Daimler: Die Welt ist nicht genug! (Christian-Hendrik Knappe)
Bild: © www.shutterstock.com, Daimler Headquarter, Mercedes, Stern, Stuttgart Frank Gaertner /
Daimler Headquarter, Mercedes, Stern, Stuttgart Frank Gaertner /
Autor:
Christian-Hendrik Knappe
Deutsche Bank, X-markets, Produkt-Spezialist https://www.xmarkets.db.com/DE
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08.04.2016,
3395 Zeichen
Frühere Erfolge sind an den Börsen meist nur wenig wert. Das könnte nun auch Daimler zu spüren bekommen. Allerdings haben die Schwaben noch einige Asse im Ärmel.
Das DAX -Unternehmen konnte zuletzt viele Erfolge einfahren. Die Pkw-Marke Mercedes-Benz verkürzte den Rückstand zu BMW in Sachen Autoabsätze. Damit bleibt die Rückeroberung der weltweiten Spitzenposition im Premiumsegment weiterhin im Blick. Wenn es um die Profitabilität des Autogeschäfts geht, haben die Schwaben den Münchner Konkurrenten 2015 bereits überflügelt.
Darüber hinaus hat Daimler im abgelaufenen Geschäftsjahr Bestwerte bei Absatz, Umsatz und Ergebnis erzielt. Dies hatte das Unternehmen bereits am 4. Februar im Zuge der Berichterstattung zum vierten Quartal und Gesamtjahr 2015 bekannt gegeben sowie auf der Hauptversammlung in dieser Woche bestätigt. Für 2016 wurden weitere Umsatz- und Ergebnisverbesserungen angekündigt. Trotzdem hielt sich der Jubel der Anleger zuletzt in Grenzen.
Schließlich haben sich die Marktaussichten für die weltweiten Autobauer nach Jahren des Booms zuletzt etwas eingetrübt. Die rückläufige Wachstumsdynamik der chinesischen Wirtschaft dürfte dem inzwischen weltgrößten Automarkt schaden. Gleichzeitig hinterlässt der Abgas-Skandal bei Volkswagen auch bei anderen deutschen Autobauern gewisse Spuren, insbesondere in den USA, wo „Dieselgate“ seinen Anfang nahm:
Wie Mercedes-Benz USA am 1. April mitteilte, sanken die Autoverkäufe im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zwischen Januar und März 2016 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 3 Prozent auf 75.769. Allerdings konnte Dietmar Exler, Chef von Mercedes-Benz USA, auch ein wenig beschwichtigen. In diesem Jahr werden mindestens neun Modelle auf den Markt kommen. Auf diese Weise soll ein weiteres Rekordjahr erreicht werden.
Während der Schwung bei den Autoabsätzen abnehmen könnte, besteht die Gefahr, dass steigende Kosten der Profitabilität einen Schlag versetzen. Als Lehre aus dem VW-Abgas-Skandal dürften die Regulierungsbehörden weltweit strengere Umweltauflagen beschließen. Die Autohersteller müssten ihre zukünftigen Flotten mit entsprechendem Aufwand nachrüsten. Darüber hinaus erfordern Trends wie Elektromobilität, selbstfahrende Autos oder die zunehmende Vernetzung von Fahrzeugen höhere Investitionen. Dabei sind die traditionellen Autohersteller gehörig unter Druck geraten.
Der kalifornische Elektrowagenbauer Tesla Motors hat gerade sein Model 3 vorgestellt und damit für Furore gesorgt. Ein weiterer Grund, warum die großen Automobilkonzerne beim Thema Elektromobilität unter Druck geraten sind, möglichst schnell nachzuziehen. Wenn es um die Vernetzung des Autos oder selbstfahrende Fahrzeuge geht, dann müssen sich Daimler & Co in Zukunft mit US-Technologie-Unternehmen wie Google oder Apple auseinandersetzen. Und diese haben es sich vorgenommen, die Autobranche ordentlich durcheinanderzuwirbeln.
Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Daimler-Aktie erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DL1KCH) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,27; die Knock-Out-Schwelle bei 43,90 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN XM96AV, aktueller Hebel 3,42; Knock-Out-Schwelle bei 73,20 Euro) auf fallende Kurse der Daimler-Aktie setzen.
Stand: 07.04.2016
(08.04.2016)
© Deutsche Bank AG -
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.
Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.
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Darüber hinaus hat Daimler im abgelaufenen Geschäftsjahr Bestwerte bei Absatz, Umsatz und Ergebnis erzielt. Dies hatte das Unternehmen bereits am 4. Februar im Zuge der Berichterstattung zum vierten Quartal und Gesamtjahr 2015 bekannt gegeben sowie auf der Hauptversammlung in dieser Woche bestätigt. Für 2016 wurden weitere Umsatz- und Ergebnisverbesserungen angekündigt. Trotzdem hielt sich der Jubel der Anleger zuletzt in Grenzen.
