27.03.2015, 3483 Zeichen
Für 2014 wird Nordex noch keine Dividende ausschütten. Doch im kommenden Jahr könnte es beim Hamburger Windturbinenhersteller dank des jüngsten Wachstumskurses möglicherweise zum ersten Mal in der Firmengeschichte so weit sein.
Im Zuge der jüngsten Bilanzpressekonferenz und der Präsentation der endgültigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2014 am 23. März versprach Finanzchef Bernard Schäferbarthold den Anteileignern, dass man Anfang 2016 eine Ausschüttung prüfen werde. Gleichzeitig werden die Dividendenzahlungen ein Stück wahrscheinlicher, da sich Nordex selbst in Bezug auf die mittelfristigen Ziele optimistischer als noch im Herbst 2014 zeigte. Bei der Vorstellung der mittelfristigen Ziele am 24. September hatte sich Nordex vorgenommen, im Jahr 2017 mehr als 2 Mrd. Euro umzusetzen und die EBIT-Marge auf 7 bis 8 Prozent zu steigern. Doch schon für 2015 geht das Management um Vorstandschef Jürgen Zeschky von konzernweiten Erlösen von 1,9 bis 2,1 Mrd. Euro aus. Die EBIT-Marge soll wiederum auf 5 bis 6 Prozent ansteigen. Daher soll die Mittelfristplanung laut Zeschky im Laufe dieses Jahres aktualisiert werden.
2014 hatte Nordex die Umsätze im Vorjahresvergleich noch um 21 Prozent auf 1,73 Mrd. Euro gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich um 76 Prozent auf 78,0 Mio. Euro, während der Konzerngewinn auf 39,0 Mio. Euro nahezu vervierfacht werden konnte. Außerdem schaffte es Nordex im Vorjahr den Auftragseingang um knapp 17 Prozent auf 1,75 Mrd. Euro und damit leicht über den eigenen Erwartungen zu steigern. Schließlich erhöht sich durch die anhaltend positive „Book-to-bill“-Quote der fest finanzierte Auftragsbestand zum Bilanzstichtag weiter auf 1,46 Mrd. Euro.
Während sich Nordex nun schon seit einiger Zeit über eine gute Auftragsentwicklung freuen kann, ging es zu Beginn dieses Jahres nahtlos weiter. Auf Unternehmensseite freute man sich zuletzt ganz besonders über die weiter zunehmende Nachfrage für die Schwachwindturbine N131/3000 der Generation Delta in den ersten Wochen dieses Jahres. Laut Konzernangaben vom 20. März hätten Kunden aus Finnland und Deutschland feste Bestellungen über insgesamt 26 Anlagen und damit 78 MW Gesamtleistung des jüngsten Produkts platziert.
Allerdings sah es bei Nordex zuletzt nicht immer so rosig aus. Das Unternehmen hat sich mittlerweile von den eigenen Problemen erholt. Dabei drohte man sich mit dem Ausbau des Geschäfts in den USA und China sowie mit Plänen für Offshore-Windturbinen zu übernehmen. Gleichzeitig hatte unter anderem die Bundesregierung einige Ziele beim Ausbau Erneuerbarer Energien gesenkt und damit für Unsicherheiten in Sachen Förderung der Windkraft gesorgt. Auch wenn Nordex die Krise nun hinter sich gelassen hat und optimistisch in die Zukunft blickt, bleibt es abzuwarten, wie viel Kurspotenzial die im TecDAX notierte Aktie tatsächlich noch mitbringt, nachdem es in den vergangenen rund zwei Jahren steil nach oben ging und die Bewertung dabei deutlich angestiegen ist.
Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Nordex-Aktie erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN XM0ETS) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,21, die Knock-Out-Schwelle bei 14,35 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN XM1Q6N, aktueller Hebel 2,95; Knock-Out-Schwelle bei 22,45 Euro) auf fallende Kurse der Nordex-Aktie setzen.
© Deutsche Bank AG -
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.
Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.
Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.
Wiener Börse Party #1071: ATX korrigiert, Addiko Bank sehr stark und Bajaj Mobility nun auch börslich offiziell, heute Auftakt zum ZFA-20er
Nordex
Uhrzeit: 22:59:46
Veränderung zu letztem SK: 1.21%
Letzter SK: 32.20 ( -0.31%)
TECDAX Letzter SK: 32.20 ( 0.45%)
Bildnachweis
Aktien auf dem Radar:voestalpine, AT&S, Andritz, RHI Magnesita, Austriacard Holdings AG, Pierer Mobility, Rosgix, Addiko Bank, CA Immo, Rosenbauer, FACC, Lenzing, OMV, EVN, Mayr-Melnhof, Wolford, Zumtobel, Gurktaler AG Stamm, Gurktaler AG VZ, Polytec Group, RBI, VIG, Wienerberger, Amag, UBM, Palfinger, EuroTeleSites AG, Oberbank AG Stamm, BKS Bank Stamm, Josef Manner & Comp. AG, SW Umwelttechnik.
Random Partner
Addiko Group
Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.
>> Besuchen Sie 61 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Latest Blogs
» Wiener Börse Party #1071: ATX korrigiert, Addiko Bank sehr stark und Baj...
» Österreich-Depots: Wieder Rekord bei Stockpicking Österreich (Depot Komm...
» Börsegeschichte 13.1.: Bitte wieder so wie 1997 (Börse Geschichte) (Börs...
» Nachlese: Bundesfinanzierungsagentur holt internationalen IR-Preis nach ...
» In den News: Agrana-Zahlen, Pierer Mobility nun Bajaj Mobility, Post kau...
» Wiener Börse zu Mittag etwas leichter: Erste Group, Austriacard und Bawa...
» Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. Christian Schreckeis OeBFA, Peter Brezi...
» ATX-Trends: AT&S, DO & CO, EVN, Post ...
» Österreich-Depots: Stockpicking Österreich auf weiterem High (Depot Komm...
Useletter
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Runplugged
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
- Neue Bilder: Michael Mayer, Viktoria Gass, Marija...
- Wiener Börse: ATX büßt am Dienstag 0,55 Prozent ein
- Wiener Börse Nebenwerte-Blick: Gurktaler-Aktie am...
- Wiener Börse Party #1071: ATX korrigiert, Addiko ...
- Wie Wolford, Gurktaler AG Stamm, Addiko Bank, Pol...
- Wie RBI, Wienerberger, VIG, Lenzing, CA Immo und ...
Featured Partner Video
BörseGeschichte Podcast: Michael Buhl vor 10 Jahren zum ATX-25er
Der ATX wurde dieser Tage 35. Rund um "25 Jahre ATX" haben wir im Dezember 2015 und Jänner 2016 eine grossangelegte Audioproduktion mit dem Ziel einer Fest-CD gemacht, die auch auf Audible als Hörb...
Books josefchladek.com
Michael Rathmayr
Remedy
2025
Nearest Truth
Ray K. Metzker
City Lux
2025
Ludion Publishers
Livio Piatti
zooreal
2003
Kontrast Verlag
