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Deutsche Bank: Ausdruck der Verbundenheit (Michael Vaupel, Christoph Scherbaum)

Bild: © www.shutterstock.com, Deutsche Bank, Logo Bocman1973 / Shutterstock.com

Autor:
Christoph Scherbaum

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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01.08.2017, 2349 Zeichen

Die jüngsten Quartalszahlen der Deutschen Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) hatten nicht so richtig überzeugen können, auch wenn sie keineswegs schlecht waren.

So erreichte der Gewinn nach Steuern im zweiten Quartal immerhin 466 Mio. Euro. Die Erträge lagen mit rund 6,6 Mrd. Euro aber ca. 10% unter dem entsprechenden Vorjahreswert. 1.525 weniger Vollzeitkräfte, was als Erfolg in dem Sinne gilt, da die „zinsunabhängigen Aufwendungen“ gegenüber dem Vorjahresquartal um 15% gesunken sind. Mitarbeiter(innen) allerdings als reinen Kostenblock zu sehen, behagt mir persönlich allerdings nicht. Denn nach der Logik bedeutet „weniger = besser“, und es ist ja (hoffentlich) nicht so, dass die Mitarbeiter(innen), die gehen mussten, vorher gar nichts geleistet haben.

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A propos Leistung: Die Deutsche Bank hat auch gemeldet, dass 11 ihrer Vorstandsmitglieder, die „während der Finanzkrise und danach“ im Amt waren, auf einen Teil ihrer noch nicht ausbezahlten Bonuszahlungen verzichtet haben. Dazu Zitat: „Obgleich die Vorstandsmitglieder der Auffassung sind, dass sie ihr Amt stets mit der erforderlichen Sorgfalt ausgeübt haben und ihnen keine Pflichtverletzungen vorzuwerfen sind, verzichten sie als Ausdruck der Verbundenheit mit der Deutschen Bank freiwillig auf insgesamt 38,4 Millionen Euro.“ Deshalb sollen von den „69,8 Millionen Euro, die ihnen die Bank noch schuldet, lediglich 31,4 Millionen Euro ausbezahlt werden.“

Und hier noch das Zitat zum Tag:

„Wer sich ärgert, büßt die Sünden anderer Leute.“ – Konrad Adenauer (1876-1967)

Ein Beitrag von Michael Vaupel

Michael Vaupel, diplomierter Volkswirt und Historiker (M.A.), Vollblut-Börsianer. Nach dem Studium Volontariat und Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Internet, Derivate, Rohstoffe). Er ist gefragter Interview- und Chatpartner (N24, CortalConsors). Ethisch korrektes Investieren ist ihm wichtig.
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Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.


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Veränderung zu letztem SK:  -1.76%
Letzter SK:  59.75 ( 1.01%)



 

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