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ATX-Trends: FACC mit Zahlen, Do&Co mit News (Mario Tunkowitsch, Wiener Privatbank)

18.10.2017, 4756 Zeichen
  • Die jüngsten Rekorde an der Wall Street haben Europas Börsen am Dienstag keinen wirklichen Schwung verliehen. Die wichtigsten Indices beendeten den Tag mit fast unveränderten Notierungen. Neue Daten aus Deutschland und der Eurozone brachten keine Bewegung in den Handel. Das ZEW-Barometer für die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten konnte im Oktober zwar weiter zulegen, Volkswirte hatten jedoch mit einem stärkeren Plus gerechnet. Schwächste Branche waren die Rohstoffwerte, die in Summe knapp 1,4% abgaben. Zu den Gewinnern gehörten die Aktien von Medienunternehmen, Energieversorgern und Banken. In Zürich sorgte der Einstieg eines aktivistischen Aktionärs bei Credit Suisse   für ein Plus von mehr als 1,0%. Der Lebensmittelkonzern Danone  hatte im dritten Quartal ein unerwartet starkes Umsatzplus verzeichnet und rechnet nun mit einem höheren Gewinn im Gesamtjahr als bisher. Zum Schluss standen die Aktien fast 2,0% im Plus. Spitzenreiter im EuroStoxx waren die Aktien von Airbus  mit einem Anstieg um annähernd 5,0%. Der Flugzeughersteller hatte sich die Mehrheit an der C-Serie des kanadischen Herstellers Bombardier  gesichert, einer aussichtsreichen Produktreihe für Mittelstrecken. Erfreut nahmen Anleger auch das deutlich nach oben geschraubte Kursziel der US-Investmentbank Merrill Lynch für Infineon   auf. Die Aktie kletterte um rund 3,0% nach oben.
     
  • In Wien gab es weiter geringe Umsätze und einen impulsarmen Handel, der ATX endete leicht schwächer mit einem Minus von 0,1%. Zum Handelsschluss standen unter anderem Bankenwerte auf der Gewinnerseite, Erste Group schloss 1,4% höher, Raiffeisen gewann 1,3% dazu. Gesucht war Schoeller-Bleckmann mit einem Plus von 2,1%. Am stärksten war allerdings Semperit , hier gab es ein Kursplus von knapp 2,6%. Wolford zog ebenfalls um klare 2,0% an, der Strumpfhersteller setzt bei seinem Sparkurs vor allem auf den Jobabbau. RHI beendete den Handel 3,6% schwächer, die Aktien werden am 25. Oktober den letzten Tag an der Wiener Börse gehandelt. Wienerberger übernimmt einen rumänischen Ziegelproduzenten, schlussendlich schloss die Aktie nach einigem Auf und Ab 1,3% schwächer. Am Ende der Kurstafel rutschte Lenzing bei hohem Volumen 4,7% ab, neue Nachrichten, die diese Schwäche ausgelöst haben könnten, gab es allerdings nicht.
     
  • Fortgesetzt wurde die Rekordjagd an der Wallstreet, der Dow Jones Index nahm die nächste Tausendermarke und überschritt erstmals die Marke von 23.000 Punkten, konnte dieses Niveau aber nicht halten und schloss knapp darunter, allerdings mit neuem Höchststand. Gute Quartalszahlen und angehobene Ziele einiger Unternehmen sorgten am Dienstag für Rückenwind. Johnson & Johnson konnte positiv überraschen und legte 3,4% zu, noch bessere Zahlen präsentierte United Helath, hier gab es gar ein Plus von 5,5%. Dass in den Streit um die Krankenversicherung "Obamacare" überraschend neue Bewegung kommt, gab der Gesundheitsbranche Auftrieb. Die Quartalszahlen zweier Banken sorgten für unterschiedliche Resultate, Morgan Stanley konnte 0,4% zulegen, für Goldman Sachs ging es trotz guter Zahlen 2,6% bergab, hier hatte es allerdings im Vorfeld Kursgewinne gegeben.
     
  • Wenig Bewegung gab es beim Öl, WTI schloss nahezu unverändert, Brent legte 0,1% zu. Gold gab weiter ab und handelte gegen Abend bei rund 1.286 US-Dollar. Der Dollar konnte gegen den Euro weiter an Boden gutmachen, gegen Abend wurde der Greenback bei rund 1,176 gegen den Euro gehandelt.
     
  • Vorbörslich sind die europäischen Börsen unverändert indiziert. Die asiatischen Märkte schließen uneinheitlich. Von der Makroseite stehen einige US-Daten auf der Agenda, von der Unternehmensseite berichten heute noch in den USA Alcoa , American Express und eBay. In Österreich meldete FACC Ergebnisse (Details siehe unten).

