05.07.2017, 4196 Zeichen
Die Lufthansa -Aktie legte seit Jahresbeginn 2017 einen beeindruckenden Anstieg hin, nachdem die Kranich-Airline in den vergangenen Jahren eher zu den Problemkindern im DAX gehört hatte. Auch deshalb bleibt die Frage, wie nachhaltig die positive Entwicklung tatsächlich ist.
Jahrelang hat die Lufthansa für schlechte Nachrichten gesorgt. Hohe Ölpreise, teure Streiks, ein erbitterter Konkurrenzkampf mit Billigfliegern wie Ryanair oder easyJet sowie aufstrebenden Airlines aus dem Nahen Osten wie Emirates, Etihad oder Qatar Airways galten als wichtigste Belastungsfaktoren. Zuletzt schien sich die Stimmung jedoch komplett gedreht zu haben. Die Ölnotierungen blieben in den vergangenen Monaten trotz einer Senkung der Förderquoten innerhalb der OPEC unten. Gute Nachrichten für die Branche, in der Treibstoffkosten ein besonders wichtiger Faktor sind.
Darüber hinaus konnte die Lufthansa einige Tarifkonflikte innerhalb des Konzerns beilegen. Selbst in den langanhaltenden Verhandlungen mit den Piloten hat man sich zuletzt einigen können. Der groß angelegte Konzernumbau ist längst angelaufen. Die Kranich-Airline erweitert ihr eigenes Billig-Angebot. Die Probleme bei der deutschen Nummer zwei am Markt, Air Berlin , haben in dieser Hinsicht geholfen. Die Lufthansa-Tochter-Eurowings hat ein Mietgeschäft mit Air Berlin abgeschlossen und so das eigene Wachstum beschleunigt. Wie Lufthansa-Chef Carsten Spohr am 25. Juni gegenüber der "Bild am Sonntag" sagte, will die Kranich-Airline Air Berlin aufgrund der hohen Schulden der Gesellschaft, eines hohen Kostenniveaus und kartellrechtlicher Fragen zwar nicht komplett übernehmen, weitere Flugzeugübernahmen könne man sich jedoch vorstellen.
Die veränderte Wahrnehmung rund um die Lufthansa zeigte sich auch beim Aktienkurs. Die Anteilsscheine der Kranich-Airline erreichten zuletzt ein frisches Zehnjahreshoch. Im ersten Halbjahr 2017 legte die Lufthansa-Aktie die beste Performance im DAX an den Tag. Dabei ist die Lufthansa-Aktie trotz der jüngsten Kursrallye alles andere als überteuert. Laut FactSet-Schätzung liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2018 gerade einmal bei etwas über 7. Dies ist natürlich keine Garantie, dass die positive Kursentwicklung ohne Unterbrechung weitergehen wird, allerdings bedeutet dies, dass die Lufthansa-Aktie selbst für Schnäppchenjäger nicht uninteressant sein dürfte.
Nach dem steilen Kursanstieg der vergangenen Monate stellt sich nun aber die Frage, ob nicht langsam die Zeit für eine Korrektur gekommen ist. Zumal sich jederzeit Probleme melden können. Die vielen politischen Konflikte auf unserem Planeten könnten Urlauber dazu veranlassen zu Hause zu bleiben, statt in den Flieger zu steigen. Darüber hinaus können sich die Tarifkonflikte innerhalb des Konzerns jederzeit zurückmelden.
Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Lufthansa-Aktie erwarten, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DM3H8D) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,41, die Knock-Out-Schwelle bei 14,95 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DM4ZJ5, aktueller Hebel 3,40; Knock-Out-Schwelle bei 24,65 Euro) auf fallende Kurse der Lufthansa-Aktie setzen.
Stand: 04.07.2017
© Deutsche Bank AG 2017Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.
Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.
© Deutsche Bank AG -
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.
Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.
Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.
