03.08.2017, 6279 Zeichen
| Der Tech-Riese Apple präsentierte am Dienstagabend ein starkes Ergebnis für das dritte Quartal im Fiskaljahr 2017. Der Umsatz liegt mit USD 45,4 Milliarden am oberen Ende der firmeninternen Erwartungen und weißt ein Wachstum von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahres Quartal auf. Grund für diesen Anstieg war ein positives Wachstum in allen Produktkategorien. iPad- und Mac-Umsätze stiegen um 2 und 7 Prozent im Jahresvergleich. Die Sparte Services, welche Umsätze von digitalem Content, Apple Care und Apple Pay beinhaltet, konnte um 22 Prozent (YoY) auf einen Quartalsrekord von USD 7,3 Milliarden steigen. Einen Großteil machten dabei die Umsätze des App Store aus, welcher mittlerweile doppelt so viel wie der Konkurrent Google Play umsetzt. Auch die Abonnements des Streaming Diensts Apple Music und Einnahmen aus dem iCloud-Speicherservice wuchsen „sehr stark", so Luca Maestri im Conference Call. Die Sparte Andere Produkte hatte mit einem Umsatzwachstum von 23 Prozent (YoY) ebenfalls eine starke Entwicklung. Diese beinhaltet die Verkäufe von Apple TV, der Apple Watch, Beats Produkte und iPods. iPhone-Verkäufe steigen, Anteil am Gesamtumsatz sinkt Das iPhone ist mit einem Umsatz von USD 24,8 Milliarden (+3% YoY) jedoch nach wie vor der größte Umsatzgenerator bei Apple, obwohl der Anteil am Gesamtumsatz von knapp 57 Prozent auf fast 55 Prozent sank. Die verbesserte Kamera des iPhone 7 Plus ließ das Interesse an dem teureren Modell steigen und hob so den durchschnittlichen iPhone-Verkaufspreis von USD 595 auf USD 606. Geographisch gesehen musste Apple in China einen Umsatzrückgang von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen. In Amerika (+13% YoY) und dem Rest der Asien Pazifik-Region (+15% YoY) konnte das Unternehmen das größte Wachstum verbuchen. Auch den Gewinn konnte der Konzern steigern. Dieser kletterte, mit dem Vorjahreszeitraum verglichen, um 17 Prozent auf USD 1,67 je Aktie und schlug somit die Analystenerwartungen um USD 0,10. Die Kalifornier beendeten das Quartal mit Geldreserven in Höhe von USD 261,5 Milliarden (+ USD 4,7 Mrd. QoQ) - davon befinden sich 94 Prozent (USD 264 Mrd.) außerhalb der Vereinigten Staaten. Das Unternehmen zahlte Schulden in Höhe von USD 3,5 Milliarden zurück, gab 3,4 USD Milliarden für Dividendenzahlungen aus und kaufte 30,4 Millionen Apple-Aktien zurück. Des Weiteren hat der Aufsichtsrat eine Dividende von USD 0,63 je Stammaktie bekannt gegeben. Diese wird am 17. August 2017 an jene Aktionäre ausgeschüttet, die am Ende des Geschäftstages des 14. August 2017 Stammaktien besitzen. Ausblick nach oben korrigiert Für das vierte Fiskalquartal 2017 prognostiziert Apple einen Umsatz zwischen USD 49 und 52 Milliarden. Die Bruttomarge soll laut dem Konzern zwischen 37,5 und 38 Prozent liegen mit einem Betriebsaufwand zwischen USD 6,7 und 6,8 Milliarden. Die durchschnittlichen Analystenerwartungen fallen mit einem Umsatz von USD 49,12 Milliarden und einer Bruttomarge von 38,2 Prozent im Vergleich eher konservativ aus. Der weitere Verlauf bleibt abzuwarten. Tech-Fans und Investoren warten nun gespannt auf ein neues iPhone Modell, welches voraussichtlich im September präsentiert wird. Die Erwartungen an das „Jubiläums-iPhone" sind hoch: Experten gehen von einem Display, das praktisch die gesamte Frontseite ausfüllt, aus. Ein Preisanstieg gegenüber den Vorgängermodellen sei auch nicht auszuschließen. Die veröffentlichten Quartalszahlen konnten die Anleger zumindest überzeugen. Sie ließen das Wertpapier nachbörslich um über 6 Prozent steigen. Derzeit notiert die Aktie mit einem KGV von 17,87 um die USD 157,14 und weißt eine Marktkapitalisierung von USD 811,66 Milliarden auf (Stand: 03.08.2017). 36 Bloomberg-Analysten setzen die Aktie auf BUY, 10 auf HOLD. Keiner der Analysten rät zu SELL. Sie setzen das durchschnittliche Kursziel auf USD 171,58 und somit rund 9,4% über den jetzigen Preis. |
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Mit freundlichen Grüßen Ihr Vontobel Zertifikate-Team |
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| *Stand: 03.08.2017 **Potenzielle Anleger sollten beachten, dass es sich bei sämtlichen Renditeangaben um Bruttoangaben handelt. Sofern beim Anleger Erwerbskosten (z.B. Ausgabeaufschläge, Transaktionskosten wie Ordergebühren) oder laufende Kosten (z.B. Depot- und andere Verwahrungsgebühren) anfallen, reduzieren diese die Bruttorendite. Wie stark diese Erwerbs- und laufende Kosten ins Gewicht fallen, hängt unter anderem von der Höhe des Anlagebetrags, der Haltedauer und der Höhe der Rendite ab. Wichtige Risiken: Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung der Aktienkurse der o.g. Unternehmen von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Der Aktienkurs kann sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft. Emittenten- /Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. |
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