Unternehmensnachrichten

FACC

Der heimische Zulieferer für die Flugzeugindustrie legte heute Morgen aufgrund des schiefen Geschäftsjahres die Ergebnisse für das erstes Halbjahr 2017/18 vor. Der Umsatz konnte dabei ggü. dem Vorjahr um 9,6% gesteigert werden auf €358,7Mio. Das EBIT lag bei €29,7Mio. nachdem im Vorjahr nach Abzug der Einmaleffekte eine schwarze Null verzeichnet wurde. Das Nettoergebnis lag bei €18,6Mio. nach €-3Mio. im Vorjahr. Die Haupttreiber der positiven Entwicklung waren, ähnlich wie bereits im Q1-17/18, insbesondere die Großprojekte von Airbus, Boeing , Bombardier und Embraer. Für das Gesamtjahr gibt sich das Unternehmen ebenfalls positiv, ein moderates Umsatzwachstum wird dabei angestrebt. Gleichzeitig soll das Ergebnis deutlich gesteigert werden.

H1/17-18: Umsatz: €358,7. (Vj.: 327,4); EBIT: €29,7Mio. (Vj.: 0) Ergebnis nach Steuern: €18,6Mio. (-3)

DO&CO

Turkish Airlines unterzeichnet ein Memorandum mit SATS für das Catering des neuen türkischen Flughafens.


(18.10.2017)

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Alcoa
Akt. Indikation:  26.05 / 26.31
Uhrzeit:  22:40:49
Veränderung zu letztem SK:  0.00%
Letzter SK:  0.00 ( 0.00%)

American Express
Akt. Indikation:  281.50 / 282.10
Uhrzeit:  19:03:59
Veränderung zu letztem SK:  -1.81%
Letzter SK:  287.00 ( 1.82%)

ATX
Akt. Indikation:  5957.66 / 5957.66
Uhrzeit: 
Veränderung zu letztem SK:  -0.00%
Letzter SK:  5957.70 ( 1.57%)

Boeing
Akt. Indikation:  189.74 / 190.06
Uhrzeit:  19:03:59
Veränderung zu letztem SK:  -0.44%
Letzter SK:  190.74 ( 2.06%)

Credit Suisse
Akt. Indikation:  0.84 / 0.84
Uhrzeit:  17:11:50
Veränderung zu letztem SK:  0.02%
Letzter SK:  0.84 ( 0.00%)

Dow Jones Letzter SK:  0.84 ( 1.79%)
FACC
Akt. Indikation:  14.52 / 14.62
Uhrzeit:  19:04:59
Veränderung zu letztem SK:  -1.15%
Letzter SK:  14.74 ( 7.59%)

Goldman Sachs
Akt. Indikation:  784.60 / 786.20
Uhrzeit:  19:03:59
Veränderung zu letztem SK:  0.13%
Letzter SK:  784.40 ( 2.88%)

Infineon
Akt. Indikation:  48.25 / 48.51
Uhrzeit:  19:03:12
Veränderung zu letztem SK:  -1.07%
Letzter SK:  48.90 ( 6.29%)

Johnson & Johnson
Akt. Indikation:  199.12 / 199.52
Uhrzeit:  19:03:59
Veränderung zu letztem SK:  0.93%
Letzter SK:  197.48 ( -0.15%)

Lenzing
Akt. Indikation:  24.65 / 24.85
Uhrzeit:  19:04:45
Veränderung zu letztem SK:  -0.60%
Letzter SK:  24.90 ( 2.26%)

RHI Letzter SK:  24.90 ( 0.00%)
Semperit
Akt. Indikation:  14.85 / 14.95
Uhrzeit:  19:04:59
Veränderung zu letztem SK:  -0.33%
Letzter SK:  14.95 ( 0.67%)

Wienerberger
Akt. Indikation:  26.00 / 26.18
Uhrzeit:  19:04:59
Veränderung zu letztem SK:  -1.25%
Letzter SK:  26.42 ( 6.02%)

Wolford
Akt. Indikation:  2.68 / 3.28
Uhrzeit:  19:04:59
Veränderung zu letztem SK:  0.00%
Letzter SK:  2.98 ( -0.67%)



 

Bildnachweis

1.

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    1995
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    2025
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    Jerker Andersson
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    2025
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    18.10.2017, 4756 Zeichen
    • Die jüngsten Rekorde an der Wall Street haben Europas Börsen am Dienstag keinen wirklichen Schwung verliehen. Die wichtigsten Indices beendeten den Tag mit fast unveränderten Notierungen. Neue Daten aus Deutschland und der Eurozone brachten keine Bewegung in den Handel. Das ZEW-Barometer für die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten konnte im Oktober zwar weiter zulegen, Volkswirte hatten jedoch mit einem stärkeren Plus gerechnet. Schwächste Branche waren die Rohstoffwerte, die in Summe knapp 1,4% abgaben. Zu den Gewinnern gehörten die Aktien von Medienunternehmen, Energieversorgern und Banken. In Zürich sorgte der Einstieg eines aktivistischen Aktionärs bei Credit Suisse   für ein Plus von mehr als 1,0%. Der Lebensmittelkonzern Danone  hatte im dritten Quartal ein unerwartet starkes Umsatzplus verzeichnet und rechnet nun mit einem höheren Gewinn im Gesamtjahr als bisher. Zum Schluss standen die Aktien fast 2,0% im Plus. Spitzenreiter im EuroStoxx waren die Aktien von Airbus  mit einem Anstieg um annähernd 5,0%. Der Flugzeughersteller hatte sich die Mehrheit an der C-Serie des kanadischen Herstellers Bombardier  gesichert, einer aussichtsreichen Produktreihe für Mittelstrecken. Erfreut nahmen Anleger auch das deutlich nach oben geschraubte Kursziel der US-Investmentbank Merrill Lynch für Infineon   auf. Die Aktie kletterte um rund 3,0% nach oben.
       
