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FANG-Mitglied Netflix: War das nur ein Ausrutscher? (Christian-Hendrik Knappe)

Bild: © Netflix Inc. (Homepage), Netflix Inc. Headquarters in Los Gatos, California

22.04.2016, 4469 Zeichen

Als erstes der vier großen im FANG-Index zusammengefassten US-Internetunternehmen hat Netflix seine Zahlen für das erste Quartal 2016 vorgelegt. Dabei enttäuschte der weltweit führende Video-on-Demand-Anbieter mit dem Ausblick auf das zweite Geschäftsquartal. Trotzdem muss das nicht heißen, dass Netflix oder die anderen FANG-Unternehmen ihre besondere Stellung unter den US-Konzernen oder an den weltweiten Aktienmärkten eingebüßt haben.

Ein enttäuschender Quartalsausblick dürfte die Euphorie, die rund um die unter dem Akronym FANG zusammengefassten und im FANG-Index gelisteten US-Technologieriesen Facebook , Amazon , Netflix und Alphabet (Google ) nicht gleich zunichtemachen. Allerdings heißt das keineswegs, dass das nicht eines Tages der Fall sein kann.

Börsianer dürften sich auch fragen, was aus den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) geworden ist. Jahrelang wurde um das Akronym BRIC ein großer Hype veranstaltet. Es herrschte geradezu Goldgräberstimmung. Investorengelder flossen in verschiedene Anlagevehikel, die sich mit dem Thema BRIC beschäftigten. Die Emerging Markets hatten in den vergangenen Jahren viel von ihrem Glanz verloren und damit für Enttäuschung bei Anlegern gesorgt. Gleichzeitig dürfte klargeworden sein, dass an den Börsen Übertreibungen stattfinden und gefeierte Werte schnell zu den Verlierern zählen können.

So weit ist es im Fall des FANG-Index jedoch nicht. Schließlich warten das Soziale Netzwerk Facebook, der Online-Händler Amazon und der Suchmaschinengigant Alphabet (Google) weiterhin mit beeindruckenden Wachstumszahlen auf. Selbst Netflix sollte man nach einem etwas schwächeren Quartalsausblick nicht gleich abschreiben. Zumal das Unternehmen mit den Ergebnissen für die Zeit zwischen Januar und März überzeugen konnte. 

Laut Unternehmensangaben vom 18. April konnte Netflix netto 6,74 Millionen neue Kunden gewinnen. Damit wurde ein neuer Rekord bei den Zuwächsen ausgewiesen. Insgesamt hat Netflix nun 81,5 Millionen Nutzer. Der Anteil der internationale User liegt bei 42 Prozent. Allerdings rechnet Netflix für das zweite Quartal lediglich mit rund 2,5 Millionen neuen Nutzern, so dass Investoren fürchten müssen, dass das Wachstum ins Stocken geraten könnte. Gleichzeitig dürften sie die ausufernden Kosten für eigene Serien- oder Filmproduktionen und die Angriffe von Konkurrenten wie Amazon im Blick behalten. 

Die gute Nachricht für Investoren ist jedoch, dass im FANG-Index auch auf Amazon vertreten ist und damit die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, auf das eines der Unternehmen zu setzen, das zukünftig den Internetfernseh-Markt beherrschen dürfte. Es ist jedoch nicht nur das zukünftige Fernsehen, das die FANG-Unternehmen im Blick haben. Sie beeinflussen immer mehr unser reales Leben und wachsen seit Jahren rasant. Welchen Stellenwert diese Unternehmen für die US-Wirtschaft und die weltweiten Aktienmärkte haben, zeigt ein Blick auf ihren Börsenwert. Gemeinsam kommen sie auf eine Marktkapitalisierung von über 1 Bio. Euro und damit ungefähr so viel wie alle 30 DAX -Werte zusammen. 

Spekulative Anleger, die steigende Kurse des FANG-Index erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DL1716) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,54, die Knock-Out-Schwelle bei 90,00 Punkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DL1722, aktueller Hebel 3,21; Knock-Out-Schwelle bei 130,00 Punkte) auf fallende Kurse des FANG-Index setzen.

Stand: 21.04.2016 

© Deutsche Bank AG 2016
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.

Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Große Gallusstraße 10-14, 60311 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.

Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.


(22.04.2016)

© Deutsche Bank AG -
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung. Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.

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    Börsianer dürften sich auch fragen, was aus den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) geworden ist. Jahrelang wurde um das Akronym BRIC ein großer Hype veranstaltet. Es herrschte geradezu Goldgräberstimmung. Investorengelder flossen in verschiedene Anlagevehikel, die sich mit dem Thema BRIC beschäftigten. Die Emerging Markets hatten in den vergangenen Jahren viel von ihrem Glanz verloren und damit für Enttäuschung bei Anlegern gesorgt. Gleichzeitig dürfte klargeworden sein, dass an den Börsen Übertreibungen stattfinden und gefeierte Werte schnell zu den Verlierern zählen können.

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