BSN
Fintech Finessen (B2C-Showcase hier)

Deutsche Post: Zeit für Gewinnmitnahmen? (Christian-Hendrik Knappe)

© www.shutterstock.com

Autor:
Christian-Hendrik Knappe

Deutsche Asset & Wealth Management, Xmarkets-Produkte-Team https://www.xmarkets.db.com/DE

>> Website





>> zur Startseite mit allen Blogs

Die Aktie der Deutschen Post konnte seit dem Frühjahr 2016 einen steilen Kursanstieg hinlegen. Es stellt sich nun die Frage, wie viel Kurspotenzial übriggeblieben ist. Zumal es das DAX -Unternehmen in Zukunft mit ganz neuen Konkurrenten zu tun haben dürfte.

Bei der Vorlage der Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2016 am 8. März konnte die Deutsche Post einen Rekordgewinn vermelden. Der Überschuss stieg auf 2,6 Mrd. Euro, nach 1,5 Mrd. Euro im Vorjahr. Ein Grund für den deutlichen Anstieg war eine infolge einmaliger Sonderfaktoren gesunkene Steuerquote. Der operative Gewinn kletterte sogar um 45 Prozent auf 3,5 Mrd. Euro. Mit einem EBIT von 1,1 Mrd. Euro im Schlussquartal verzeichnete die Deutsche Post außerdem das operativ beste Quartalsergebnis seiner Geschichte. Dies waren jedoch nicht die einzig guten Nachrichten, die der ehemalige Staatsmonopolist parat hatte.

Die Anteilseigner durften sich über einen satten Dividendenanstieg freuen. Vorstand und Aufsichtsrat werden den Aktionären auf der Hauptversammlung am 28. April 2017 vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2016 eine Dividende von 1,05 Euro je Aktie (Vorjahr: 0,85 Euro) auszuschütten. Berechnet auf den Jahresschlusskurs der Deutsche-Post-Aktie ergibt sich daraus eine attraktive Nettodividendenrendite von 3,4 Prozent, vor allem im Hinblick auf das derzeitige Niedrigzinsumfeld. Allerdings erlitt die Deutsche-Post-Aktie in der Folge teilweise deutliche Kursverluste.

Einige enttäuschte Anleger dürften sich angesichts des wenig optimistischen Ausblicks geärgert haben. Für 2017 stellt das Management einen EBIT-Anstieg um etwas mehr als 7 Prozent auf 3,75 Mrd. Euro in Aussicht. Allerdings hat sich der DAX-Konzern bis 2020 ein durchschnittliches jährliches Wachstum des operativen Gewinns um 8 Prozent vorgenommen. Für Enttäuschung sorgte auch der Rückgang beim Free Cashflow auf 444 Mio. Euro (2015: 1,7 Mrd. Euro). Als Erklärung hatte das Management die Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen in Höhe von 1 Mrd. Euro parat. Ohne Berücksichtigung dieses Effekts lag der Free Cashflow bei 1,4 Mrd. Euro. Damit habe der Konzern das Ziel erreicht, mindestens die im Jahr 2016 gezahlte Dividende in Höhe von 1,03 Mrd. Euro abzudecken, hieß dazu von Unternehmensseite. Auch aus einem anderen Grund sollten die kurzfristigen Kursverluste der Deutsche-Post-Aktie möglicherweise nicht überbewertet werden. Nach einem steilen Kursanstieg und dem Erreichen eines neuen Allzeithochs dürften einige Anleger die Zahlenbekanntgabe zu Gewinnmitnahmen genutzt haben.

Auf der anderen Seite bedeutet es aber auch, dass die Luft für den DAX-Wert angesichts der erreichten Kurshöhen dünner wird und die positiven Wachstumsaussichten bereits eingepreist sein könnten. Dabei will die Deutsche Post insbesondere im Bereich Paketzustellung wachsen. Dieser Bereich boomt dank des Online-Handels. Genau in diesem Bereich könnte sich jedoch ein neues Problem auftun. Amazon versucht sich offenbar immer mehr von klassischen Paketzustellern unabhängig zu machen. Dabei könnte der E-Commerce-Riese aus den USA mit eigenen Frachtflugzeugen, Verteilerzentren, Lieferfahrzeugen und irgendwann möglicherweise mit Drohnen der Deutschen Post, UPS oder FedEx Aufträge streitig machen.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Deutsche-Post-Aktie erwarten, könnten mit einem WAVE Unlimited Call der Deutschen Bank (WKN DL8M8Z) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 8,17 und die Knock-Out-Schwelle bei 27,3005 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem WAVE Unlimited Put der Deutschen Bank (WKN DL7DWL; aktueller Hebel 6,85; Knock-Out-Schwelle bei 35,3825 Euro) auf fallende Kurse der Deutsche-Post-Aktie setzen.

