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ATX-Trends: AT&S-Aktie profitiert von Research-Updates (Mario Tunkowitsch, Wiener Privatbank)

Autor:
Mario Tunkowitsch

Research Wiener Privatbank

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Wenig Veränderung gab es zu Wochenbeginn an den wichtigsten europäischen Börsen. Der wieder steigende Eurokurs erwies sich hier einmal mehr als hinderlich und drückte auf die Kauflaune. Ebenso hatte sich die Anlegerstimmung im Euroraum zum zweiten Mal in Folge etwas eingetrübt, befindet sich aber nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau. Unter den Branchen waren die Metall- und Minenwerte führend, der Sektor konnte den Tag mit einem Plus von knapp 1,7% beenden. Getrieben wurden hier die Kurse von steigenden Preisen bei Eisenerz, wo man sich über das Angebot im Winter Sorgen macht. Das trieb unter anderem ArcelorMittal zu einem Anstieg von knapp 4,7%, aber auch die Londoner Minentitel konnten allesamt rund 2,0% zulegen. Deutliche Verlust musste Fresenius in Deutschland hinnehmen, der Preis, den das Unternehmen für NxStage Medical aus den USA zahlen will, erschien einigen zu hoch und das bedeutete einen 1,9% tieferen Kurs für die Aktie.

Relativ deutlich im Plus schloss der ATX , hier waren es vor allem die Bankentitel die den Index stützten. Raiffeisen schloss 3,4% höher, die Erste Group legte knapp 1,5% zu. Die Erste Group profitierte nach wie vor von der positiv aufgenommenen Halbjahresbilanz, Citigroup und UBS erhöhten daraufhin ihre Kursziele für den Titel. Ebenfalls an die Vorwoche knüpfte Andritz an, allerdings mit negativen Vorzeichen. Als schwächster ATX-Wert verlor der Maschinenbaukonzern 2,7%. RHI hingegen konnte die Verluste aus dem Frühhandel eindämmen und hatte am Tagesende nur ein Minus von 0,5% zu Buche stehen, der Zusammenschluss mit der brasilianischen Magnesita war von 99,7% der Aktionäre gebilligt worden. Nach der Ersten am Freitag erhöhte auch die RCB die Empfehlung für AT&S, der Titel konnte dadurch weitere 3,7% zulegen.

In den USA ging es munter weiter, der Dow Jones legte den neunten Rekordtag in Folge hin, auch S&P500 und Nasdaq schlossen positiv. Makroseitig  gab es kaum neue Daten, und auch von der Unternehmensseite her war es relativ ruhig. Die Hotelkette Marriott konnte dank guter Zahlen ein Plus von 1,0% erzielen, das Mietwagenunternehmen Avis gewann nach der Ergebnisvorlage gar 3,7%. Was die Anleger von Fresenius leicht negativ aufnahmen, gefiel den Aktionären des zu übernehmenden Unternehmens NxStage, die Papiere machten einen Sprung nach oben von mehr als 28,0%. Weiter nach unten ging es für Teva, nach dem Kursrutsch der Vorwoche gab es gestern ein weiteres Minus von 10,0%.

Vergleichsweise ruhig  verlief der gestrige Handel bei Öl, es  gab kaum nennenswerte neue Meldungen. Brent schloss 0,1% tiefer, WTI gab 0,4% ab. Auch Gold handelte den ganzen Tag über fast ohne Veränderung, am Abend kostete eine Unze des Edelmetalls knapp unter 1.258 US-Dollar. Der Euro tendierte hingegen wieder deutlich stärker und durchschritt im Tagesverlauf wieder die Marke von 1,18 zum US-Dollar. Gegen Abend konnte der Dollar leicht Boden gut machen, das Währungspaar beendete den Handel bei  1,1795. 

Vorbörslich sind die europäischen Börsen leicht negativ indiziert. Die asiatischen Märkte schließen uneinheitlich Von der  Makroseite ist es relativ ruhig. Von der Unternehmensseite meldeten heute Früh Deutsche Post (leicht über Erwartungen), Jungheinrich (leicht über Erwartungen) und Uniper (leicht über Erwartungen).

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(08.08.2017)


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ATX 3279 -0.97 % 3295 0.47% 11:08:05
DAX 13104 0.27 % 13159 0.42% 11:08:05
Dow 24652 0.58 % 24674 0.09% 11:08:05
Nikkei 22553 -0.62 % 22720 0.73% 11:08:05
Gold 1256 0.34 % 1255 -0.05% 23:00:00



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Wenig Veränderung gab es zu Wochenbeginn an den wichtigsten europäischen Börsen. Der wieder steigende Eurokurs erwies sich hier einmal mehr als hinderlich und drückte auf die Kauflaune. Ebenso hatte sich die Anlegerstimmung im Euroraum zum zweiten Mal in Folge etwas eingetrübt, befindet sich aber nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau. Unter den Branchen waren die Metall- und Minenwerte führend, der Sektor konnte den Tag mit einem Plus von knapp 1,7% beenden. Getrieben wurden hier die Kurse von steigenden Preisen bei Eisenerz, wo man sich über das Angebot im Winter Sorgen macht. Das trieb unter anderem ArcelorMittal zu einem Anstieg von knapp 4,7%, aber auch die Londoner Minentitel konnten allesamt rund 2,0% zulegen. Deutliche Verlust musste Fresenius in Deutschland hinnehmen, der Preis, den das Unternehmen für NxStage Medical aus den USA zahlen will, erschien einigen zu hoch und das bedeutete einen 1,9% tieferen Kurs für die Aktie.

Relativ deutlich im Plus schloss der ATX , hier waren es vor allem die Bankentitel die den Index stützten. Raiffeisen schloss 3,4% höher, die Erste Group legte knapp 1,5% zu. Die Erste Group profitierte nach wie vor von der positiv aufgenommenen Halbjahresbilanz, Citigroup und UBS erhöhten daraufhin ihre Kursziele für den Titel. Ebenfalls an die Vorwoche knüpfte Andritz an, allerdings mit negativen Vorzeichen. Als schwächster ATX-Wert verlor der Maschinenbaukonzern 2,7%. RHI hingegen konnte die Verluste aus dem Frühhandel eindämmen und hatte am Tagesende nur ein Minus von 0,5% zu Buche stehen, der Zusammenschluss mit der brasilianischen Magnesita war von 99,7% der Aktionäre gebilligt worden. Nach der Ersten am Freitag erhöhte auch die RCB die Empfehlung für AT&S, der Titel konnte dadurch weitere 3,7% zulegen.

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Vergleichsweise ruhig  verlief der gestrige Handel bei Öl, es  gab kaum nennenswerte neue Meldungen. Brent schloss 0,1% tiefer, WTI gab 0,4% ab. Auch Gold handelte den ganzen Tag über fast ohne Veränderung, am Abend kostete eine Unze des Edelmetalls knapp unter 1.258 US-Dollar. Der Euro tendierte hingegen wieder deutlich stärker und durchschritt im Tagesverlauf wieder die Marke von 1,18 zum US-Dollar. Gegen Abend konnte der Dollar leicht Boden gut machen, das Währungspaar beendete den Handel bei  1,1795. 

Vorbörslich sind die europäischen Börsen leicht negativ indiziert. Die asiatischen Märkte schließen uneinheitlich Von der  Makroseite ist es relativ ruhig. Von der Unternehmensseite meldeten heute Früh Deutsche Post (leicht über Erwartungen), Jungheinrich (leicht über Erwartungen) und Uniper (leicht über Erwartungen).

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