Kapitalmarkt-stimme.at daily voice: Erwin Hof (Wiener Börse) lässt Buy & Hold gegen Sell in May antreten, hier am Beispiel ATX TR
Air Berlin Letzter SK: 0.00 ( 0.00%)
DAX Letzter SK: 0.00 ( -1.32%)
Deutsche Bank
Uhrzeit: 13:03:16
Veränderung zu letztem SK: 0.19%
Letzter SK: 27.17 ( -0.13%)
Lufthansa
Uhrzeit: 13:03:16
Veränderung zu letztem SK: 0.79%
Letzter SK: 8.14 ( -2.77%)
Bildnachweis
1.
Lufthansa
, (© Dirk Herrmann) >> Öffnen auf photaq.com
Aktien auf dem Radar:Telekom Austria, AT&S, Flughafen Wien, Amag, CPI Europe AG, voestalpine, Oberbank AG Stamm, Verbund, OMV, CA Immo, Zumtobel, Polytec Group, Rosenbauer, Semperit, BKS Bank Stamm, EuroTeleSites AG, Österreichische Post, Allianz, Rheinmetall, Continental, Porsche Automobil Holding, Fresenius Medical Care, Fresenius, Zalando, Deutsche Boerse, Brenntag, adidas, Commerzbank, Infineon, MTU Aero Engines, SAP.
Random Partner
Buwog
Die Buwog Group ist deutsch-österreichischer Komplettanbieter im Wohnimmobilienbereich. Insgesamt verfügt die Buwog Group über ein Portfolio mit rd. 51.000 Wohnungen. Mit einem Neubauvolumen von jährlich rund 700 Wohnungen im Großraum Wien ist die Buwog Group einer der aktivsten Wohnbauträger und Immobilienentwickler in Deutschland und Österreich.
>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Latest Blogs
» Buy and Hold gegen Sell in May: Welche Strategie gewinnt beim ATX TR? (P...
» ATX gönnt sich Ende der Rekordwoche eine Verschnaufpause – Analysten seh...
» Österreich-Depots: Weekend-Bilanz; Verbund noch einmal erhöht (Depot Kom...
» Wiener Börse Party #1151: ATX mit kleiner Korrektur, schöne Kursziele fü...
» Börsegeschichte 8. Mai: UBM (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)
» Nachlese: Harald Weygand, Felix Lamezan-Salins, Verena Tanos, Florentina...
» PIR-News zu Post, Strabag, cyan AG, Research zu FACC, Kontron, Warimpex ...
» Am Nachmittag im Podcast: Erwin Hof lässt Buy & Hold gegen Sell in May a...
» Wiener Börse zu Mittag leichter: Flughafen Wien, UBM, Frequentis gesucht
» ATX-Trends: AT&S, RBI, Lenzing ....
Useletter
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Runplugged
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
- Polytec Group und Rosenbauer vs. RHI und Mayr-Mel...
- VIG und Uniqa vs. Allianz und Hannover Rück – kom...
- BT Group und Telecom Italia vs. O2 und AT&T – kom...
- ThyssenKrupp und Salzgitter vs. voestalpine und A...
- Callaway Golf und bet-at-home.com vs. World Wrest...
- Silver Standard Resources und Royal Dutch Shell v...
Featured Partner Video
Wiener Börse Party #1151: ATX mit kleiner Korrektur, schöne Kursziele für FACC, Kontron und Warimpex, dazu die Rudolf-Taschner-Situation
Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...
Books josefchladek.com
Gerhard Puhlmann
Die Stalinallee
1953
Verlag der Nation
Stephen Gill
The Pillar
2019
Nobody
Pierre Bost
Photographies Modernes Présentées par Pierre Bost
1927
Librairie des arts Décoratifs
Dimitri Bogachuk
Atlantic
2025
form.
Olga Ignatovich
In the Shadow of the Big Brother
2025
Arthur Bondar Collection WWII
