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Sanochemia: IR-Chefin Margarita Hoch im Abschieds-Interview

Margarita Hoch (Sanochemia Pharmazeutika AG), (© finanzmarktfoto.at/Martina Draper)   >> Öffnen auf photaq.com







23.12.2013

Margarita Hoch, 14 Jahre lang für die IR bei Sanochemia verantwortlich, geht in Vorruhestand. Im Fachheft 16 spricht sie u.a. über Börseplätze, Analysten, Krankheit und Wege, die nach Rom führen. 

Liebe Rita, jetzt sitzen wir hier im Dezember 2013 spontan in der Boltzmanngasse, weil Du mir gemailt hast, dass Du in Vorruhestand gehst. Da musste ich natürlich vorbeikommen. Sehr gut kann ich mich noch das IPO-Boomjahr 1999 erinnern, als plötzlich unglaublich viele Unternehmen und Personen, von denen man zuvor noch nie gehört …

Margarita Hoch: … genau, und eine davon war ich. Plötzlich war ich mittendrin in einer neuen spannenden Welt von Börse und Medien. Es hatte schon was für sich, auf einmal erster Ansprechpartner für die Presse zu sein. Du warst damals mein erster und wichtigster Medienkontakt. Und jetzt bist Du wohl auch mein letzter …

Da muss ich natürlich nochmal eine Seite machen. Stimmt, ich war damals u.a. Österreich-Korrespondent des Going-Public-Magazins in Deutschland, die wussten immer recht früh, wer an die Börse geht und so kam auch der Tipp „Sanochemia“. War guter Wissensvorsprung, ich hab damals ja auch für das WirtschaftsBlatt geschrieben.


Hoch: Keiner kannte den Kapitalmarkt so gut wie Du. Es gab ja wirklich nichts, was Du nicht wußtest. Hast mir auch gelernt, wie Medien „funktionieren“.

(rot werdend) Zuviel des Lobs, aber danke! Und „kannte“ … tja, heute wissen leider nur mehr Leute wie Bernanke oder Draghi, wohin die Märkte gehen. Also, Du bist kurz nach dem IPO zu Sanochemia gekommen. Was waren Deine Stationen 
davor?


Hoch: Ich war Produktmanager bei Schlumberger/Appelt im Lebensmittelbereich, damals für so exotische Produkte wie Susi Wan und Santa Maria Tex Mex. Weiters war ich auch lange in der Textilbranche. Aber ist es letztendlich nicht egal, ob man Pullover verkauft oder strategische Potenziale? Kommt irgendwie auf dasselbe hinaus.

Da geb ich Dir recht. Ihr seid jedenfalls als erstes österreichisches Unternehmen am Neuen Markt gestartet. Der Einstieg in die Yuppiewelt muss doch ganz wild gewesen sein, oder?

Hoch: Ja, die Wachstumsbörse Neuer Markt. Neben der Easdaq in Brüssel war das ja die einzige damals in Kontinentaleuropa, in punkto Aufbruchstimmung und Interesse für Kapitalmarkt war das einmalig. Jede Neuemission hat eine unbeschreibliche Euphorie entfacht Und dann eben wir, der erste Österreicher am Neuen Markt, das war schon etwas besonderes. Es war alles sehr schnelllebig, alle zeigten sich voll motiviert, egal, ob Unternehmen oder Investoren. Wir hatten tolle Roadshows und schnell gelernt, uns auf dem Börsenparkett zu bewegen. Es gab enormes Medieninteresse für Börse und Kapitalmarkt, man hatte auch Budgets, damals konnte man noch rundherum was machen, sogar ein Tennisturnier. Du hast es gewonnen (lacht).

Stolz ich war, würde Meister Yoda sagen. Aber die Party ging vorbei, der Neue Markt hatte ein Ablaufdatum und Ihr seid nach Wien gegangen.

Hoch: Ja, wir die abtrünnigen Auslandsösterreicher, die Aktionäre wollten uns alllerdings unbedingt auf dem Heimmarkt sehen, die Presse auch. Im Februar 2010 war es endlich soweit.

Das Fachheft 16 im Fast Forward Modus

 

Zuletzt ist mir Sanochemia mit einer im Vergleich unglaublich hohen Frauen-Quote aufge­fallen.

