WKN: ENAG99 / ISIN: DE000ENAG999) seine Kraftwerkstochter Uniper (WKN: UNSE01 / ISIN: DE000UNSE018) nun auch an die Börse gebracht und ihr alles Gute gewünscht. Dabei verlief das Börsendebut trotz eines schwachen Gesamtmarktumfelds erfolgreich. Für E.ON lief es nicht so besonders.

Während Uniper-Chef Klaus Schäfer trotz wegbrechender Geschäft in der konventionellen Stromerzeugung optimistisch in die Zukunft blickte, musste die E.ON-Aktie aufgrund der Abspaltung am Montag deutliche Kursverluste verzeichnen. Das Marktumfeld war ebenfalls wenig hilfreich. Allerdings zeigten sich auch die Macquarie-Analysten in Bezug auf die E.ON-Aktie wenig begeistert. Sie haben das Kursziel für die E.ON-Papiere mal eben von 10,50 auf 6,50 Euro zusammengestrichen. Nachdem das Rating bisher „Outperform“ gelautet hatte, wird der DAX -Wert nur noch mit einer „Underperform“-Einschätzung geführt. Die Analysten sehen vor allem die Bilanz und die relativ schwache Dividendenrendite kritisch.

Dabei dürften es beide Unternehmen nicht leicht haben. Allein schon die Größe könnte im Wettbewerb hinderlich sein. Zwar kann E.ON mit den Zukunftsfeldern Erneuerbare Energien, Netze und Kundenlösungen punkten, allerdings ist die Ökostrom-Revolution bisher alles andere als glatt verlaufen, während man sich immer noch mit der Atomfrage beschäftigen muss.

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