04.03.2015, 3625 Zeichen
Am 9. März ist es so weit. An diesem Tag möchte Apple der Weltöffentlichkeit neue Produkte vorführen. Während beim Konzern mit dem Apfel im Logo, wie immer im Vorfeld einer solchen Produktpräsentation, sehr viel Geheimniskrämerei betrieben wird, hat die Konkurrenz bereits die diesjährige Mobilfunkmesse „Mobile World Congress“ in Barcelona für einen Großangriff genutzt. Trotzdem wird man sich beim teuersten Unternehmen der Welt wohl kaum eingeschüchtert zeigen. Auch weil Apple mit einem eigenen E-Auto ein weiteres Ass aus dem Ärmel zaubern könnte.
Nach guter alter Tradition hat Apple auch dieses Mal nicht verraten, was man genau vorstellen möchte. Doch es wäre schon eine große Sensation, wenn es sich nicht um die für das Frühjahr 2015 angekündigte „Apple Watch“ handeln würde. Zudem wäre es die Zeit im Jahr für neue iPad-Modelle. Während Apple zuletzt jedoch rückläufige Absätze bei seinen Tablet-PCs verbuchen musste, dürfte der Fokus auf der ersten Apple-Smartwatch liegen und darauf, wie zum Beispiel das Problem mit dem häufigen Aufladen der Armbanduhr gelöst wird.
Genauso wie bei den Smartphones wird man es auch bei den Smartwatches in erster Linie mit Samsung als Konkurrenten zu tun bekommen. Schließlich kamen die Südkoreaner 2014 laut Zahlen der Smartwatch Group auf einen Marktanteil von 23 Prozent. Weitere bekannte Hersteller wie Lenovo/Motorola, LG oder Sony kamen auf Marktanteile von 10, 7 bzw. 6 Prozent. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 6,8 Millionen Smartwatches mit einem gesamten Marktwert von 1,29 Mrd. US-Dollar verkauft. Das Marktwachstum gegenüber 2013 lag damit bei 82 Prozent. Der durchschnittliche Verkaufspreis fiel jedoch um 16 Prozent auf 225 US-Dollar. Es ist aber davon auszugehen, dass sich Apple wie auch bei den Computer-Handys am oberen Ende des Preissegments positionieren wird.
Apple muss sich aber nicht nur bei den intelligenten Armbanduhren auf einen harten Konkurrenzkampf einstellen. Neben den neuen Vorzeige-Smartphones „Galaxy S6“ und „Galaxy S6 Edge“ geht Samsung genauso wie Apple mit einem eigenen Bezahlsystem an den Start. Allerdings dürfte Apple auch mit diesem Gegenwind fertig werden können. Immerhin hat es das Unternehmen im Schlussquartal 2014 trotz der bereits bestehenden Konkurrenzsituation geschafft, neue Verkaufsrekorde beim iPhone zu erreichen. Laut Unternehmensangaben vom 28. Januar erzielte Apple sogar einen Gewinn in Höhe von 18,0 Mrd. US-Dollar und damit den höchsten Quartalsgewinn in der Geschichte.
Die durch das beeindruckende Weihnachtsquartal ausgelöste Euphorie führte zuletzt dazu, dass Apple an der Börse mehr als 750 Mrd. US-Dollarwert war. Und von hier aus ist die Billionengrenze gar nicht mehr so weit weg. Sollten dann auch noch die Spekulationen um ein eigenes Elektroauto aus dem Haus Apple anhalten, könnte auch die jüngste Kursrallye der Apple-Aktie weitergehen. Schließlich waren es die Berichte des „Wall Street Journal“ und von „Bloomberg“ vom 13. Februar, die dafür gesorgt hatten, dass die ganze Welt nun über das Projekt mit dem Codenamen „Titan“, im Zuge dessen Apple ein Elektroauto entwickeln würde, spricht.
Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Apple-Aktie erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKNDT7YMP) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,21, die Knock-Out-Schwelle bei 93,65 US-Dollar. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN XM1JAQ, aktueller Hebel 3,21; Knock-Out-Schwelle bei 160,35 US-Dollar) auf fallende Kurse der Apple-Aktie setzen.
Stand: 03.03.2015
© Deutsche Bank AG -
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.
Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.
Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.
Wiener Börse Party #1128: ATX am Gründonnerstag rot, Extremes zu AT&S und RBI, dazu Input zu Edda Vogt und New Orders ab Dienstag
Apple
Uhrzeit: 14:37:04
Veränderung zu letztem SK: -0.45%
Letzter SK: 220.75 ( 2.90%)
Bildnachweis
Aktien auf dem Radar:UBM, Agrana, CA Immo, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Zumtobel, Frequentis, Rosgix, EVN, ATX, ATX Prime, ATX TR, Porr, Bawag, ATX NTR, Erste Group, VIG, Uniqa, Österreichische Post, Polytec Group, Lenzing, Addiko Bank, Andritz, AT&S, DO&CO, FACC, Palfinger, Bajaj Mobility AG, RBI, SBO, Strabag.
Random Partner
Vontobel
Als internationales Investmenthaus mit Schweizer Wurzeln ist Vontobel auf die Bereiche Private Clients und Institutional Clients spezialisiert. Der Erfolg in diesen Bereichen gründet auf einer Kultur der Eigenverantwortung und dem Bestreben, die Erwartungen der Kundinnen und Kunden zu übertreffen.
>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Latest Blogs
» Nachlese: Thomas Winkler, Dorothee Bauer (audio cd.at)
» News zu Andritz, Wiener Börse und ein Spoiler zum börsefreien Karfreitag...
» ATX am Gründonnerstag im Minus – AT&S feiert All-Time-High und die Börse...
» Wiener Börse Party #1128: ATX am Gründonnerstag rot, Extremes zu AT&S un...
» Wiener Börse am Vormittag deutlich leichter: Agrana, Verbund und Polytec...
» Edda Vogt: 25 Jahre bei der Deutsche Börse und warum Finanzbildung keine...
» Österreich-Depots: Feiner April-Start (Depot Kommentar)
» Börsegeschichte 1.4.: Bitte wieder so wie im Horrorjahr 2008 (Börse Gesc...
» Nachlese: Alexander von Schirmeister Nomentia, Cyan, Thomas Winkler UBM ...
» PIR-News: Research zu Porr (Christine Petzwinkler)
Useletter
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Runplugged
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
- Nachlese: Thomas Winkler, Dorothee Bauer (audio c...
- #gabb Jobradar: Post, Verbund, Bawag (#gabb Radar)
- News zu Andritz, Wiener Börse und ein Spoiler zum...
- ATX am Gründonnerstag im Minus – AT&S feiert All-...
- Wiener Börse Party #1128: ATX am Gründonnerstag r...
- Jumping the ship bei wikifolio 02.04.26: Palantir
Featured Partner Video
Börsepeople im Podcast S23/24: Melanie Steiner
Melanie Steiner ist Verkaufsleiterin Wohnbau bei der Strabag Real Estate und der Mischek Bauträger GmbH. Wir sprechen über eine lange Karriere in der Branche, über die wilden 90er als Maklerin, übe...
Books josefchladek.com
Olga Ignatovich
In the Shadow of the Big Brother
2025
Arthur Bondar Collection WWII
Jack Davison
13–15 November. Portraits: London
2026
Helions
Tehching Hsieh
One Year Performance 1978–1979
2025
Void
Marcel Natkin (ed.)
Le nu en photographie
1937
Éditions Mana
Pedro J. Saavedra
Donde el viento da la vuelta
2023
Self published