Hoch: Die Frauenquote ist mit 57 Prozent hoch bei Sanochemia. Bei uns gibt es tatsächlich immer mehr Frauen in der Führungsetage und das nicht nur, weil das eine Forderung im EU-Parlament war. Die F&E-Leiterin, die Werksdirektorin Neufeld, zwei Damen im Aufsichtsrat – qualifizierte Frauen werden von Sanochemia auch besonders unterstützt, denn ohne Förderer im Unternehmen geht es nicht. Es geht letztendlich um Vereinbarkeit von Karriere und Familie.

Ich finde das toll, im Rückblick: Was war die Witzigste, an das Du Dich in diesem Job erinnern kannst?

Hoch: Nachdem ich ziemlich kurzsichtig bin, passieren hin und wieder die herrlichsten Tippfehler, zb. ein großer Auftritt in Frankfurt, meine Präsentation begann mit: Sanochemia – das Parmaunternehmen aus Österreich. Es gab natürlich großes Gelächter. Denkt die schon in der Früh an den Parmaschinken? Oder: Aha, umgesattelt auf Parmaschinken? 
Witzig war auch noch eine ziemlich legendäre Zugpräsentation. Das machten wir einfach um die Zeit zu nützen auf einer Fahrt nach Linz, das hat Manfred Schmirl von der Capital Bank organisiert. Unser Beamer ist jedoch ständig heißgelaufen, und wir mußten diesen immer zum Abkühlen aus dem Fenster halten. Ja, man muss sich nur zu helfen ­wissen.

 

  22 Bilder: Margarita Hoch (Sanochemia Pharmazeutika AG) im Interview


Und Du hast mir im Vorgespräch gesagt, dass es auch Rückschläge gab in deinem Leben …

Hoch: Ja, ich war zwischenzeitlich an Krebs erkrankt, da wird einem bewusst, dass das Leben auch andere Wertigkeiten hat als den Aktienkurs. Es hat in dieser Zeit alles sehr viel Kraft gekostet, die Roadshows zum Beispiel.Da erinnere ich mich an Peter Zahn (L&S), der dann immer sein Auto so geparkt hat, dass ich mich zwischendurch kurz ausruhen konnte, wenns es gar nicht mehr ging. Aber ich habe mich auch gleich von Anfang an gut organisiert und dank meiner Wegbegleiter in der damaligen Zeit war alles gut zu bewältigen.

Meine Bewunderung für diesen Kraftakt, es wussten ja nicht viele. Generell zu den KollegInnen bei anderen Unternehmen: Gibt es Unternehmen bzw. Menschen, mit denen Du Dich besonders oft ausgetauscht hast?

Hoch: Ich habe in diesem Job ganz viele wunderbare Menschen getroffen! Sei es jetzt in meiner Firma, eine nette Kollegenschaft, auch Freunde fürs Leben, Chefs mit denen man gut auskommen kann. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass es so viele Menschen gibt, die über Mobbing klagen. Auch die C.I.R.A. ist unbedingt zu erwähnen, das ist eine sehr engagierte und kompetente Community dort – der Austausch mit den Kollegen, die Workshops, das hat mir sehr viel gebracht. Besonders hervorheben möchte ich den jetzigen Chef Harald Hagenauer, der nicht nur enormes Fachwissen mitbringt, sondern auch die richtige Portion Humor und Schmäh hat und nicht alles so eng sieht. Von ganz früher her erinnere ich mich gerne an Max Höfferer, dem es nicht nur um den Kapitalmarkt ging, er war auch ein vehementer Verfechter von Wissensmanagement im Unternehmen.

Da hattet Ihr viel gemeinsam, Beko ist ja ein Monat nach Euch an den Neuen Markt gegangen. Und wie lief es mit Analysten? 

Hoch: Was soll man sagen, in diesem Bereich zeigt sich wie in keinem anderen, wie sich die Zeiten geändert haben. Man konnte sich früher der Coverage kaum erwehren, in guten Zeiten hatten wir zehn Analysten, gratis! Heute haben wir zwei, die wir bezahlen müssen. Viele Freunde hatte ich auch bei der RCB, erwähnen möchte ich gerne Klaus della Torre, der mit seiner Band oftmals für Schwung, Spass und Freude gesorgt hat auf den legendären Arlberg-Roadshows. In meiner Anfangszeit war aber auch die Börsenwelt noch in Ordnung. Mit dem Niedergang des Neuen Marktes blieb wahrlich kein Stein auf dem anderen.

Und was macht die Privatperson Rita Hoch in den kommenden Monaten? Auf was, für das Du zu wenig Zeit hattest, freust Du Dich besonders?

