24.11.2015, 2871 Zeichen
Noch nicht allzu lange her ist der geplatzte Übernahmeversuch von Potash, der zum Absturz der K+S-Aktie geführt hat. Der Vorstand des Kasseler Traditionsunternehmens hatte sich erfolgreich gegen die Übernahme gewehrt und gleichzeitig seinen Aktionären kräftige Kursverluste beschert. K+S bleibt nun selbstständig, zumindest bis auf weiteres. Ob sich in nächster Zeit nochmal ein Kaufinteressent meldet, bleibt abzuwarten, denn jedem Interessenten dürfte nun klar sein, dass man bei K+S nur mit einer feindlichen Übernahme zum Zuge kommen könnte.
Übernahmephantasie war gestern
Die Übernahmephantasie, die den Kurs bis an die 38-Euro-Marke gehievt hat, ist daher verflogen und dürfte auch nicht so schnell zurückkehren. Der Absturz der K+S-Aktie auf 24 Euro liefert dafür ein deutliches Zeugnis. Nun steht das Alltagsgeschäft wieder im Fokus und das ist derzeit kein Zuckerschlecken. Auf dem Düngemittelmarkt für Kali herrscht wieder Preisdruck, verursacht durch eine schwache Nachfrage und ein Überangebot. Dies veranlasste einige Mitbewerber von K+S bereits zu Gewinnwarnungen und auch K+S senkte die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr leicht ab.
Salzgeschäft auf Kurs
Das Kaligeschäft ist für K+S zwar der wichtigste Unternehmensteil, doch oft wird vergessen, dass die Salzsparte, mit der K+S Weltmarktführer ist, derzeit sehr gut läuft. Im Rahmen der Strategie „Salz 2020“ soll der operative Gewinn bis 2020 auf 250 Mio. Euro ansteigen. Auch die Dividendenpolitik der nächsten Jahre wurde festgezurrt. So sollen 40 bis 50 Prozent des Gewinns künftig an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Nach dem Kurssturz der Aktie offeriert K+S eine mit 4,5 Prozent sehr hohe Dividendenrendite. Dies sollte sich stützend auf den Kurs auswirken.
Achten Sie bei der K+S-Aktie auf den Widerstand bei 25,00 Euro!
Aus charttechnischer Sicht befindet sich die K+S-Aktie seit dem Absturz vom 5. Oktober in einer Bodenbildungsformation zwischen 22,50 und 25,00 Euro. Neuer Schwung ist erst nach einem Ausbruch aus diesem Seitwärtsintervall zu erwarten. Immerhin wurde in der letzten Woche der steile Abwärtstrend durchbrochen. Das ist ein Indiz für eine fortschreitende Stabilisierung der K+S-Aktie, die sich nun eher wieder nach oben orientieren könnte.
Fazit
K+S steht nach dem Absturz unter Druck. Größtes Risiko ist eine weitere Abkühlung des Kalimarktes. Auf der anderen Seite ist die Aktie mit dem aktuellen Kurs auf einem interessanten Bewertungsniveau angelangt und kann mit einer attraktiven Dividendenrendite punkten. Durch das Investment in ein Bonuszertifikat können Sie davon mit Risikopuffer profitieren. Die genauen Orderdetails für das Zertifikat (realistische Gewinnchance 21%) finden Sie in der aktuellen Ausgabe meines Premium-Börsenmagazins DaxVestor.
Erfolgreiche Investments,
Ihr Stefan Böhm
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Wiener Börse Party #1091: ATX nach weiterem Rekord etwas schwächer, FACC und Wienerberger gesucht, Christian Hromatka läutet die Bell
K+S
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