28.06.2017, 4503 Zeichen
Sehr zum Ärger von Goldminenbetreibern wie Barrick Gold aus Kanada und Gold-Fans erwies sich auch der jüngste Erholungsversuch der Goldnotierungen als wenig nachhaltig. Jetzt dürften die Goldpreis-Bullen hoffen, dass die Fed das Tempo bei der Normalisierung ihrer Geldpolitik etwas drosselt.
Obwohl sich das US-Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 2017 verlangsamte und die Erholung am Arbeitsmarkt an Dynamik verlor, fuhr die Notenbank Fed mit der Normalisierung der Leitzinspolitik fort. Bei ihrer Sitzung am 14. Juni wurden die Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte auf 1,00 bis 1,25 Prozent angehoben. Darüber hinaus signalisierten die US-Währungshüter, sich bald auch einer Reduzierung der in den vergangenen Jahren stark angeschwollenen Notenbankbilanz widmen zu wollen.
Die Straffung der Geldpolitik dürfte Goldpreis-Bullen gar nicht gefallen. Auch wenn die jüngste Entscheidung der Fed wenig überraschend kam, musste der Goldpreis seitdem ordentlich Federn lassen. Entsprechend negativ wirkte sich dies kurzfristig auch auf den Kurs der Barrick-Gold-Aktie aus. Die Geschäftsentwicklung des kanadischen Marktführers unter den Goldminenbetreibern ist zu einem großen Teil von den Notierungen des gelben Edelmetalls abhängig.
Fed-Chefin Janet Yellen und die anderen US-Währungshüter haben sich in den vergangenen Jahren gerne berechenbar gezeigt. Da die jüngste Leitzinserhöhung vom Markt so erwartet worden war, wollten sie trotz einer etwas schwächeren Entwicklung des US-Wirtschaftswachstums offenbar nicht für eine zusätzliche Verunsicherung sorgen, indem sie auf weitere Leitzinserhöhungen verzichten. Möglicherweise fallen jedoch weitere Zinsschritte erst einmal aus.
Zusätzlich zu dem etwas enttäuschenden Wirtschaftswachstum zu Beginn des Jahres 2017 sorgen die politischen Turbulenzen in Washington auch für Verunsicherung bei Anlegern. Die Fed könnte mit einer weiteren Straffung der Geldpolitik warten, bis rund um die neue Regierung etwas mehr Ruhe eingekehrt ist. Auf eine solche Verzögerung bei der Normalisierung der Geldpolitik dürften sowohl der Goldpreis als auch die Aktienkurse von Minenbetreibern wie Barrick Gold positiv reagieren.
Auch eine weitere Reduzierung der Kosten soll dabei helfen, die Ergebnisse bei Barrick Gold anzukurbeln und den Aktienkurs anzutreiben. Gemeinsam mit Goldcorp will Barrick Gold im Zuge eines 50/50-Joint-Ventures Gold- und Kupfer-Vorkommen in Chile erkunden. Zuvor gehörten Barrick Gold 75 Prozent an dem so genannten „Cerro Casale project“. Mit dem Verkauf von 25 Prozent der Anteil und dem Joint Venture muss man weniger Entwicklungskosten selbst aufbringen.
Allerdings sind solche Vereinbarungen häufig nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Seit einigen Jahren versucht Barrick Gold die Kosten zu senken, Anteile zu verkaufen oder Schulden nach unten zu fahren. Einige Erfolge der Restrukturierung wurden auch präsentiert. Was den Kurs der Barrick-Gold-Aktie jedoch so richtig beflügeln könnte, wäre eine nachhaltige Goldpreiserholung. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob es dazu in naher Zukunft kommt.
Spekulative Anleger, die jedoch steigende Kurse der Barrick-Gold-Aktie erwarten, könnten mit einem klassischen Optionsschein Call der Deutschen Bank (WKN DM1QDF, Laufzeit bis zum 14.03.2018) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Optionsscheins liegt derzeit bei 15,14. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem klassischen Optionsschein Put der Deutschen Bank (WKN DM350J, aktueller Hebel 13,60; Laufzeit bis zum 14.03.2018) auf fallende Kurse der Barrick-Gold-Aktie setzen.
Stand: 27.06.2017
© Deutsche Bank AG 2017Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.
Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.
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