Hoch: Auf ganz vieles freu ich mich, vor allem auf die neue Freiheit! Keine Termine mehr, ich muss nun mein Leben nicht mehr nach dem Finanzkalender ausrichten. Ich freue mich auf Zeit für Freunde, Familie, Sport, meine neue Leidenschaft ist Golf. Weiters auf Konzerte, immer noch Blues und Jazz, Städtereisen. Ich liebe die Toskana, Italienisch lernen, und vieles mehr. Mindestens einmal im Jahr muss ich 
nach Rom.

 


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Fachheft 16, Seite 6: Sinnieren mit Heinz Karasek, Das Heinz, Bilder dazu unter http://finanzmarktfoto.at/page/index/870


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23.12.2013

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Liebe Rita, jetzt sitzen wir hier im Dezember 2013 spontan in der Boltzmanngasse, weil Du mir gemailt hast, dass Du in Vorruhestand gehst. Da musste ich natürlich vorbeikommen. Sehr gut kann ich mich noch das IPO-Boomjahr 1999 erinnern, als plötzlich unglaublich viele Unternehmen und Personen, von denen man zuvor noch nie gehört …

Margarita Hoch: … genau, und eine davon war ich. Plötzlich war ich mittendrin in einer neuen spannenden Welt von Börse und Medien. Es hatte schon was für sich, auf einmal erster Ansprechpartner für die Presse zu sein. Du warst damals mein erster und wichtigster Medienkontakt. Und jetzt bist Du wohl auch mein letzter …

Da muss ich natürlich nochmal eine Seite machen. Stimmt, ich war damals u.a. Österreich-Korrespondent des Going-Public-Magazins in Deutschland, die wussten immer recht früh, wer an die Börse geht und so kam auch der Tipp „Sanochemia“. War guter Wissensvorsprung, ich hab damals ja auch für das WirtschaftsBlatt geschrieben.


Hoch: Keiner kannte den Kapitalmarkt so gut wie Du. Es gab ja wirklich nichts, was Du nicht wußtest. Hast mir auch gelernt, wie Medien „funktionieren“.

(rot werdend) Zuviel des Lobs, aber danke! Und „kannte“ … tja, heute wissen leider nur mehr Leute wie Bernanke oder Draghi, wohin die Märkte gehen. Also, Du bist kurz nach dem IPO zu Sanochemia gekommen. Was waren Deine Stationen 
davor?


Hoch: Ich war Produktmanager bei Schlumberger/Appelt im Lebensmittelbereich, damals für so exotische Produkte wie Susi Wan und Santa Maria Tex Mex. Weiters war ich auch lange in der Textilbranche. Aber ist es letztendlich nicht egal, ob man Pullover verkauft oder strategische Potenziale? Kommt irgendwie auf dasselbe hinaus.

Da geb ich Dir recht. Ihr seid jedenfalls als erstes österreichisches Unternehmen am Neuen Markt gestartet. Der Einstieg in die Yuppiewelt muss doch ganz wild gewesen sein, oder?

Hoch: Ja, die Wachstumsbörse Neuer Markt. Neben der Easdaq in Brüssel war das ja die einzige damals in Kontinentaleuropa, in punkto Aufbruchstimmung und Interesse für Kapitalmarkt war das einmalig. Jede Neuemission hat eine unbeschreibliche Euphorie entfacht Und dann eben wir, der erste Österreicher am Neuen Markt, das war schon etwas besonderes. Es war alles sehr schnelllebig, alle zeigten sich voll motiviert, egal, ob Unternehmen oder Investoren. Wir hatten tolle Roadshows und schnell gelernt, uns auf dem Börsenparkett zu bewegen. Es gab enormes Medieninteresse für Börse und Kapitalmarkt, man hatte auch Budgets, damals konnte man noch rundherum was machen, sogar ein Tennisturnier. Du hast es gewonnen (lacht).

Stolz ich war, würde Meister Yoda sagen. Aber die Party ging vorbei, der Neue Markt hatte ein Ablaufdatum und Ihr seid nach Wien gegangen.

Hoch: Ja, wir die abtrünnigen Auslandsösterreicher, die Aktionäre wollten uns alllerdings unbedingt auf dem Heimmarkt sehen, die Presse auch. Im Februar 2010 war es endlich soweit.

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Zuletzt ist mir Sanochemia mit einer im Vergleich unglaublich hohen Frauen-Quote aufge­fallen.

