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Inbox: Deutsche Bank bringt ihr Kapitalmarktwissen mit ihren Firmenkunden zusammen


Deutsche Bank
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22.06.2017

Zugemailt von / gefunden bei: Deutsche Bank AG (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Die Deutsche Bank baut für ihre mittelständischen Kunden eine eigene Beratung für Kapitalmarktgeschäfte in Deutschland auf. Rund 50 Spezialisten aus der Privat- und Firmenkundenbank begleiten Unternehmen künftig bei Fusionen und Übernahmen, bei Kapitalmarktlösungen mit dem Fokus auf Finanzierungen über Schuldscheindarlehen sowie bei strukturierten Finanzierungen. Die bereits bestehenden Branchen-Spezialisten in der Firmenkundenbank werden ebenfalls Teil des neuen Bereichs sein. Die Kapitalmarktexperten arbeiten eng mit den Kundenberatern in den Regionen in Deutschland zusammen. Gleichzeitig greifen sie auf das weltweite Netzwerk der Unternehmens- und Investmentbank zurück. Darüber hinaus arbeitet der neue Bereich eng mit dem Geschäft mit Vermögenskunden (Wealth Management) der Deutschen Bank zusammen.

„Bei unseren mittelständischen Firmenkunden ist die Nachfrage nach Kapitalmarktinstrumenten und Beratung bei Fusionen und Übernahmen seit Jahren gestiegen. Nun ist der richtige Zeitpunkt, diese Dienstleistungen aus der Firmenkundenbank anzubieten“, sagte Stefan Bender, Leiter Firmenkunden der Privat- und Firmenkundenbank in Deutschland. „Mit dem neuen Bereich ‚Corporate Finance für den Mittelstand‘ führen wir das Kapitalmarktwissen der Bank für unsere Firmenkunden zusammen. Wir wollen unsere Marktposition in der Kapitalmarktberatung mittelständischer Unternehmen weiter ausbauen“, so Bender weiter. „Mit Oliver Bortz, der seit 1990 bei der Deutschen Bank im deutschen Mittelstandsgeschäft zu Hause ist und auch in der Investmentbank in New York und London tätig war, haben wir dafür den idealen Leiter für ein sehr erfahrenes Führungsteam gefunden“. Das Führungsteam komplettieren Ralf-Georg Mittler (M&A), Dr. Bernd Rolinck (Industrie-Expertenteams), Sebastian Ottmann (DCM) sowie Steffen Rapp (Transaktionsbank / Strukturierte Finanzierungen) und Markus Reichenbach (Geschäft mit Vermögenskunden).

Die Zahl der Unternehmensverkäufe wächst vor allem durch Eigentümerwechsel bei Familienunternehmen. Nach Berechnungen des Bonner Instituts für Mittelstandsforschung standen und stehen zwischen 2014 und 2018 rund 135.000 familiengeführte Unternehmen zur Übergabe an die nächste Generation an. Damit verbunden sind oft Veränderungen in der Gesellschafterstruktur und der Einstieg neuer Gesellschafter. In der Folge wächst auch die Nachfrage nach Beratung bei Unternehmenskäufen oder ‑verkäufen. Solche Prozesse betreute bisher ein Mittelstandsteam aus der Unternehmens- und Investmentbank, das nun in den neuen Bereich zur Privat- und Firmenkundenbank wechselt und das ausgebaut wird. Die zwei Geschäftsbereiche Privat- und Firmenkundenbank und Unternehmens- und Investmentbank arbeiten dabei eng zusammen. Die Bank bündelt ihr Wissen und Ressourcen, und sie wird ihren mittelständischen Kunden so dieselbe hohe Qualität sowie das internationale Netzwerk aus der globalen Investmentbank anbieten. Das Ziel ist, die starke Position der Deutschen Bank im Geschäft mit dem deutschen Mittelstand auszubauen.

Im Zusammenhang mit Unternehmensübernahmen ergibt sich häufig Finanzierungsbedarf, den Experten für strukturierte Finanzierungen begleiten können. Im Vergleich zu klassischen Kreditlinien profitieren Mittelständler bei einem Konsortialkredit gerade im derzeitigen Niedrigzinsumfeld von langen Laufzeiten, in der Regel von bis zu sieben Jahren. Bei einem Konsortialkredit stellen mehrere Banken gemeinsam die Finanzmittel bereit. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 153 Transaktionen im  relevanten Segment mit einem Volumen von jeweils bis zu 300 Millionen Euro abgeschlossen. Der Marktanteil der Deutschen Bank betrug nach Angaben des Analysehauses Dealogic rund 18 Prozent.

