01.08.2017, 2349 Zeichen
Die jüngsten Quartalszahlen der Deutschen Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) hatten nicht so richtig überzeugen können, auch wenn sie keineswegs schlecht waren.
So erreichte der Gewinn nach Steuern im zweiten Quartal immerhin 466 Mio. Euro. Die Erträge lagen mit rund 6,6 Mrd. Euro aber ca. 10% unter dem entsprechenden Vorjahreswert. 1.525 weniger Vollzeitkräfte, was als Erfolg in dem Sinne gilt, da die „zinsunabhängigen Aufwendungen“ gegenüber dem Vorjahresquartal um 15% gesunken sind. Mitarbeiter(innen) allerdings als reinen Kostenblock zu sehen, behagt mir persönlich allerdings nicht. Denn nach der Logik bedeutet „weniger = besser“, und es ist ja (hoffentlich) nicht so, dass die Mitarbeiter(innen), die gehen mussten, vorher gar nichts geleistet haben.
Die Q2-Zahlen der Deutschen Bank finden Sie unter diesem Link
Deutsche Bank : „Nur“ 31,4 Mio. Euro Bonuszahlungen
A propos Leistung: Die Deutsche Bank hat auch gemeldet, dass 11 ihrer Vorstandsmitglieder, die „während der Finanzkrise und danach“ im Amt waren, auf einen Teil ihrer noch nicht ausbezahlten Bonuszahlungen verzichtet haben. Dazu Zitat: „Obgleich die Vorstandsmitglieder der Auffassung sind, dass sie ihr Amt stets mit der erforderlichen Sorgfalt ausgeübt haben und ihnen keine Pflichtverletzungen vorzuwerfen sind, verzichten sie als Ausdruck der Verbundenheit mit der Deutschen Bank freiwillig auf insgesamt 38,4 Millionen Euro.“ Deshalb sollen von den „69,8 Millionen Euro, die ihnen die Bank noch schuldet, lediglich 31,4 Millionen Euro ausbezahlt werden.“
Und hier noch das Zitat zum Tag:
„Wer sich ärgert, büßt die Sünden anderer Leute.“ – Konrad Adenauer (1876-1967)
Ein Beitrag von Michael Vaupel
Michael Vaupel, diplomierter Volkswirt und Historiker (M.A.), Vollblut-Börsianer. Nach dem Studium Volontariat und Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Internet, Derivate, Rohstoffe). Er ist gefragter Interview- und Chatpartner (N24, CortalConsors). Ethisch korrektes Investieren ist ihm wichtig.
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