Schließlich haben sich die Marktaussichten für die weltweiten Autobauer nach Jahren des Booms zuletzt etwas eingetrübt. Die rückläufige Wachstumsdynamik der chinesischen Wirtschaft dürfte dem inzwischen weltgrößten Automarkt schaden. Gleichzeitig hinterlässt der Abgas-Skandal bei Volkswagen auch bei anderen deutschen Autobauern gewisse Spuren, insbesondere in den USA, wo „Dieselgate“ seinen Anfang nahm:
Wie Mercedes-Benz USA am 1. April mitteilte, sanken die Autoverkäufe im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zwischen Januar und März 2016 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 3 Prozent auf 75.769. Allerdings konnte Dietmar Exler, Chef von Mercedes-Benz USA, auch ein wenig beschwichtigen. In diesem Jahr werden mindestens neun Modelle auf den Markt kommen. Auf diese Weise soll ein weiteres Rekordjahr erreicht werden.
Während der Schwung bei den Autoabsätzen abnehmen könnte, besteht die Gefahr, dass steigende Kosten der Profitabilität einen Schlag versetzen. Als Lehre aus dem VW-Abgas-Skandal dürften die Regulierungsbehörden weltweit strengere Umweltauflagen beschließen. Die Autohersteller müssten ihre zukünftigen Flotten mit entsprechendem Aufwand nachrüsten. Darüber hinaus erfordern Trends wie Elektromobilität, selbstfahrende Autos oder die zunehmende Vernetzung von Fahrzeugen höhere Investitionen. Dabei sind die traditionellen Autohersteller gehörig unter Druck geraten.
Der kalifornische Elektrowagenbauer Tesla Motors hat gerade sein Model 3 vorgestellt und damit für Furore gesorgt. Ein weiterer Grund, warum die großen Automobilkonzerne beim Thema Elektromobilität unter Druck geraten sind, möglichst schnell nachzuziehen. Wenn es um die Vernetzung des Autos oder selbstfahrende Fahrzeuge geht, dann müssen sich Daimler & Co in Zukunft mit US-Technologie-Unternehmen wie Google oder Apple auseinandersetzen. Und diese haben es sich vorgenommen, die Autobranche ordentlich durcheinanderzuwirbeln.
Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Daimler-Aktie erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DL1KCH) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,27; die Knock-Out-Schwelle bei 43,90 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN XM96AV, aktueller Hebel 3,42; Knock-Out-Schwelle bei 73,20 Euro) auf fallende Kurse der Daimler-Aktie setzen.
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Schließlich haben sich die Marktaussichten für die weltweiten Autobauer nach Jahren des Booms zuletzt etwas eingetrübt. Die rückläufige Wachstumsdynamik der chinesischen Wirtschaft dürfte dem inzwischen weltgrößten Automarkt schaden. Gleichzeitig hinterlässt der Abgas-Skandal bei Volkswagen auch bei anderen deutschen Autobauern gewisse Spuren, insbesondere in den USA, wo „Dieselgate“ seinen Anfang nahm:
Wie Mercedes-Benz USA am 1. April mitteilte, sanken die Autoverkäufe im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zwischen Januar und März 2016 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 3 Prozent auf 75.769. Allerdings konnte Dietmar Exler, Chef von Mercedes-Benz USA, auch ein wenig beschwichtigen. In diesem Jahr werden mindestens neun Modelle auf den Markt kommen. Auf diese Weise soll ein weiteres Rekordjahr erreicht werden.
Während der Schwung bei den Autoabsätzen abnehmen könnte, besteht die Gefahr, dass steigende Kosten der Profitabilität einen Schlag versetzen. Als Lehre aus dem VW-Abgas-Skandal dürften die Regulierungsbehörden weltweit strengere Umweltauflagen beschließen. Die Autohersteller müssten ihre zukünftigen Flotten mit entsprechendem Aufwand nachrüsten. Darüber hinaus erfordern Trends wie Elektromobilität, selbstfahrende Autos oder die zunehmende Vernetzung von Fahrzeugen höhere Investitionen. Dabei sind die traditionellen Autohersteller gehörig unter Druck geraten.
Der kalifornische Elektrowagenbauer Tesla Motors hat gerade sein Model 3 vorgestellt und damit für Furore gesorgt. Ein weiterer Grund, warum die großen Automobilkonzerne beim Thema Elektromobilität unter Druck geraten sind, möglichst schnell nachzuziehen. Wenn es um die Vernetzung des Autos oder selbstfahrende Fahrzeuge geht, dann müssen sich Daimler & Co in Zukunft mit US-Technologie-Unternehmen wie Google oder Apple auseinandersetzen. Und diese haben es sich vorgenommen, die Autobranche ordentlich durcheinanderzuwirbeln.
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Stand: 07.04.2016
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