Eine weitere Alternative zur Finanzierung eines mittelständischen Unternehmens stellen kapitalmarktnahe Lösungen in Form von Schuldscheinen dar. Schuldscheindarlehen sind Darlehen, die Unternehmen durch institutionelle Investoren wie zum Beispiel Versicherer, Pensionskassen oder Banken gewährt werden. Für viele Unternehmen aus dem Mittelstand sind Schuldscheindarlehen eine interessante komplementäre Finanzierungsform, die unter anderem eine vielfältigere Fremdkapitalbasis ermöglicht und somit einen ersten Schritt auf den erweiterten Kapitalmarkt eröffnet. Das Emissionsvolumen betrug 2016 in Deutschland bereits rund 26 Milliarden Euro. Insgesamt gab es 129 Emissionen. Deutschland ist in Europa der größte Markt für Privatplatzierungen dieser Art. Thomson Reuters errechnet in diesem Segment für die Deutsche Bank für das Jahr 2016 in Deutschland, Österreich und der Schweiz einen Marktanteil von rund 24 Prozent – bei Unternehmen bis zu einem Jahresumsatz von 1,5 Milliarden Euro. Der breite Zugang zu Investoren auf der ganzen Welt ermöglicht es der Deutschen Bank, die Finanzinstrumente zu attraktiven Konditionen zu platzieren.

„Wir versetzen uns mit dem neuen Bereich in die Lage, die Qualität und den globalen Kapitalmarktzugang einer globalen Investmentbank für unsere mittelständischen Kunden in Deutschland anzubieten“, so Bender.

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    „Bei unseren mittelständischen Firmenkunden ist die Nachfrage nach Kapitalmarktinstrumenten und Beratung bei Fusionen und Übernahmen seit Jahren gestiegen. Nun ist der richtige Zeitpunkt, diese Dienstleistungen aus der Firmenkundenbank anzubieten“, sagte Stefan Bender, Leiter Firmenkunden der Privat- und Firmenkundenbank in Deutschland. „Mit dem neuen Bereich ‚Corporate Finance für den Mittelstand‘ führen wir das Kapitalmarktwissen der Bank für unsere Firmenkunden zusammen. Wir wollen unsere Marktposition in der Kapitalmarktberatung mittelständischer Unternehmen weiter ausbauen“, so Bender weiter. „Mit Oliver Bortz, der seit 1990 bei der Deutschen Bank im deutschen Mittelstandsgeschäft zu Hause ist und auch in der Investmentbank in New York und London tätig war, haben wir dafür den idealen Leiter für ein sehr erfahrenes Führungsteam gefunden“. Das Führungsteam komplettieren Ralf-Georg Mittler (M&A), Dr. Bernd Rolinck (Industrie-Expertenteams), Sebastian Ottmann (DCM) sowie Steffen Rapp (Transaktionsbank / Strukturierte Finanzierungen) und Markus Reichenbach (Geschäft mit Vermögenskunden).

    Die Zahl der Unternehmensverkäufe wächst vor allem durch Eigentümerwechsel bei Familienunternehmen. Nach Berechnungen des Bonner Instituts für Mittelstandsforschung standen und stehen zwischen 2014 und 2018 rund 135.000 familiengeführte Unternehmen zur Übergabe an die nächste Generation an. Damit verbunden sind oft Veränderungen in der Gesellschafterstruktur und der Einstieg neuer Gesellschafter. In der Folge wächst auch die Nachfrage nach Beratung bei Unternehmenskäufen oder ‑verkäufen. Solche Prozesse betreute bisher ein Mittelstandsteam aus der Unternehmens- und Investmentbank, das nun in den neuen Bereich zur Privat- und Firmenkundenbank wechselt und das ausgebaut wird. Die zwei Geschäftsbereiche Privat- und Firmenkundenbank und Unternehmens- und Investmentbank arbeiten dabei eng zusammen. Die Bank bündelt ihr Wissen und Ressourcen, und sie wird ihren mittelständischen Kunden so dieselbe hohe Qualität sowie das internationale Netzwerk aus der globalen Investmentbank anbieten. Das Ziel ist, die starke Position der Deutschen Bank im Geschäft mit dem deutschen Mittelstand auszubauen.

    Im Zusammenhang mit Unternehmensübernahmen ergibt sich häufig Finanzierungsbedarf, den Experten für strukturierte Finanzierungen begleiten können. Im Vergleich zu klassischen Kreditlinien profitieren Mittelständler bei einem Konsortialkredit gerade im derzeitigen Niedrigzinsumfeld von langen Laufzeiten, in der Regel von bis zu sieben Jahren. Bei einem Konsortialkredit stellen mehrere Banken gemeinsam die Finanzmittel bereit. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 153 Transaktionen im  relevanten Segment mit einem Volumen von jeweils bis zu 300 Millionen Euro abgeschlossen. Der Marktanteil der Deutschen Bank betrug nach Angaben des Analysehauses Dealogic rund 18 Prozent.

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