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DAX stoppt Erholungsversuch, Infineon trotzt der negativen Marktstimmung (Gastautor, Christoph Scherbaum)

© Aussendung

Autor:
Christoph Scherbaum

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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Der Start in den heutigen Dienstaghandel fiel vielversprechend aus. In der Spitze legte der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) um 0,5 Prozent auf 13.139 Punkte zu. Allerdings drehte die Stimmung relativ schnell ins Negative.

Das war heute los. Ein Verantwortlicher war schnell gefunden: Der starke Euro. Dabei hatte die Euro-Stärke einen erfreulichen Hintergrund. Neben steigenden ZEW-Konjunkturerwartungen erreichten Anleger heute auch überraschend gute BIP-Daten aus Deutschland. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes wuchs die größte Volkswirtschaft Europas zwischen Juli und September im Vergleich zum Vorquartal um 0,8 Prozent.

Es war jedoch nicht nur der stärkere Euro, der Anlegern die Stimmung vermieste. Die Wall Street verzeichnete zu Beginn des Dienstaghandels deutliche Kursverluste und sorgte damit auch für Belastungen am deutschen Aktienmarkt.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX trotzte vor allem die Infineon-Aktie (WKN: 623100 / ISIN: DE0006231004) der negativen Gesamtmarktstimmung. Der Halbleiterkonzern hatte Quartalsergebnisse vorgelegt. Zwar wurde aufgrund eines schwachen US-Dollar im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 (Ende September) ein leichter Umsatzrückgang gegenüber dem Vorquartal ausgewiesen, dafür konnten andere Kennzahlen und der Ausblick überzeugen. In der Spitze kletterte die Infineon-Aktie um fast 6 Prozent in die Höhe.

Zu den Tagesverlierern gehörte unter anderem der Versorger RWE (WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129). In der Spitze büßte der Titel knapp 5 Prozent ein. Ein Grund dürften Gewinnmitnahmen nach den starken Quartalsergebnissen des Konzerns gewesen sein. Da der Titel in diesem Jahr die zweitbeste Performance unter den 30 DAX-Werten aufweist, erscheinen die Kursverluste weniger dramatisch.

Das steht morgen an. Zur Wochenmitte ist die Nachrichtenlage auf der Konjunkturseite hierzulande eher dünn. Anleger müssen nach Japan und in die USA blicken, um marktbewegende Neuigkeiten zu erfahren. In Japan werden die Daten zum BIP-Wachstum für das dritte Quartal veröffentlicht. Vor allem interessant, wenn man bedenkt, dass es einige teilweise heftige Kursbewegungen am japanischen Aktienmarkt waren, die in den vergangenen Tagen auch Börsianer hierzulande verunsichert hatten. In den USA gilt es wiederum auf neue Einzelhandelszahlen zu blicken. Zudem werden dort neue Inflationsdaten veröffentlicht.

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Disclaimer: © Deutsche Bank AG 2017 Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung. Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstr. 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen. Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.

(14.11.2017)


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