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RWE: Es geht drunter und drüber (Ivan Tomasevic, Marc Schmidt)

Bild: © Aussendung, RWE weiht gemeinsam mit Partner Ladepunkt für Elektroautos auf den Färöer-Inseln ein.

Autor:
Marc Schmidt

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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02.09.2015, 2059 Zeichen

Die schwächelnden deutschen Energieversorger RWE (WKN 703712) und E.ON (WKN ENAG99) kommen derzeit einfach nicht zur Ruhe. Vor allem bei RWE geht es derzeit scheinbar drunter und drüber. Nach schwachen Halbjahreszahlen folgt nun der Abstieg aus dem EuroStoxx 50. Gleichzeitig muss man schon seit geraumer Zeit den Gürtel enger schnallen, eventuell auch ein weiteres Mal bei der Dividende. Doch so leicht wollen es die Kommunen den Essenern da nicht machen.

Zudem berichtet „Reuters“ nun, dass die Bundesregierung die Energiekonzerne für Abriss- und Entsorgungskosten von Kernkraftwerken ihrer Atomtöchter per Gesetz in Haftung nehmen möchte. Solche Negativschlagzeilen waren dafür verantwortlich, dass RWE und E.ON am Mittwoch ein weiteres Mal am DAX-Ende zu finden waren. Die Papiere der Essener notierten dabei so tief wie seit fast einem Viertel Jahrhundert nicht mehr. Dabei lässt das schwache Gesamtmarktumfeld mit den chinesischen Wachstumssorgen derzeit ohnehin keine Erholungsrallye der Versorgertitel zu.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Während sich Investoren derzeit angesichts der Marktturbulenzen ohnehin mit Aktieninvestments schwertun, fällt es einem bei den Versorgertiteln im DAX besonders schwer Kurspotenziale auszumachen. Wer jedoch besonders mutig ist und sogar gehebelt auf steigende Kurse der RWE-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN DG6JFQ ins Auge fassen. Shorties könnten wiederum auf das Hebelprodukt mit der WKN DG6QX0 setzen.

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