Stand: 14.03.2017

© Deutsche Bank AG 2017Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Straße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.

Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.

(15.03.2017)


Random Partner #goboersewien

Cleen Energy
Die burgenländische Cleen-Energy AG ist in den Bereichen LED-Beleuchtung und Energieeffizienz im deutschsprachigen Raum tätig. Als Energiesparpartner verschreibt sich Cleen-Energy klar der Wertschöpfungssteigerung in Unternehmen und bietet ein Komplettservice - von der Beratung und Planung bis hin zur Durchführung, an.

>> Besuchen Sie 52 weitere Partner auf boerse-social.com/goboersewien


Kassa, Kasse, voll, volle Kasse, Geld, Euro, Erfolg, gefüllt, reich, einkaufen, Konsum, http://www.shutterstock.com/de/pic-86163733/stock-photo-euro-money-in-the-till.html , (© www.shutterstock.com)


 Latest Blogs

» DAX mit beeindruckendem Comeback, Volkswagen sorgt für gute Stimmung (Ga...

» DAX nach Jamaika-Aus im Plus; Neuwahlen verlieren ihren Schrecken (Joch...

» Roche: Wurde aber auch Zeit... (Ivan Tomasevic, Christoph Scherbaum)

» Lufthansa-Aktie: Auch jetzt noch attraktiv bewertet (Ivan Tomasevic, Chr...

» Wochenausblick KW47: DAX schwach – Termine und Thanksgiving in den USA (...

» Nordex-Aktie: Weiterer Absturz droht (Ivan Tomasevic, Christoph Scherbaum)

» DAX kämpft gegen die Verluste an - Boden oder neues Tief? (Jochen Stanzl)

» United Internet: Das kann sich in der Tat sehen lassen (Michael Vaupel, ...

» Bernadette Hörner läutet die Opening Bell für Montag

» K+S: Konsensschätzungen verfehlt (Michael Vaupel, Christoph Scherbaum)


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten



Indizes
ATX 3314 -0.03 % 3315 0.04% 20:06:01
DAX 12994 -0.41 % 13056 0.47% 20:06:02
Dow 23358 -0.43 % 23448 0.38% 20:05:09
Nikkei 22397 0.20 % 22480 0.37% 20:02:30
Gold 1285 0.38 % 1276 -0.72% 20:06:00



Magazine aktuell

Geschäftsberichte

Deutsche Post: Zeit für Gewinnmitnahmen? (Christian-Hendrik Knappe)


Die Aktie der Deutschen Post konnte seit dem Frühjahr 2016 einen steilen Kursanstieg hinlegen. Es stellt sich nun die Frage, wie viel Kurspotenzial übriggeblieben ist. Zumal es das DAX -Unternehmen in Zukunft mit ganz neuen Konkurrenten zu tun haben dürfte.

Bei der Vorlage der Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2016 am 8. März konnte die Deutsche Post einen Rekordgewinn vermelden. Der Überschuss stieg auf 2,6 Mrd. Euro, nach 1,5 Mrd. Euro im Vorjahr. Ein Grund für den deutlichen Anstieg war eine infolge einmaliger Sonderfaktoren gesunkene Steuerquote. Der operative Gewinn kletterte sogar um 45 Prozent auf 3,5 Mrd. Euro. Mit einem EBIT von 1,1 Mrd. Euro im Schlussquartal verzeichnete die Deutsche Post außerdem das operativ beste Quartalsergebnis seiner Geschichte. Dies waren jedoch nicht die einzig guten Nachrichten, die der ehemalige Staatsmonopolist parat hatte.

Die Anteilseigner durften sich über einen satten Dividendenanstieg freuen. Vorstand und Aufsichtsrat werden den Aktionären auf der Hauptversammlung am 28. April 2017 vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2016 eine Dividende von 1,05 Euro je Aktie (Vorjahr: 0,85 Euro) auszuschütten. Berechnet auf den Jahresschlusskurs der Deutsche-Post-Aktie ergibt sich daraus eine attraktive Nettodividendenrendite von 3,4 Prozent, vor allem im Hinblick auf das derzeitige Niedrigzinsumfeld. Allerdings erlitt die Deutsche-Post-Aktie in der Folge teilweise deutliche Kursverluste.