Hoch: Die Frauenquote ist mit 57 Prozent hoch bei Sanochemia. Bei uns gibt es tatsächlich immer mehr Frauen in der Führungsetage und das nicht nur, weil das eine Forderung im EU-Parlament war. Die F&E-Leiterin, die Werksdirektorin Neufeld, zwei Damen im Aufsichtsrat – qualifizierte Frauen werden von Sanochemia auch besonders unterstützt, denn ohne Förderer im Unternehmen geht es nicht. Es geht letztendlich um Vereinbarkeit von Karriere und Familie.

Ich finde das toll, im Rückblick: Was war die Witzigste, an das Du Dich in diesem Job erinnern kannst?

Hoch: Nachdem ich ziemlich kurzsichtig bin, passieren hin und wieder die herrlichsten Tippfehler, zb. ein großer Auftritt in Frankfurt, meine Präsentation begann mit: Sanochemia – das Parmaunternehmen aus Österreich. Es gab natürlich großes Gelächter. Denkt die schon in der Früh an den Parmaschinken? Oder: Aha, umgesattelt auf Parmaschinken? 
Witzig war auch noch eine ziemlich legendäre Zugpräsentation. Das machten wir einfach um die Zeit zu nützen auf einer Fahrt nach Linz, das hat Manfred Schmirl von der Capital Bank organisiert. Unser Beamer ist jedoch ständig heißgelaufen, und wir mußten diesen immer zum Abkühlen aus dem Fenster halten. Ja, man muss sich nur zu helfen ­wissen.

 

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Hoch: Ja, ich war zwischenzeitlich an Krebs erkrankt, da wird einem bewusst, dass das Leben auch andere Wertigkeiten hat als den Aktienkurs. Es hat in dieser Zeit alles sehr viel Kraft gekostet, die Roadshows zum Beispiel.Da erinnere ich mich an Peter Zahn (L&S), der dann immer sein Auto so geparkt hat, dass ich mich zwischendurch kurz ausruhen konnte, wenns es gar nicht mehr ging. Aber ich habe mich auch gleich von Anfang an gut organisiert und dank meiner Wegbegleiter in der damaligen Zeit war alles gut zu bewältigen.

Meine Bewunderung für diesen Kraftakt, es wussten ja nicht viele. Generell zu den KollegInnen bei anderen Unternehmen: Gibt es Unternehmen bzw. Menschen, mit denen Du Dich besonders oft ausgetauscht hast?

Hoch: Ich habe in diesem Job ganz viele wunderbare Menschen getroffen! Sei es jetzt in meiner Firma, eine nette Kollegenschaft, auch Freunde fürs Leben, Chefs mit denen man gut auskommen kann. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass es so viele Menschen gibt, die über Mobbing klagen. Auch die C.I.R.A. ist unbedingt zu erwähnen, das ist eine sehr engagierte und kompetente Community dort – der Austausch mit den Kollegen, die Workshops, das hat mir sehr viel gebracht. Besonders hervorheben möchte ich den jetzigen Chef Harald Hagenauer, der nicht nur enormes Fachwissen mitbringt, sondern auch die richtige Portion Humor und Schmäh hat und nicht alles so eng sieht. Von ganz früher her erinnere ich mich gerne an Max Höfferer, dem es nicht nur um den Kapitalmarkt ging, er war auch ein vehementer Verfechter von Wissensmanagement im Unternehmen.

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Hoch: Was soll man sagen, in diesem Bereich zeigt sich wie in keinem anderen, wie sich die Zeiten geändert haben. Man konnte sich früher der Coverage kaum erwehren, in guten Zeiten hatten wir zehn Analysten, gratis! Heute haben wir zwei, die wir bezahlen müssen. Viele Freunde hatte ich auch bei der RCB, erwähnen möchte ich gerne Klaus della Torre, der mit seiner Band oftmals für Schwung, Spass und Freude gesorgt hat auf den legendären Arlberg-Roadshows. In meiner Anfangszeit war aber auch die Börsenwelt noch in Ordnung. Mit dem Niedergang des Neuen Marktes blieb wahrlich kein Stein auf dem anderen.

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Hoch: Auf ganz vieles freu ich mich, vor allem auf die neue Freiheit! Keine Termine mehr, ich muss nun mein Leben nicht mehr nach dem Finanzkalender ausrichten. Ich freue mich auf Zeit für Freunde, Familie, Sport, meine neue Leidenschaft ist Golf. Weiters auf Konzerte, immer noch Blues und Jazz, Städtereisen. Ich liebe die Toskana, Italienisch lernen, und vieles mehr. Mindestens einmal im Jahr muss ich 
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