    • In Wien gab es weiter geringe Umsätze und einen impulsarmen Handel, der ATX endete leicht schwächer mit einem Minus von 0,1%. Zum Handelsschluss standen unter anderem Bankenwerte auf der Gewinnerseite, Erste Group schloss 1,4% höher, Raiffeisen gewann 1,3% dazu. Gesucht war Schoeller-Bleckmann mit einem Plus von 2,1%. Am stärksten war allerdings Semperit , hier gab es ein Kursplus von knapp 2,6%. Wolford zog ebenfalls um klare 2,0% an, der Strumpfhersteller setzt bei seinem Sparkurs vor allem auf den Jobabbau. RHI beendete den Handel 3,6% schwächer, die Aktien werden am 25. Oktober den letzten Tag an der Wiener Börse gehandelt. Wienerberger übernimmt einen rumänischen Ziegelproduzenten, schlussendlich schloss die Aktie nach einigem Auf und Ab 1,3% schwächer. Am Ende der Kurstafel rutschte Lenzing bei hohem Volumen 4,7% ab, neue Nachrichten, die diese Schwäche ausgelöst haben könnten, gab es allerdings nicht.
       
    • Fortgesetzt wurde die Rekordjagd an der Wallstreet, der Dow Jones Index nahm die nächste Tausendermarke und überschritt erstmals die Marke von 23.000 Punkten, konnte dieses Niveau aber nicht halten und schloss knapp darunter, allerdings mit neuem Höchststand. Gute Quartalszahlen und angehobene Ziele einiger Unternehmen sorgten am Dienstag für Rückenwind. Johnson & Johnson konnte positiv überraschen und legte 3,4% zu, noch bessere Zahlen präsentierte United Helath, hier gab es gar ein Plus von 5,5%. Dass in den Streit um die Krankenversicherung "Obamacare" überraschend neue Bewegung kommt, gab der Gesundheitsbranche Auftrieb. Die Quartalszahlen zweier Banken sorgten für unterschiedliche Resultate, Morgan Stanley konnte 0,4% zulegen, für Goldman Sachs ging es trotz guter Zahlen 2,6% bergab, hier hatte es allerdings im Vorfeld Kursgewinne gegeben.
       
    • Wenig Bewegung gab es beim Öl, WTI schloss nahezu unverändert, Brent legte 0,1% zu. Gold gab weiter ab und handelte gegen Abend bei rund 1.286 US-Dollar. Der Dollar konnte gegen den Euro weiter an Boden gutmachen, gegen Abend wurde der Greenback bei rund 1,176 gegen den Euro gehandelt.
       
    • Vorbörslich sind die europäischen Börsen unverändert indiziert. Die asiatischen Märkte schließen uneinheitlich. Von der Makroseite stehen einige US-Daten auf der Agenda, von der Unternehmensseite berichten heute noch in den USA Alcoa , American Express und eBay. In Österreich meldete FACC Ergebnisse (Details siehe unten).

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    FACC

    Der heimische Zulieferer für die Flugzeugindustrie legte heute Morgen aufgrund des schiefen Geschäftsjahres die Ergebnisse für das erstes Halbjahr 2017/18 vor. Der Umsatz konnte dabei ggü. dem Vorjahr um 9,6% gesteigert werden auf €358,7Mio. Das EBIT lag bei €29,7Mio. nachdem im Vorjahr nach Abzug der Einmaleffekte eine schwarze Null verzeichnet wurde. Das Nettoergebnis lag bei €18,6Mio. nach €-3Mio. im Vorjahr. Die Haupttreiber der positiven Entwicklung waren, ähnlich wie bereits im Q1-17/18, insbesondere die Großprojekte von Airbus, Boeing , Bombardier und Embraer. Für das Gesamtjahr gibt sich das Unternehmen ebenfalls positiv, ein moderates Umsatzwachstum wird dabei angestrebt. Gleichzeitig soll das Ergebnis deutlich gesteigert werden.

    H1/17-18: Umsatz: €358,7. (Vj.: 327,4); EBIT: €29,7Mio. (Vj.: 0) Ergebnis nach Steuern: €18,6Mio. (-3)

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      Lisette Model
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      1979
      Aperture

      Pierre Bost
      Photographies Modernes Présentées par Pierre Bost
      1927
      Librairie des arts Décoratifs

      Alessandra Calò
      Ctonio
      2024
      Studiofaganel