Einige enttäuschte Anleger dürften sich angesichts des wenig optimistischen Ausblicks geärgert haben. Für 2017 stellt das Management einen EBIT-Anstieg um etwas mehr als 7 Prozent auf 3,75 Mrd. Euro in Aussicht. Allerdings hat sich der DAX-Konzern bis 2020 ein durchschnittliches jährliches Wachstum des operativen Gewinns um 8 Prozent vorgenommen. Für Enttäuschung sorgte auch der Rückgang beim Free Cashflow auf 444 Mio. Euro (2015: 1,7 Mrd. Euro). Als Erklärung hatte das Management die Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen in Höhe von 1 Mrd. Euro parat. Ohne Berücksichtigung dieses Effekts lag der Free Cashflow bei 1,4 Mrd. Euro. Damit habe der Konzern das Ziel erreicht, mindestens die im Jahr 2016 gezahlte Dividende in Höhe von 1,03 Mrd. Euro abzudecken, hieß dazu von Unternehmensseite. Auch aus einem anderen Grund sollten die kurzfristigen Kursverluste der Deutsche-Post-Aktie möglicherweise nicht überbewertet werden. Nach einem steilen Kursanstieg und dem Erreichen eines neuen Allzeithochs dürften einige Anleger die Zahlenbekanntgabe zu Gewinnmitnahmen genutzt haben.

Auf der anderen Seite bedeutet es aber auch, dass die Luft für den DAX-Wert angesichts der erreichten Kurshöhen dünner wird und die positiven Wachstumsaussichten bereits eingepreist sein könnten. Dabei will die Deutsche Post insbesondere im Bereich Paketzustellung wachsen. Dieser Bereich boomt dank des Online-Handels. Genau in diesem Bereich könnte sich jedoch ein neues Problem auftun. Amazon versucht sich offenbar immer mehr von klassischen Paketzustellern unabhängig zu machen. Dabei könnte der E-Commerce-Riese aus den USA mit eigenen Frachtflugzeugen, Verteilerzentren, Lieferfahrzeugen und irgendwann möglicherweise mit Drohnen der Deutschen Post, UPS oder FedEx Aufträge streitig machen.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Deutsche-Post-Aktie erwarten, könnten mit einem WAVE Unlimited Call der Deutschen Bank (WKN DL8M8Z) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 8,17 und die Knock-Out-Schwelle bei 27,3005 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem WAVE Unlimited Put der Deutschen Bank (WKN DL7DWL; aktueller Hebel 6,85; Knock-Out-Schwelle bei 35,3825 Euro) auf fallende Kurse der Deutsche-Post-Aktie setzen.

Stand: 14.03.2017

© Deutsche Bank AG 2017Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Straße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.

Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.

(15.03.2017)


Random Partner #goboersewien

Cleen Energy
Die burgenländische Cleen-Energy AG ist in den Bereichen LED-Beleuchtung und Energieeffizienz im deutschsprachigen Raum tätig. Als Energiesparpartner verschreibt sich Cleen-Energy klar der Wertschöpfungssteigerung in Unternehmen und bietet ein Komplettservice - von der Beratung und Planung bis hin zur Durchführung, an.

>> Besuchen Sie 52 weitere Partner auf boerse-social.com/goboersewien


Kassa, Kasse, voll, volle Kasse, Geld, Euro, Erfolg, gefüllt, reich, einkaufen, Konsum, http://www.shutterstock.com/de/pic-86163733/stock-photo-euro-money-in-the-till.html , (© www.shutterstock.com)


 Latest Blogs

» DAX mit beeindruckendem Comeback, Volkswagen sorgt für gute Stimmung (Ga...

» DAX nach Jamaika-Aus im Plus; Neuwahlen verlieren ihren Schrecken (Joch...

» Roche: Wurde aber auch Zeit... (Ivan Tomasevic, Christoph Scherbaum)

» Lufthansa-Aktie: Auch jetzt noch attraktiv bewertet (Ivan Tomasevic, Chr...

» Wochenausblick KW47: DAX schwach – Termine und Thanksgiving in den USA (...

» Nordex-Aktie: Weiterer Absturz droht (Ivan Tomasevic, Christoph Scherbaum)

» DAX kämpft gegen die Verluste an - Boden oder neues Tief? (Jochen Stanzl)

» United Internet: Das kann sich in der Tat sehen lassen (Michael Vaupel, ...

» Bernadette Hörner läutet die Opening Bell für Montag

» K+S: Konsensschätzungen verfehlt (Michael Vaupel, Christoph Scherbaum)


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten



Indizes
ATX 3314 -0.03 % 3315 0.04% 20:06:01
DAX 12994 -0.41 % 13056 0.47% 20:06:02
Dow 23358 -0.43 % 23448 0.38% 20:05:09
Nikkei 22397 0.20 % 22480 0.37% 20:02:30
Gold 1285 0.38 % 1276 -0.72% 20:06:00



Magazine aktuell

Geschäftsberichte